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Samstag, 15. Dezember 2012

Warum bekommen eigentlich nur die Kirch Erben Schadenersatz?

Ich finde das ist eine berechtigte Frage. Menschen verloren Ihre Arbeit aufgrund der Deutschen Bank (zumindest laut des Gerichts). Diese hatte finanzielle Einbußen. Der Staat musste Ihnen Arbeitslosengeld zahlen. Somit entstand auch hier ein Schaden. Dennoch erhalten nur die Erben eine Entschädigung. Warum eigentlich?

Chris

Donnerstag, 20. September 2012

Unscharfe Kanzlerin

Ackermann ist gegangen, die Nähe zum Kanzleramt bleibt bestehen. Bewusst oder unbewusst passt das Bild von SPON dann auch sehr gut. Vorne der strahlende Vorstandschef Anshu Jain und im Hintergrund etwas unscharf die Kanzlerin.Die Frage steht im Raum wer die Fäden zieht.

Chris

Freitag, 7. September 2012

Die EZB will nun doch aktiv werden

Wahrscheinlich sitzt Draghi nicht Umsonst an der Spitze der EZB. Man kann über die Anleihenkäufen denken was man will, seine Ex Firma Goldman Sachs wird profitieren. Nachdem diese Bank viele Zinsen kassiert hat, Sparprogramme empfohlen und sich am Leid der Menschen bereichert hat, ist es nun Zeit das Risiko aufzugeben. Die Ankäufe der EZB senken das Ausfallrisiko der europäischen Anleihen deutlich. Goldman Sachs hat verdient und ist fein raus. 

Chris

Montag, 12. März 2012

Eine Tüte Mitleid für Herrn Funke

Armer Herr Funke. Da arbeitet er bei einer maroden Bank und hat das Pech der Letzte zu sein, bekommt dafür Millionen Euro und jammert jetzt das er als gierig beschimpft wird. Ich frage mich wofür er die Millionen bekommen hatte. Die hohe Verantwortung trägt kein Manager. Also folgt aus hohem Gehalt und guter Absicherung eben Gier. Ob er der schlimmste war weiß ich nicht. Dafür jammert er auf hohem Niveau und fordert die ihm zustehende Millionenabfindung und eine Dauerrente. Auch das scheint nicht gierig zu sein, da er das Geld schließlich erarbeitet hat. Wann weiß zwar niemand mehr, aber egal. Das seine Bank pleite war und nur durch Staatsgelder gerettet werden konnte kümmert ihn scheinbar nicht. Ich frage mich wie viele Personen aufgrund einer Insolvenz ihrer Firma um ihr Gehalt gebracht wurden. Da ging es um weniger. In diesen Fällen ist es Pech und im Falle von Herrn Funke sollte es eben auch so sein. Vor allem, weil er weich fällt im Gegensatz zu denen die er um ihre Ersparnisse gebracht hat.

Chris

Montag, 31. Oktober 2011

Banken und soziale Gerechtigkeit

Eine interessante Grafik über die soziale Gerechtigkeit ist hier zu sehen. Interessant, weil die Länder mit der höchsten Gerechtigkeit auch am stärksten gegen die Bankeninteressen handeln. Island und Dänemark ließen sich nicht vorführen, als es um die Rettung von Privatbanken ging. 

Chris

Dienstag, 4. Oktober 2011

Qualitätsexporte innerhalb Europas

Die Kompetenz Asmussens wurde von Flassbeck als „mittelmäßig“ eingeschätzt und Asmussen nicht für hohe Aufgaben empfohlen.

Dienstag, 5. Juli 2011

Es geht also doch

In Dänemark werden Gläubiger an den Problemen der Banken beteiligt. Kleinanleger werden geschützt und Großanleger haben eben das Nachsehen. Man muss Banken nicht um jeden Preis retten, dass ist das Fazit was die deutsche Politik ziehen sollten wenn sie nach Dänemark schaut.

Chris

Montag, 4. Juli 2011

Systemrelevante Banken

Ab wann gilt eine Bank eigentlich als systemrelevant? Diese Frage muss man sich stellen, denn ist sie es ist dann springt der Staat für ihre Rettung ein. Das heißt die Kosten des Untergangs sind für die Gesellschaft teurer als die Rettung. Die Großbanken freut das, wie man an

Mittwoch, 22. Juni 2011

Subventionierung der Banken

Da Bundesanleihen zu den sichersten Finanzinstrumenten auf dem Markt gehören, sind sie relativ bescheiden verzinst. Wenn man sich das Geld für die Anleihen für 1,25% leihen kann, sind allerdings auch die momentanen Renditen von rund 2,5% eine äußerst lukrative Investition – vor allem dann, wenn man die Anleihen zu 100% als Besicherung für Refinanzierungsgeschäfte bei der EZB hinterlegen darf und somit fast keinen einzigen Cent der Kundeneinlagen dafür aufwenden muss.
Für die Bundesrepublik ist dies jedoch ein schlechtes Geschäft. Das Geld, das sie sich über die Märkte leiht, stammt ohnehin fast ausschließlich von der EZB. Würde sich beispielsweise der Bund das Geld direkt von der EZB leihen, müsste er anstatt des momentanen Zinsdienstes [PDF - 496 KB] in Höhe von 38 Mrd. Euro pro Jahr bei 1,25% lediglich 13,6 Mrd. Euro zahlen. Die Differenz in Höhe von 24,4 Mrd. Euro stellt somit eine indirekte Subvention des Finanzsektors dar.


Anmerkung: Wir geben also den Banken etwa so viel Geld wie dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Dort kommt wenigstens noch etwas an, beim Bürger der es bezahlt. Auch hätte man deutlich weniger neue Kredite aufnehmen müssen.Wofür sind diese Subventionen? Was nützen sie?

Chris

Donnerstag, 7. April 2011

Zitat

Wir helfen den Unternehmen zu wachsen, indem wir ihnen helfen, Kapital zu bekommen. Unternehmen, die wachsen, schaffen Wohlstand. Und das wiederum ermöglicht es den Menschen, Jobs zu haben, die noch mehr Wachstum und noch mehr Wohlstand schaffen. ... Ich bin bloß ein Banker, der Gottes Werk verrichtet.

Lloyd C. Blankfein, der Chef der profitabelsten US-Großbank Goldman Sachs

Anmerkung: Erinnert sich eigentlich noch jemand an dieses Zitat. Sind es nicht genau solche Typen oder deren Handlanger, welche nun warnen das man ja nicht zu viel regulieren sollte. Sie sind wie der Papst unfehlbar übernehmen aber keine Verantwortung für ihr handeln. Man sollte eine große Wall Street Couch bauen. Dann einige Psychiater bestellen und versuchen zu verstehen, welches Trauma solchen Wahn ermöglicht.

Chris

Donnerstag, 10. Februar 2011

HRE

Wurde nicht für einigen Jahren noch behauptet, dass die Garantien für die HRE nicht gleichzusetzen seien mit einer Auszahlung. Nun wird angefangen über ihre Auflösung zu diskutieren. Wir werden sehen wie es weiter geht.

Chris

Montag, 8. November 2010

Unser Wertesystem droht zu zerbrechen

Während man in den USA zu erfolgreichen Führungskräften aus der Wirtschaft aufschaut, geht hierzulande jeder Respekt vor Eliten verloren.

Als ich diesen Spruch im Gastkommentar vom Präsidenten des Bankenverbandes gelesen habe musste ich lachen. Was ist denn das Elite? Kann er das definieren? Gehört dazu, dass die Banken die Weltwirtschaft in den Abgrund geführt haben? Gehört dazu, dass sich Banken bei der EZB Geld für 1% leihen und dann an Staaten wie Griechenland zu 6% weiterleihen? Ja das ist die Elite, welche die Menschen sehen. Wieso soll man vor solchen Menschen Respekt haben. Respekt muss man sich verdienen. Den Elitebegriff kann man sich kaufen. Wenn man mittelmäßig in der Schule ist die Eltern aber reich sind, dann geht es auf das Eliteinternat und schon gehört man dazu. Was qualifiziert Menschen dazu über andere zu bestimmen, obwohl sie über das Leben dieser anderen nicht Bescheid wissen? Das sind die Fragen die sich Herr Schmitz stellen sollte. Dann würde er auch verstehen, dass in Deutschland nicht alle Menschen an heiße Luft glauben. Welches Wertesystem zu zerbrechen droht verstehe ich auch nicht. Wenn die Menschen die Führung kritisieren ist dies genau das, was eine Demokratie braucht. Wirtschaftsführer und Politik müssen sich dem Volk stellen. Sie können nicht von oben herab arbeiten. Genau das tun sie aber, wieso ihnen auch nur noch wenige zutrauen die Probleme des Landes zu lösen. Das Zutrauen muss also wieder erarbeitet werden. Wohlstand kann zwar Einfluss hervorbringen, den Glauben das dieser gerechtfertigt ist aber nicht.

Chris

Montag, 4. Oktober 2010

Die HRE lagert "Giftpapiere" aus

Der Bankenrettungsfonds Soffin spricht von einem Meilenstein.

Somit lässt er mich an der Zuverlässigkeit dieses Fonds zweifeln. Was ändert sich real an der Situation, dass Raider jetzt Twix heißt im Endeffekt. Die Schulden und "Wertpapiere" existieren immer noch in genau dem gleichen Rahmen wie vorher. Der Bund haftet jetzt nur nicht mehr für die HRE sondern für die Soffin. In diesem Fall das Gleiche, da die HRE momentan zu 100% in Staatsbesitz ist. Was gibt es also zu feiern, wenn sich doch eigentlich nichts ändert? Wahrscheinlich geht es einfach darum, dass die HRE nun wieder sauber ist. Somit kann sie reprivatisiert werden. Das wird (als Prognose) zu einem viel zu geringen Preis geschehen. Die Schulden bleiben beim Bund. Am Ende läuft die HRE wieder. Zu feiern haben also nur diejenigen die munter daran verdienen werden. Auch im Spiegelartikel ließt man nichts was den Steuerzahler animieren könnte sich zu freuen. Dennoch ein Hoch auf die "Bad Bank". Zum 20 jährigen Einheitsjubiläum zeigt sie, dass das Ausplündern Deutschlands noch lange nicht abgeschlossen ist.

Chris

Dienstag, 14. September 2010

Noch einmal die HRE

Ich verweise nur kurz auf einen Artikel bei den Nachdenkseiten. Man muss immer im Hinterkopf haben, dass die Kindergelderhöhung für Hartz 4 Empfänger zu hoch war, aber Milliarden in eine marode Bank zu pumpen nicht. Der Tagesspiegel schrieb dazu schon vor einiger Zeit wer die Gewinner der Rettung waren.

Chris

Mittwoch, 30. Juni 2010

Für nächste Bankenrettung fehlt das Geld

Wofür plädiert also die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)? Natürlich müssen die Haushalte der Staaten saniert werden, damit wieder Geld für Hilfen zur Verfügung stehen. Nicht etwa die Banken sollen sich sanieren, oder reguliert werden, nein es soll gespart werden bei den Armen damit die Banken weiter zocken können. Was muss man nehmen, um diese Aussagen zu treffen? Was bekommt die Bevölkerung, um diese Typen nicht mit Mistgabeln und Fakeln aus der Welt zu jagen?

Chris

Dienstag, 22. Juni 2010

Kapitulationserklärung der EU

EU-Abgeordnete rufen zu der Gründung einer NGO auf, welche als Gegengewicht zur Finanzlobby positioniert ist. In meinen Augen ist diese Aufforderung förmlich eine Kapitulationserklärung. Das Gegengewicht sollte aus der demokratisch legitimierten Politik entstehen und nicht aus einer Nichtregierungsorganisation. Will man wirklich Politik machen, welche die Finanzmärkte zügelt sollte man damit anfangen ihre Lobbykämpfer auszuladen. Macht man Vorschläge und sie werden als gut betitelt aus den Kreisen der Banken, dann sollte man sich schnellstens über neue Gesetze Gedanken machen. Jammern sie herum und drohen mit Abwanderung, dann sind sie genau richtig. Die Banken werden nicht abwandern. Selbst wenn sie es tun werden andere ihren Platz einnehmen und man verliert gar nichts. Will man also eine Gegenexpertise muss man nur die Meinungen der Bankenlobby invertieren. Vorsichtshalber sollte man dann noch mal nachdenken ob es wirklich Sinn macht und dann sollte es umgesetzt werden. Eigentlich ganz einfach.

Chris

Freitag, 28. Mai 2010

Anmerkungen

Eine Anmerkung zu Artikel von gestern. Nicht nur BP auch die Deutsche Bank zeigt wie man zerstören und kassieren kann.

Chris

Mittwoch, 28. April 2010

Büßerhemd der Banken

Griechenland ist in aller munde. Jetzt sollen Spekulaten und Banken an den Problemen beteiligt werden. Wenn sogar die Banken grünes Licht signalisieren müssen die Alarmsirenen schrillen. Das die FDP auf diesen Zug als wirtschaftsliberale Partei (welche eigentlich Konsequent gegen Markteingriffen wettern sollte) aufspringt wird wohl der NRW Wahl geschuldet sein. Ein bisschen sozial Profil zeigen, gerade wenn es unrealistisch ist. Das haben sie von der SPD gelernt, welche Mindestlöhne, Hartz 4 Erhöhungen, etc. fordert wenn sie nicht mehr in der Regierung ist.

Bei den Banken ist das Spiel eigentlich auch gut zu durchschauen. Sie beteiligt sich, wie bei der Finanzkrise, mit ein paar Milliarden und kriegen im Umkehrschluss ein Vielfaches aus den Hilfen zurück. Das Geschäftsmodel ist sehr clever. Renditen über 20% sind in diesem Bereich durchaus drinn. Sind andere Staaten als Hilfeleister erst einmal involviert kann man sich als gute private Bank feiern lassen und der schwer verschuldete Staat zeigt mal wieder, dass er nicht wirtschaften kann. Die Subventionen werden verschwiegen, wie auch beim letzten mal. Die Staaten, welche erst einmal Hilfe leisten, werden auch nicht bei weiteren Anfragen so einfach davonkommen und weiterzahlen müssen. Ein Meisterstück der Lobyyarbeit. Die Banken stehen als Büßer da und kassieren hintenrum das Geld. Das alles ist sehr durchsichtig, aber hinter wusste wieder niemand davon. Regeln werden wieder nicht eingeführt, da die Bundesregierung nach der wahrscheinlich verlorenen NRW Wahl die Ausrede hat, die Mehrheit im Bundesrat verloren zu haben. In der Diskussion, um die genauen Regulierungsvorschriften für die Finanzmärkte, wird dann Stillstand herrschen. Die resultierenden Gesetze werden so verwässert sein, dass in Frankfurt die Hochhäuser vor Lachen wackeln.

Chris

Dienstag, 13. April 2010

Schamlos wie immer

Wer das Verhalten vieler Banker vor und nach der Krise Revue passieren lässt, wird sich über die Unverfrorenheit des Vorschlags und seiner Rechtfertigung kaum wundern. Der Staat müsse schon deshalb einspringen, weil die Stabilität der Finanzmärkte schließlich ein öffentliches Gut sei, heißt es allen Ernstes in der Studie.

Außerdem habe er die Krise mit verursacht - durch eine zu lockere Geldpolitik, mangelnde Aufsicht oder indem er Rating-Agenturen eine zu große Rolle einräumte. Fehlt nur noch der Hinweis, der Staat sei selbst schuld, wenn er Banken zulasse.

Treffender kann man es gar nicht formulieren. Wenn die Stabilität der Finanzmärkte ein öffentliches Gut sind und geschützt gehören kann man der Studie folgend ja auch Steuern für Banken erhöhen, sie verstaatlichen oder mit strengeren Kontrollen versehen. Leider wird so weit natürlich nicht gegangen. Denn damit lässt sich kein Geld verdienen.

Quelle: FR

Chris