Montag, 31. Oktober 2011

Dieter empört sich

Scheinbar hat Dieter Hundt ebenfalls das Essay "Empört Euch" gelesen. Ihn empört, dass die CDU einen Mindestlohn erwägt. Es darf nicht sein, was nicht ist. Hundt, welcher seit Jahren in einer von Widersprüchen stabilisierten Welt lebt, kann nicht verstehen wie Menschen in einer Demokratie, Löhne fordern können die zum Leben reichen. Lohnsteigerungen sind für Herrn Hundt okay. Nur dürfen sie weder im Aufschwung, noch im Abschwung bewilligt werden, da dies der Wirtschaft schadet. 
Auch sonst ist sein Weltbild etwas einfach gehalten. Alles was Kosten darstellt ist generell schlecht. Wahrscheinlich sollte man ihn nicht fragen was die Einnahmen seiner Unternehmen denn sonst sind? Es sind die Kosten anderer Unternehmen. Löhne werden konsumiert und stellen somit für einen großen Teil der Wirtschaft die Einnahmen dar. Wer diesen einfachen Zusammenhang nicht versteht hat in Hundts Position nichts zu suchen. Auch die Argumente gegen einen Mindestlohn sind absurd. 

Banken und soziale Gerechtigkeit

Eine interessante Grafik über die soziale Gerechtigkeit ist hier zu sehen. Interessant, weil die Länder mit der höchsten Gerechtigkeit auch am stärksten gegen die Bankeninteressen handeln. Island und Dänemark ließen sich nicht vorführen, als es um die Rettung von Privatbanken ging. 

Chris

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Der überbevölkerte Planet

Alle Jahre wieder wird verbreitet, dass zu viele Menschen auf diesem Planeten rumwuseln. Diesmal ist es ein Artikel auf SPON. Es ist zwar richtig, dass die Menschheit aktuell mehr Ressourcen verbraucht als der Planet zur Verfügung stellt, allerdings liegt dies nicht an der Menge der Personen auf ihm. Somit sind die qualifizierten und teilweise erschreckenden Aussagen

Erzählen Sie das Asiaten und Afrikanern.

Das einzig sinnvolle um das Problem in den Griff zu bekommen ist die Zwangssterilisation der größten Teile der Menschheit,
das filtern & sammeln hochwertiger DNS in Spermien/Eizellenbänken und die weitere Fortpflanzung des Homo Sapiens einem Computer zu überlassen.
 

Konsequenzen aus dem Intelligent Design

Was vielen Anhängern des Intelligent Design nicht klar ist, dass an ihren Thesen mehr hängt als die Erklärung zur Entstehung der Arten. Viele von Ihnen propagieren, dass die Erde 6000 Jahre alt sei. Verfolgt man diesen Ansatz, dann darf man sich freuen, denn das Atommüllproblem ist gar keines mehr. 

Das lange Warten

Das lange Warten hat ein Ende.

Chris

Mittwoch, 26. Oktober 2011

10 Offene Fragen

1. Wieso beeinflusst nur der Staat den freien Markt? Wo werden organisierte oder Wirtschaftskriminalität und Korruption als ein wesentliches Problem in der neoliberalen Ideologie thematisiert?

2. Wieso beeinflusst nur der Staat den freien Markt? Wo werden die Zentralisierung der Wirtschaft auf einige wenige Unternehmen thematisiert?

Dienstag, 25. Oktober 2011

Demokratieverusche in Burma

"Das demokratische Getue wird sich legen" steht bei Spon. Als ich das heute morgen las, dachte ich das sei ein Ausspruch eine EU-Politikers über Griechenland und die dortigen Streiks und Demonstrationen. Regelmäßig gibt es Forderungen von Seiten der Geberländen, Einfluss auf den Staatshaushalt der Defizitländer nehmen zu dürfen. Wer hat diese dazu legitimiert? Das griechische Volk sicherlich nicht. Die Verordnungen vom IWF und der EU sind schon undemokratisch. Nehmen die Griechen ihre Rechte auf Streiks und Demonstrationen war, dann wird die Demokratie gefährdet gesehen.

Montag, 24. Oktober 2011

Steuersenkung

6 - 7 Milliarden sollen die Bürger durch eine Abschwächung der kalten Progression entlastet werden. Man muss kein großer Rechner sein, um sich die Durchschnittsentlastung aller Bürger zu errechnen. Es bleiben dann ungefähr 14 Euro pro Person/Monat übrig. Eine üppige Entlastung, welche davon ausgeht, dass alle Erwerbstätigen gleichermaßen profitieren. Einige zahlen keine Einkommenssteuern und bräuchten mehr Geld und andere zahlen relativ viel und bräuchten eben nicht mehr Geld. Die Idee der wirtschaftlichen Belebung, welche daraus resultieren soll ist absurd, wenn man im Gegenzug die Schuldenbremse konsequent durchsetzt.

Freitag, 21. Oktober 2011

Und täglich grüßt das Murmeltier

Man kann ewig die gleichen Diskussionen führen, ohne das sich bei der gegenüberliegenden Seite eine Erkenntnis einstellt. Eine dieser Dauerdiskussionen ist das Sparen von Staaten und das VWL und BWL faktisch das Gleiche seien. Dabei erzwingt die Logik einen Unterschied. Senkt ein Unternehmen sein Preise hat es einen Vorteil. Senken alle Unternehmen, um den selben Wert die Preise dann nicht. Aus diesem Grund ist das "sparen" von Staaten ein solches Problem. Der Staat gibt deutlich weniger aus. Somit erwartet man ein geringeres Defizit (BWL). Da die anderen Marktteilnehmer weniger Einnahmen haben, somit weniger Steuern zahlen, sind die Steuereinnahmen des Staates geringer und das Defizit kann sogar steigen. Dieser Zusammenhang ergibt sich durch einfaches Nachdenken. In Diskussionen wird einem ein verschrobenes, sozialistisches Weltbild vorgeworfen.

Chris

Donnerstag, 20. Oktober 2011

FDP Witze

Ich weiß man soll nicht auf jemanden Einschlagen der am Boden liegt. Aber warum eigentlich nicht:

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Vom unaufhaltsamen Abstieg der Entwicklungsrate der deutschen Wirtschaftsleistung

Auf dem Joachim Jahnke Blog findet man aktuell dieses Bild. Man erkennt, dass der Trend des Jahreswachstums nach unten zeigt.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Zitat

Das Recht auf freie Verfügung des einzelnen über sein Eigentum und auf seinen persönlichen oder beruflichen Gebrauch muß daher da seine Grenze finden, wo dies zu unangemessenen und unverhältnismäßigen Einschränkungen der Freiheit anderer oder zu einer Beeinträchtigung des Wohles der Allgemeinheit führt. Wo diese Sozialbindung des Eigentums als moralische Forderung an den verantwortlichen Eigentümer in der alltäglichen Wirklichkeit unwirksam bleibt, bedarf es einer Bestimmung der gebotenen Grenzen der Verfügungsmacht über Eigentum durch Gesetz.Wo die Verfügungsgewalt über Eigentum an Produktionsmitteln zu Herrschaft über Menschen führt, ist ihre demokratische Kontrolle durch Mitbestimmung geboten.

Frankreich soll abgewertet werden

Die Rating Agenturen und Banken sollten sich an den Ausspruch halten
Man schlägt nicht die Hand die einen füttert.

Wenn Frankreich in eine Krise kommt wird Deutschland dann wahrscheinlich bald folgen.

Montag, 17. Oktober 2011

Verschuldung der USA

Hier gibt es eine gute Zusammenstellung über die Schuldenentwicklung in den USA. Interessant sind die Vergleiche zwischen den Präsidenten. So wird Ronald Reagan gelobt für seine Steuersenkungspolitik. Die Folgen dieser Politik kann man an dem massiven Schuldenzuwachs erkennen. Denn statt eine Senkung der Ausgaben vorran zu treiben wurde ein Aufrüstungsprogramm betrieben. Dieses in Verbindung mit den Steuersenkungen führten zu einem guten Wirtschaftswachstum. Der Vorwurf, dass Konjunkturprogramme zu teuer wären und nur künstliches Wachstum herbeiruft, sollte diesbezüglich von den Liberalen konsequenterweise auch gemacht werden. Dies wird nicht getan, denn schließlich senkte Reagan die Steuern.

Chris

Sonntag, 16. Oktober 2011

Fundamentalismus im Christentum

Ein interessanter Themenabend auf arte über christliche Fundamentalisten. Ließt und hört man in Europa über Fundamentalismus, dann verbindet man ihn fast schon zwangsläufig mit dem Islam. Dabei ist faktisch jede Religion dazu in der Lage Fundamentalisten hervorzubringen. Das liegt einfach an dem Fakt, dass Menschen in dieser Religion involviert sind.

Freitag, 14. Oktober 2011

Zu heiss



Endlich Wochenende, aber leider trifft das mit der Hitze nicht zu.

Chris

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Grundsätzliche Probeme bei der Schuldenbremse

Die Durchsetzung bei einem Gesetz zur Schuldenbgrenzung stelle ich mir sehr schwierig vor. Nehmen wir an ein Staat wirtschaftet gut. Er hat Überschüsse, welche er benötigt falls eine Krise auftaucht. Er soll schließlich keine neuen Schulden aufnehmen und wie ein Unternehmer wirtschaften. Was würde dann passieren?

Fachartikel in der Wissenschaft

Wer in der Wissenschaft bestehen will, muss viel publizieren. Damit steht und fällt die Reputation in der Wissenschaftswelt. Interessant dabei ist, wie der Veröffentlichungsprozess abläuft.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Berichte des DIW

Der Bericht des DIW ist zwar etwas älter, hat aber nichts an seiner Aktualität verloren. Falls wir uns fragen warum Deutschland in der Eurozone einen solch großen Wettbewerbsvorteil erlangen konnte, sollten wir uns durchaus diese Studie ansehen. Man erkennt, dass die Lohnentwicklung miserabel war. Mittels Lohnsenkungen wurden die Produkte verbilligt und die Krise im Grunde beschworen. 2007 wurde dieser Zusammenhang ebenfalls beim DIW aufgezeigt.

Chris

Freitag, 7. Oktober 2011

Fazit zur Mindestlohnstudie des IW-Köln

Das Fazit der aktuellen Mindestlohnstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln kommt zu dem Schluss, dass Mindestlöhne mehr kosten können, oder auch nicht. Was macht ein Autor der Studie für die INSM daraus? Der Staat zahlt drauf!

Objektive Prüfung

Unbemerkt von der Masse der Bevölkerung wurde in den letzten Tagen das 2. Staatsexamen der Medizinstudenten durchgeführt. Um eine objektive Prüfungskontrolle zu erhalten wurde dafür vor Jahren ein Kreuzsystem, wie es in den USA häufig verwendet wird, eingesetzt.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Endlich bin ich überzeugt

Qualitätsexporte innerhalb Europas

Die Kompetenz Asmussens wurde von Flassbeck als „mittelmäßig“ eingeschätzt und Asmussen nicht für hohe Aufgaben empfohlen.