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Montag, 7. Dezember 2020

Warum ist die Einteilung von Menschen für dich wichtig?

Ich habe selten einen so guten Vortrag gehört. Die Frage der Menschenrassen wird beantwortet und die Frage mitgegeben, warum willst du eigentlich Menschen einteilen. Was ist dein Ziel damit. Ich denke damit öffnet man Türen.

Chris

Dienstag, 19. Dezember 2017

Interviewempfehlung

Ein interessantes Interview mit Wolf-Jürgen Stahl. Er ist General der Bundeswehr und verantwortlich vor Ort. Spannend für mich ist die Weltsicht des Generals. In seinen Augen verteidigt er tatsächlich die Sicherheit Deutschlands in Afghanistan. Interessanterweise ist ein Kriterium für den Erfolg der Mission, dass es keinen Anschlag eines Afghanen in Deutschland gab. Nach dieser Definition war der Einsatz allerdings schon im Vorfeld ein Erfolg. Auch sonst ist er nicht in der Lage ein Kriterium für den Erfolg der Mission zu definieren. Das muss er nicht, da er nur das ausführende Organ des Parlaments ist. Allerdings gibt er sehr wahrscheinlich die Gedankenwelt des Verteidigungsministeriums wieder. Man hat ganz sicher kein messbares Kriterium. 
Weiterhin ist interessant, dass er als Militär meint, man müsse die Afghanen weiter unterstützen, da das Land noch nicht befriedet ist. Gleichzeitig wird in Deutschland Afghanistan als sicheres Herkunftsland dargestellt. Die freie Antwort zu dieser Frage wäre interessant gewesen. Andererseits hätte es diese nicht gegeben, da Herr Stahl als General in gewisser Weise auch Politiker ist.

Nachsatz
Ich kann mich nicht erinnern, dass deutlich besser finanzierten öffentlich rechtlichen Anstalten konsequent vom Afghanistaneinsatz berichten (vor Ort). Man muss nicht immer empört eine Position beziehen. Für mich als Gegner des Einsatzes ist es interessant die Gegenpositionen zu hören. In manchen Punkten kann ich dem General sogar zustimmen.

Chris

Montag, 21. August 2017

Wohnraumsubventionen

Eine super Folge von Alternativlos. Der spannenste Punkt war, dass wir jedes Jahr die Vermieter mit mehreren 10 Milliarden Euro über das Wohngeld subventionieren. Von marktradikalen Parteien wie der FDP wird jegliche Einmischung in den Markt kritisiert. Hier ist sie still.

Chris

Sand wird knapp

Eine interessante Doku von Arte (hier, hier). Dieses Thema ist nirgendwo öffentlich verankert. Dabei sind die geschilderten Folgen mittelfristig relevant. Den Meeren wird sehr viel Sand entnommen. Neben dem Klimawandel führt das zur Zerstörung von Inseln und Küstengebieten. Menschen die dort leben, können nicht mehr Fischen (der Abbau zerstört die Lebensgrundlage der Fische), bzw. sie haben keinen Platz mehr an dem sie leben könnten. Wenn sie sich dann auf den Weg machen und bei uns landen, dann ist es wieder einmal nicht unsere Schuld. Dabei treibt die vermeintlich entwickelte Welt ein Wirtschaftssystem voran, welches unter dem Primat des angeblich unfehlbaren Marktes, diese Zustände erschafft. Das führt zu absurden Situationen, dass viele Häuser mit Sand gebaut werden, welche dann leer stehen, weil man auf Spekulationsgewinne hofft. Gleichzeitig leben die Menschen vor den Häusern in Slums. Niemand mit ein wenig Verstand kann erklären wo der Markt dort funktioniert. 
Selbst wenn man davon ausgehen würde, Märkte würden immer funktionieren, müssten die Kosten irgendwo existieren. Das tun sie nur bedingt. Wenn sie es tun, dann treffen die Kosten die Armen zuerst. Die Reichen merken es erst sehr viel später, sind aber die Treiber des Unsinns. 
Ohne ein Umdenken wird es also nicht gehen. Wie dieses Umdenken global geschehen soll, weiß ich nicht. Die nächsten Konflikte sind im Moment zumindest vorprogrammiert.

Chris

Freitag, 11. August 2017

Homöopathieaussteigerin

Ein sehr schönes Interview mit der Homöopathieaussteigerin Natalie Grams. Ihre letzten Punkte sind besonders interessant. Homöopathen werfen der Pharmaindustrie vor, die Homöopathie zerstören zu wollen, damit sie mehr Geld verdienen. Ebene jene Pharmaindustrie verdient aber mit der Homöpathie soviel Geld, dass sie niemals ein Interesse daran hätte Aufklärung zu betreiben.

Ein weiterer Punkt ist, dass Homöpathie und andere pseudomedizinischen Methoden oft zu Impfgegnerschaft führen. Gerade die vermeintlich gebildeten Personen in unserer Gesellschaft wissen nicht mehr, wie schrecklich die geimpften Krankheiten sind. Daher ist Aufklärung enorm wichtig.

Die Kritik an der Homöopathie ist im Übrigen keine Meinung. Sie ist berechtigt. Es ist ja auch keine Meinung, dass ein Mensch auf der Erde ohne technische Hilfsmittel nicht fliegen kann. Auf Homöopathisch übersetzt würde die Antwort darauf lauten, wir haben noch nicht genug angepasste Experimente durchgeführt, die unsere Meinung bestätigen.

Chris

Sonntag, 16. April 2017

Freitag, 28. Oktober 2016

Vorträge die sich Journalisten mal ansehen sollten

Ein interessanter Vortrag über aktuelle Entwicklungen im öffentlichen Dienst. Es wird unter anderem gezeigt, dass der Fokus auf Gewinn, eben nicht zu einem effizienteren System führt, sondern zu einem teureren. Die Adminstration wächst und die Arbeitsintensität der Menschen die in dem Bereich (Hier Pflege und Gesundheit) arbeiten. Es ist also nicht nur ein krudes Gefühl, welches man hat, wenn man im öffentlichen Dienst arbeitet. Es lässt sich bestätigen. 
Mehr Vorträge hier.

Chris

Mittwoch, 27. Juli 2016

Eine Stunde History

Wir sollten aus der Geschichte lernen. Wer rechtslastiges Gedankengut für akzeptabel hält, braucht sich nicht wundern, dass die AfD gewählt wird. Die AfD ist nur die Konsequenz und nicht die Ursache der Probleme.

Chris

Freitag, 18. März 2016

Umweltökonomie

Ein interessanter Podcast über institutionelle Umweltökonomie. Der interviewte Wissenschaftler erläutert klar die Grenzen der klassischen Ökonomie. Man muss nicht mit allen Dingen mitgehen, aber es werden Denkanstöße gegeben, welche bei den sonst öffentlich sichtbaren Ökonomen fehlen.

Chris

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Die Dummheit des Rassismus auf den Punkt gebracht

Menschen nach solchen äußerlichen Merkmalen als Angehörige unterschiedlicher "Rassen" einzuteilen und daraus politische Folgerungen zu ziehen, etwa auf die Qualität der Menschen zu schließen, ist so dumm, wie wenn man Nahrungsmittel nach ihrer Farbe einteilen wollte: Rote Grütze, Paprika, Erdbeeren, Rote Beete, Rotwein und Rotkohl in eine "Essensrasse" und Weißwein, Weißkohl, Milch, Quark, weißer Rettich, Vanilleeis, Hühnerbrust und Meerrettich in eine andere und dann sagen würde, "weiße Nahrungsmittel sind den roten überlegen und darüber den Unterschied zwischen Meerrettich und Vanilleeis vergessen wollte. Genauso absurd wie diese Betrachtung der Lebensmittel nur nach ihrer Farbe ist die Einteilung der Menschen nach ihrer Hautfarbe, Nasen- oder Augenform in "Rassen".

Zitat aus dem interessant geschriebenen frei erhältlichen Buch "Wie Politik funktioniert" von Wolf Wagner.

Chris

Montag, 9. November 2015

Es geht auch ohne Politik

Ein schöner Soziopod über die Flüchtlingsproblematik. Was man von dem Journalismus erwartet wird hier präsentiert. Es werden Probleme unpolitisch dargestellt z.B. Die Traumatisierung der Kinder und Erwachsenen und die daraus zukünftig resultierenden Probleme. Für mich wurden Gedanken präsentiert die eigentlich auf der Hand liegen, über die ich teilweise noch gar nicht nachgedacht habe.

Chris

Donnerstag, 24. September 2015

Absurditäten des Investorenschutzes

Ja, früher wussten wir nicht, dass Asbest gefährlich ist. Dann entdeckten wir, dass es tötet. Heute müssen Asbesthersteller die Leute entschädigen, deren Leben sie zerstört haben. Der Logik des Investitionsschutzes in TTIP nach sollen wir nun Asbesthersteller dafür entschädigen, dass sie niemanden mehr töten. Wir sollen ihnen zu Profiten verhelfen, die sie erzielt hätten, wäre es weiter erlaubt gewesen, Menschen umzubringen.


Ich denke damit ist die Absurdität der Schiedsgerichte und des Investorenschutzes auf den Punkt gebracht. 

Chris

Dienstag, 9. Juni 2015

Interessante Statistik

Ein interessante Darstellung über die Verluste im 2. Weltkrieg. Man sieht am Ende, dass die Welt tatsächlich friedlicher geworden ist. Das steht ganz im Gegensatz zu den Militärbudgets und den Nachrichten.

Chris

Freitag, 15. Mai 2015

Joseph Stiglitz über den Investorenschutz

Wenn wir in Zukunft entdecken, dass irgendein anderes Produkt gesundheitliche Probleme verursacht (man denke an Asbest), könnten die Hersteller, statt Klagen für die uns auferlegten Kosten fürchten zu müssen, die Regierungen verklagen, weil diese sie hindern, noch mehr Menschen umzubringen. (Joseph Stiglitz)
 
Diese absurde Möglichkeit der Klage sorgt dann, angeblich, für mehr Wohlstand. Neueste Forschungsergebnisse, bzw. eine Änderung der Randbedingung und die Notwendigkeit einer Anpassung der Regeln, können nur schwer in Gesetze eingebracht werden. 
Um diesen Unsinn darzustellen hier ein paar, ich gebe zu kontruierte, Beispiele

Ampeln und viele Verkehrsregeln brauchte man am Anfang des Automobilzeitalters noch nicht. Sie wurden bei steigendem Verkehr hinzugefügt. In einem Schiedsgericht könnten Logistikunternehmen klagen. Ihre LKW müssen ständig an Ampeln stoppen. Diesen Ausfall an zu erwartenden Gewinnen möchten sie vom Staat gerne ersetzt bekommen.

Eine Gurtpflicht im Auto führt in eine ähnliche Richtung. Die Automobilhersteller müssen neue Systeme erforschen und einbauen. Das rettet zwar Leben kostet aber auch Geld.

Es gab eine Zeit da wurde Radium in Zahnpasta verwendet. Als man merkte, dass Strahlung schädlich ist, wurde es verboten. Lasst uns dagegen klagen.

Mit der Pressefreiheit kann man über schlechte Produkte berichten. Das kostet Geld. Lasst uns klagen.

Chris

Sonntag, 22. Februar 2015

Gute BBC Doku

Eine interessante BBC Reportage Part 1 & Part 2. Spannend fand ich die Weltsicht einiger Superreiche. So meint der Betreiber einer Plattform für Mikrojobs, dass Mikrojobs etwas tolles seien. Schließlich werden Menschen in sicheren Jobs faul und unflexibel. Durch den Druck entsteht etwas Neues, Besseres; seiner Meinung nach. Damit ignoriert er Trainingseffekte, welche zu einer höheren Produktivität führen. Weiterhin widerlegt er sich selbst. Denn was an der unteren Grenze der Einkommensstruktur gilt, muss nach oben auch gelten. Sicherheit tötet den Willen etwas zu leisten. Superreichen hätten, so die Logik zu Ende gedacht, keine Motivation mehr. Also müssten solche Sozialdarwinisten konsequenterweise fordern, dass den Reichen auch das Vermögen weggenommen wird. Dann müssten sie jeden Tag ein hohes Einkommen generieren, dass sie dann wieder verlieren. Wie absurd wären solche Strukturen?

Chris

Samstag, 3. Januar 2015

31c3 Ich sehe, also bin ich

Ein sehr interessanter Vortrag über die einfachen Möglichkeiten Biometrie auszutricksen.



Chris

Montag, 27. Oktober 2014

Kapitalismus Dokumentation

Hier eine interessante Dokumentation von Arte über den Kapitalismus. Es lohnt sich die bisherigen Teile anzusehen. Spannend für mich sind dabei mehrere Dinge. Zum Einen wird dargestellt wie die Lehren eines Adam Smith über die Zeit an die herrschenden Ideologien angepasst wurden. Viele Dinge sind aus dem Kontext gerissen und sind von Smith wohl nicht so gemeint worden. So beschrieb er die unsichtbare Hand wohl nicht im Zusammenhang mit freien Märkten und dem Handel.
Weiterhin spannend ist es den Kapitalismus und dessen Entstehung im Kontext der Geschichte zu sehen. Der Imperialismus und viel Gewalt sorgten für einen stetigen Zufluss an Arbeit, Kapital (in Form von Gold) und billigen Rohstoffen. Auf dieser Basis konnte aufgebaut werden. Freiheit hatte damit wenig zu tun. Viel Unterdrückung im Sinne der Unternehmer wurde gesetzlich verankert, bspw. in Form von Arbeitshäusern. Das Märchen des freien Marktes in der Vergangenheit des Manchester Kapitalismus wird so eindruckvoll widerlegt.
Ein letzter Punkt ist die Darstellung vieler ökonomischer Denker. Diese entwickelten ihre Modelle im Kontext ihres Lebens und/oder des gesellschaftlichen Umfelds. Ein Ricardo wird von der Dokumentation als früher Bankenlobbyist dargestellt. Die angebliche so unumstößliche Wahrheit dieser Denker, auf der viele der aktuellen neoliberalen Gedankenmuster fußen, werden hierdurch sehr wackelig. Schon damals vernachlässigten sie, bewusst oder aufgrund von Unwissen, viele Dinge. Auf dieser inkompletten Theorie wurde ein mathematisch, logisches Gebäude gestülpt was dazu dient diese Theorie zu beweisen. Wenn die Annahmen fehlerhaft sind, dann nützt der Beweis im Rahmen dieser Annahmen nichts. Die Realität aus verschiedenen 3. Welt Ländern verdeutlicht dies anschaulich.

Fazit
Anschauen und lernen. Besonders diejenigen die dem freien Markt blind glauben, sollte sich ruhig eine allgemeinere Sicht der Dinge gönnen.

Chris

Samstag, 18. Oktober 2014

Mal ein paar neue Denkansätze

Warum Freiheit nicht Ungleichheit rechtfertigt ist etwas zum nachdenken. Ich würde die Gegenargumente gerne von einem Verfechter der Eigentumsliberalität hören.

Chris

Montag, 13. Oktober 2014

Die Abwicklung

Viel ist über dieses Buch bereits geschrieben worden. Mich haben besonders die Geschichten der armen US Amerikaner beeindruckt. Krankheit --> Arbeit weg --> Krankenversicherung weg; oder aber Arbeit weg --> Rente fast weg + Krankenverischerung weg. Egal was passiert ist, die Krankenversicherung war faktisch immer weg. Jeder Mensch in Deutschland der sich über die zu hohen Kosten beschwert, sollte sich den Preis für die vermeintlich bessere und billigere Umstellung auf ein privates Krankenversicherungssystem ansehen. Das funktioniert nur, wenn man keine Probleme hat. Es sind prozyklische Strukturen. Wer Schwierigkeiten hat, hat wirklich Schwierigkeiten. Ein absurdes System. Dennoch wehrt man sich gegen eine Besserung. Für micht ist das nur sehr bedingt nachvollziehbar. Die US amerikanische Mentalität ist doch weiter von uns entfernt als man glaubt.

Chris