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Donnerstag, 24. Juni 2021

Nachtrag: Bernd Raffelhüschen

Nachdem ich noch ein wenig nachgedacht habe. fiel mir auf, wie inhaltslos der Beitrag von Bernd Raffelhüschen ist. Der Mann ist angeblich ein Wissenschaftler. Was er präsentiert ist reine Meinungsmache. Die Kosten pro Jahr betragen 3.8 Mrd. Euro. So what? Aus konservativen und neoliberalen Kreisen habe ich noch nie eine Kritik am 2% BIP Ziel der Bundeswehrfinanzierung gehört. Das ist deutlich über diesem Betrag und nützt niemandem.

Bernd Raffelhüschen verkörpert das Problem, dass wir in Deutschland haben. Jemand nimmt sich etwas heraus was er oder sie nicht mag. Dann sucht er oder sie sich die passenden Quellen und agitiert dagegen. Widersprüche stören nicht. Gestern gab es mal wieder einen Beitrag, das vegane Ernährung besser sei, als fleischbasierte. Jeder Mensch mit einem Funken Intelligenz muss so etwas anerkennen. Stattdessen werden Quellen hervorgeholt, dass für Soja der Regenwald gerodet wird. Das ist dann der "Beweis", dass vegane Ernährung doch nicht so toll ist. Was wird dabei mal eben ignoriert? Zum einen, dass diese Extraflächen benötigt werden, weil ein Vielfaches an Fläche für Tierfutteranbau belegt ist. Dann kommt das "Argument" man kaufe nur Fleisch, welches auf der heimischen Weide geweidet hat. Das mag für den einzelnen vielleicht zutreffen. Zwei Punkte die das Argument vegane Ernährung sei Klimafreundlicher untermauern. 

1. Punkt - Nicht alle Menschen die Fleisch essen, beziehen es von der heimischen Wiese.

2. Punkt - Die heimische Wiese könnte ein Wald sein, wenn dort keine Tiere grasen.

Regelwald wird abgeholzt und das ist schlimm. Aber unsere eigene Landwirtschaft verhindert das aufforsten. Das ist egal, weil das war ja schon immer so.

Undogmatisch muss es aus schlichter Logik so sein, dass Pflanze ernährt Tier -> ernährt Mensch einen größeren Einfluss auf den Ressourcenverbrauch hat als Pflanze ernährt Mensch. Stattdessen werden Veganern, dann diskreditiert, weil sie angeblich missionieren.

Fakten sind eben keine Mission.

Raffelhüschen ist genauso. Er will den Status Quo erhalten. Ihn interessieren keine armen Menschen. Er missbraucht das Bild von ihnen, wenn es in seine Agenda passt. Wie beim veganen Flächenverbrauch sagt er, dieser sei zu groß und die junge Generation wird belastet und das ginge ja nicht. Er blendet dabei vollkommen aus, dass im Zweifel (und das ist heute schon so) die junge Generation die Alten zu Hause pflegt und/oder subtanziell aus ihrem Einkommen finanziert. Dabei gibt es so "lustige" Effekte, dass Kinder ihre Eltern finanzieren sollen, selbst wenn der Kontakt seit Jahren aus Gründen abgebrochen ist. Sippenhaft sozusagen. Das wird mal eben ausgeblendet. 

Diese Einparameterdenke ist ein Kernproblem und wird von vielen medial vertretenden Ökonomen regelmäßig präsentiert. Hans-Werner Sinn war auch so ein Exemplar. Die Schuldenbremse muss unbedingt eingehalten werden. Warum eigentlich? Damit die Regeln eingehalten werden. Kreativ ist das nicht und es zeigt, dass die sichtbaren Personen an der Spitze eben oft doch nur Schaumschläger sind. 

Chris

Dienstag, 18. Mai 2021

Wut auf Linkedin Boomer

Ich muss mich schon wieder aufregen. Wer wissen möchte für wen Politik gemacht wird, sollte in die Linkedin Kommentare schauen. Dort sieht man in der Regel die Erfolgreichen oder diejenigen, die die Aufstiegsideologie (harte Arbeit) verinnerlicht haben. Widerspruch ist nicht erlaubt. Was mich triggert ist der Vorschlag Kinder und Jugendliche jetzt stärker zu fördern. Schließlich haben diese Menschen ziemlich viele Opfer gebracht. Die Antworten kennt man schon. Sie wurden so bei den Pflegekräften gegeben. Ja es stimme zwar, aber daraus könne man ja keine Forderung ableiten. Die Pflegekräfte hätten sich den Job ja freiwillig gewählt. Genau wie Eltern und die Jugendlichen machen nur Party.

Diese Nullargumentation geht zwar komplett am Thema vorbei, zeigt aber das Mindset. Es sind die wohlstandsverwöhnten Menschen die in ihrer großen Wohnung leben und jedem ein Problem absprechen. Deutschland sei schließlich reich und selbst als Hartz4ler geht es einem noch besser als in vielen Teilen der Welt. Nehmen wir diese dumme Argumentation. Dann kann man diesen Menschen 70% ihrer Rente wegnehmen oder ihre Einkommen zu 90% besteuern. Schließlich bekommen in anderen Teilen der Welt die Menschen noch weniger. Da wäre aber Alarm. Es sind eben Klischeeboomer. Sie hatten nie ein Problem in ihrem Leben. Die Kindererziehung hat im wesentlichen die Partnerin übernommen. Das Kinder Bedürfnisse haben kennen sie nicht.

Jetzt zu meiner Wut. Kinder und Jugendliche schon wieder wegzuwischen macht mich wütend. Während CoVid hat man die komplette Betreuungsleistung auf die Eltern abgegeben. Gleichzeitig sollen diese Eltern aber noch arbeiten, ihre Kinder fördern, sie unterrichten, mit ihnen Sport machen, darauf achten, dass sie trotz weniger sozialer Kontakte keine psychischen Probleme bekommen. Zum Schutz der Alten fiel die Betreuung durch die Großeltern eine ganze Zeit vollständig weg. Das ist der Realzustand. Eine 100+ Stunden Arbeitswoche ist bei Eltern normal. Jetzt kommen irgendwelche Menschen die diese Probleme nicht haben und behaupten, dass sei nicht so schlimm. 

D.h. die ganzen Defizite werden wieder den Familien aufgelastet. Neben den ganz Alten, den Behinderten, tragen die Familien die größte Last. Die Alten sind geimpft und in gewisser Weise raus aus der Nummer. Behinderte werden demnächst zum Glück geimpft. Und Familien und Eltern? Fehlanzeige. Keine Priorisierung dieser Gruppe. Warum? Damit Boomer sicher in den Urlaub fahren können. Schon wieder sind die Familien verarscht worden. Kindergärten werden geschlossen, um die Verbreitung des Virus zu vermindern. Eltern werden aber nicht geschützt. Man kann scheinbar nebenbei, wenn man CoVid hat noch Kinder betreuen. Ist ja alles nicht so schlimm. Es geht noch weiter. Die psychischen Krankheiten von Kindern nehmen zu. Wer war denn an der Schließung der Kinderstationen beteiligt und hat keinen Aufstand gemacht? Die Boomer Generation. Sie lebt vor sich hin, hat die Probleme die wir jetzt haben zu verantworten. Das kann ich einfach so behaupten, da sie die Mehrheit der Menschen im Land und bei den Entscheidungsträgern stellt. Diese Gruppe will nicht teilen. Deutschland ist ein kinderfeindliches Land. Das sieht man bei Linkedin ganz deutlich. Dabei könnte man mit wenig Aufwand viel erreichen. Ein - zwei Wochen bezahlten Urlaub für alle Eltern. Impfpriorisierung für Eltern. Wenn Sportanlagen wie Schwimmbäder öffnen, dann sollen Kinder und Jugendliche bevorzugt werden. Langfristige Förderpläne in der Bildung der Kinder. Usw.

Da ist viel möglich. Was die Boomer verkennen ist, dass Kinder hochbelastet sind, da die Pandemie bei einem 5 Jährigen Kind 20% der Lebenszeit ausmacht. Das wäre vergleichbar, wenn man einen 60 jährigen 12 Jahre in der Pandemie beläst.

Chris

Montag, 17. Mai 2021

Boomer Probleme die es nicht gibt

Über Impfprämien kann man sich nur als knapp 60jähriger Journalist Gedanken machen, der wahrscheinlich schon geimpft ist. Allein in Niedersachsen sind 600tausend Menschen aktuell auf der Warteliste. Geben wir doch einfach Prämien aus, dann sind es halt 800tausend. Die Diskussion, dass Eltern vielleicht priorisiert werden sollte, wird quasi nicht geführt. Man hat jetzt über ein Jahr kaum Hilfe bekommen, da geht ein halbes Jahr mehr ja auch noch. Wie ich solche Menschen mittlerweile verachte. Ich kann es nicht anders schreiben. Da werden nichtexistente Probleme behandelt, während die richtigen Probleme einfach ignoriert werden. Wo ist denn die Forderung der Kinder- und Jungendförderung? Gibt es nicht. Wieso auch. Dann verliert man in einigen Jahren halt den Verweis, dass die faulen Jugendlichen es einfach nicht hinbekommen. 

By the way, die meisten Eltern die ich kenne haben eine 80-100 Stunden Woche an Arbeit. Davon ist natürlich mehr als die Hälfte unbezahlte Care Arbeit. Wenn die nicht geleistet würde, dann wäre ich gespannt was Herr Blome oder unsere ach so dollen Elite Politiker für eine Idee haben wer ihnen zukünftig den Arsch abwischt, wenn sie alt und senil im Altenheim liegen. Die Zukunft wird eben in den Familien gestaltet. Die Kinder sind die Zukunft. So simple. Deutschland ist ein kinderfeindliches Land. Lieber wird über irgendwelche Menschen diskutiert, die sich nicht impfen lassen, weil sie so dermaßen privilegiert sind und keine Probleme haben, dass sie nicht merken wie dumm sie sind. Freiheit ist das wichtigste Maß aller Dinge, aber Freiheit bedeutet, Meine Meinung. Wir brauchen keine Impfprämien. Wie Drosten sagt, das Problem löst sich von alleine. Wer trotz mehrfacher Warnung und massiven Hinweisen nicht in der Lage ist, eine Spritze zu verkraften, bitte nehmt CoVid. Kein Problem. Aber Herr Blome bitte kümmern sie sich um Probleme die irgendjemanden interessieren. Denn die Impfgegner interessieren ihre Texte nicht. Für alle Nichtgeimpfte (besonders die Eltern) ist es wie ein Schlag ins Gesicht.

Chris

Donnerstag, 6. Mai 2021

Die CDU muss weg

So einfach ist das. 2 Mrd. Euro für Kinder werden bereitgestellt. Damit sollen nachträglich die Probleme behoben werden. Mehr war leider nicht drin. 150 Euro sind uns unsere Kinder wert. Wahrscheinlich wird das Geld dann mit den Hartz4 Leistungen verrechnet. Damit arme Kinder ja nichts abbekommen. Wo kommen wir denn da hin, wenn armen Menschen geholfen würde. Ja wir kommen nach Deutschland. Willkommen im CDU regierten Land der Ideen- und Visionslosigkeit. Sorry, die CDU muss weg.

Jetzt soll aber alles besser werden. Jetzt soll der Klimaschutz folgen. Der grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisgewinn ist zwar seit 30 Jahren kein anderer. Aber jetzt, jetzt nach 16 Jahren CDU Regierung macht man alles anders. Sorry, die CDU muss weg.

Wenn man meint das reiche nicht. Dann schaut euch um. Die CDU will Hip und modern sein. Startups sollen gefördert werden. Als Beispiele werden Lufttaxen und der Hyperloop gebracht. Ideen- und Visionslosigkeit. Den eigenen Mittelstand lässt man während der Pandemie zusammenbrechen und irre Ideen zu fördern die niemand brauch. Heraus kommt die Luca App, die keinem hilft und wenige reich macht. Sorry, die CDU muss weg.

Die low hanging fruits. Ausschreibungen sind was für Anfänger. Wehe als Doktorand bestellst du einen Stift ohne Angebot. Aber hey, meine Kinder in einer Beratungsfirma können doch mein Ministerium beraten. Als Belohnung geht es ab nach Brüssel. Zufall? Sicher nicht. Das ist das System CDU. Sorry, die CDU muss weg.

Von mir aus sollen sie sich Bereichern. Wenn sie wenigstens sinnvolle Politik machen würden. Fehlanzeige kann man da nur sagen. Deutschland der Weltmarktführer bei Solarpanelen. Muss weg. Deutschland ein Land in denen massenweise Windenergieanlagen gebaut werden. Muss weg (es gibt nur noch einen Hersteller der Blätter in Deutschland fertigt). Wir gehen nach vorne!  Sorry, die CDU muss weg.

Die Liste ist lang und endlos. Darum noch etwas fürs Herz. Der Schutz des ungeborenen Lebens steht ganz oben auf der Agenda. Das geborene Leben ist egal. Sterben im Mittelmeer, wen juckt es. Drohnenmorde von deutschem Boden, nicht einmal Lippenbekenntnisse. Die alleinerziehende Mutter darf das Kindergeld mit dem Regelsatz verrechnen und in einer kleinen Wohnung Corona kriegen.  Sorry, die CDU muss weg.

Finally. Rassismus. Die CDU ist in weiten Teilen näher an der AfD als ihr lieb ist. Abschiebungen in Krieggebiete. So what? Deals mit Dikatoren (oder fast Diktatoren), um Menschen fernzuhalten. Muss halt! Geld nach Libyen, damit Menschen in Konzentrationslagern (ja so wurden sie genannt) gefoltert und vergewaltigt werden. Das nenn ich Menschenrechte und Humanität. Sorry, die CDU muss weg.

Um es klar zu machen. Die CDU ist für einen Anstieg der Armut, für schlechte Umweltpolitik und Agrarpolitik (Hallo Frau Klöckner),  für konstant hoher Arbeitslosigkeit (Ja Arbeitslos oder Arbeitssuchend sind auch Menschen in Weiterbildungen und/oder Teilzeitjobs die Vollzeit arbeiten wollen) und schlechte Bezahlung (1/4 im Niedriglohnsektor), für eine nichtexistente Mobilitätswende (wo bleiben die Schienen und Fahrradwege Herr Scheuer?), für ein Wachsen der Ministerienpersonals bei gleichzeitigem Fehlen von produktiven Personal (KindergärtnerInnen, ÄrztInnen, Verwaltungspersonal an der Basis, SozialarbeiterInnen, usw.), .. verantwortlich. In der aktuellen Pandemie sieht man die Unfähigkeit der verantwortlichen Minister sehr deutlich. Pragmatismus ist Fehlanzeige. Wer würde Altmayer denn angreifen, wenn er etwas zu viel Geld ausgibt und vielleicht an Personen die es nicht brauchen, wenn das Geld wenigstens da wäre? Niemand, oder wenige.

Das Personal was nachrückt ist nicht besser. Dort macht man sich sorgen über eine zu hohe Staatsverschuldung, während Millionen Menschen Angst haben, das sie ihre Miete nicht zahlen können. Man solle die junge Generation nicht zu hoch belasten tönt es. Eben jene Generation der man einen CO2 Wirtschaft und den daraus resultierenden Klimawandel hinterlässt, der man 150 Euro bereit ist zu zahlen, weil sie in der Pandemie vergessen wurde, der man Vorwürfe macht sich gefälligst mit den Alten solidarisch zu halten und zu Hause zu bleiben, während das eigene Klientel weiter um die Welt fliegen darf, Fussballvereine spielen dürfen und Unternehmen keinerlei Auflagen zum Testen und Homeoffice bekommen. Danke CDU für nichts. Die 20% die du laut Umfrage bekommst, sind 20% zu viel. Sorry, die CDU muss weg.

Und noch ein kleiner Nachtrag an viele Medien. Angela Merkel ist keine Heilige. Sie hatte die Führung dieser Partei Inne. Sie hat das Geschriebene mit zu verantworten. Baut ihr bitte keine journalistische Statue. Sie hat sie nicht verdient. Aus Angst um die eigene Macht, hat sie sich mit unfähigen Personen umgeben. Das Ergebnis haben wir jetzt. Ihre Macht war nie gefährdet, aber die reale Politik war eine Katastrophe. Sorry, die CDU muss weg.

Chris

Donnerstag, 18. Februar 2021

Bodo Schiffmann der Schwindelschwurbler

 Liebe Querdenker,

sieht so querdenken aus? Kritisch sein und andere Meinungen diskutieren, das verstehe ich darunter. Eure Chefquerdenker scheinbar nicht. Sie machen genau das, was sie anderen vorwerfen. Zensur, Drohung, Unterdrückung von Meinung. Soviel also dazu. Da viele von euch die Realität schon lange verlassen haben, denkt daran, dass solche Hetze strafbar ist und eine Schwindelambulanz als Begriff mehrdeutig ist.

An Herrn Bodo Schiffmann. Nein die Impfungen zu nutzen ist nicht das gleiche wie die Experimente die ein Herr Mengele im Dritten Reich durchgeführt hat. Wenn sie so etwas behaupten, dann legen sie Fakten vor. Wo sind die Toten, die Nebenwirkungen, wo sind ihre Forschungsarbeiten? Sie haben keine? Sie wissen nicht was Fakten sind? Dann schwurbeln sie weiter.

Chris

Freitag, 6. Dezember 2019

Unabhängige Presse

An einem solchen Beitrag der Welt kann man sehr schön sehen, dass der deutsche Journalismus unabhängig ist. Auch wird die Meinungsfreiheit hochgehalten. 
Der Beitrag ist unabhängig von Fakten und voll von Meinung. NRW war angeblich nach Walter-Borjans Arbeit als Finanzminister mit 35 Billionen Euro verschuldet. Das mag ein kleiner Fehler sein, aber die Intention der Grafik ist klar. Man zeigt den Schuldenstand eines Landes in dem Walter-Borjans Finanzminister war. Dann zeigt man, dass dieser Schuldenstand sehr hoch ist und fantasiert herbei, dass er nicht mit Geld umgehen kann. Das mag vielleicht sogar stimmen. Aber hätte man nicht dann den Anfangs- und Endschuldenstand des Bundeslandes nehmen müssen. Dann hätte man ohne weiteres gesehen, dass während dieser Zeit nichts Spektakuläres geschehen ist. Schon ein bisschen peinlich für Chefökomin Siems. 
Um Olaf Scholz hingegen wird die Legende des seriösen Wirtschafters geschmiedet. Vergessen wird das HSH Nordbank Desaster. Aber für die Unabhängigkeit von Fakten und Verbreitung von eigener Meinung zu Wahrung der Meinungsfreiheit muss das wohl so sein. Wenn sich Redaktionen fragen, warum sie nicht gelesen und/oder müde belächelt werden, der sollte sich einen solchen Beitrag anschauen. Journalistisch ist das nichts. Einfachste Meinungsmache. Jeder der journalistisch arbeitet bekommt kaum genug zum Leben. Siems und ähnliche ihrer "Qualität" verdienen ordentlich. Schlechte recherchierte Texte kann man preiswerter haben.

Chris

Freitag, 2. August 2019

Wo leben wir eigentlich?

Da wird in einer Kita warum auch immer kein Schweinefleisch mehr angeboten. Daraufhin drohen Nazis der Kita und ihren Mitarbeitern?! Wo ist denn das Recht auf Schweinefleischkonsum in der Verfassung verankert? Warum kann eine Kita, warum auch immer, nicht beschließen, dass sie kein Fleisch mehr anbietet. Wo ist eigentlich das Problem. In manche Clubs darf man nicht mit Turnschuhen rein. Wäre der Betreiber Moslem, würde die AfD wahrscheinlich einen Aufschrei machen. 
Wieviel Haß und Dummheit muss man eigentlich in sich verbinden, um sich über solche Unwichtigkeit aufzuregen und Menschen verbal zu attakieren?
Vor allem die AfD ist groß darin. Wer keine Antworten hat, muss scheinbar Angst verbreiten. Was will die AfD machen? Will sie eine Schweinfleischpflicht einführen?

Chris

Freitag, 5. Juli 2019

Braune Suppe

Rechtsradikale scheinen viel Zeit zu haben. Wird von den öffentlich rechtlichen Sendern ein Video bei Youtube online gestellt, welches sich positiv gegenüber flüchtenden Menschen äußert oder negativ gegen Rechtsradikale, dann sind innerhalb kürzester Zeit mehr negative als positive Bewertungen zu finden. Kommentare gibt es zum Glück nicht. Diese sinnfreien argumentationslosen Ergüsse braucht niemand. Wie argumentationslos Rechtsradikale sind erkennt man daran, dass sie ihre Agenda mit Gewalt durchsetzen wollen und müssen. Jeder mit einem Funken Verstand und Empathie erkennt gleich, dass die Forderungen dieser Menschen Blödsinn sind. Eine Woche Syrien oder in einem Flüchtlingslager für jeden Nazi. Einfach nur, damit er die Gegebenheiten kennenlernt, würde viel helfen.

Chris

Montag, 27. Mai 2019

Es geht nicht - Generation

Der jungen Generation wird vorgeworfen sie sein unpolitisch. Das wurde aktuell von den Fridays for Future und verschiedene Youtube Videos vortrefflich widerlegt. Vorgeworfen wurde dies von der "Es geht nicht" Generation. Man findet sie überall in der Gesellschaft. Sie wollen, dass sich die Jungen beteiliegen. Sie sollen aber nichts ändern, sondern nur abnicken. Man sieht sie überall in den Kommentarspalten, wenn sie Dinge schreiben wie
  • naja Klimawandel sei ja schlimm, aber die Menschen müssen doch arbeiten
  • Fahrverbote in den Innenstädten gehen nicht, weil dann wird ja Autofahren teurer und wie kommen die armen Menschen dann zur Arbeit
Das sind erst einmal Meinungen. Schlimmer noch sind Diskreditierungen von Wissenschaftlern, welche dann sogar auf den angeblich kritischen Nachdenkseiten veröffentlicht werden
Beispielsweise:
Worauf es mir hier jetzt aber ankommt, ist die falsche Annahme, daß wir, die Menschen, einen Klimawechsel verursachen, bzw. verursacht haben.
weiter

Einige Wissenschaftler warnen uns derzeit vor einer möglichen Mini-Eiszeit, in nur paar Jahren, aber die werden leider nicht zu Wort gelassen.
Ohne Belege sind es erst einmal Behauptungen. Die Grundannahme dieser Menschen ist, es geht nicht. Daher müssen sich hundertausende Wissenschaftler einfach irren. Lustig dann auch im Folgekommentar

Im Mittelalter waren alle Wissenschaftler weit und breit zunächst der Ansicht, dass die Erde eine Scheibe ist.

Eine Behauptung die eben nicht stimmt. Wissenschaft im Mittelalter unterscheidet sich zudem deutlich von Wissenschaft heute. Logik dominierte damals die Analyse und eben nicht die Empirie. Die Menge der beteiligten Menschen und der Disziplinen ist deutlich Größer. Was nicht begriffen wird ist, dass Wissenschaft so spezialisiert ist, dass es ein vortrefflicher Zufall wäre, wenn in den verschiedensten Disziplinen Effekte endeckt werden und diese nur durch den menschgemachten Klimawandel zusammenzubringen sind. Die Unfähigkeit sich mit einem Thema in der Tiefe auseinanderzusetzen zeigt sich an solchen Aussagen

Wieso sollen ein paar Promille Kohlendioxid, Schuld sein, dass sich das Klima jetzt ändert
Die Gegenfrage liegt auf der Hand. Wieso führen ein Paar Promille zu schwerer Alkoholisierung und bei bestimmten Substanzen zum Tod. Weil man es gemessen hat. Ganz einfach!

Es ist zwar richtig, dass Klimapolitik zu massiven Verwerfungen führen wird. Zu behaupten, wie es viele Linke machen, dass wir erst einmal Sozialpolitik bräuchten und dann wird das schon, ist verrückt. Wer kann sich den Klimawandel denn so oder so leisten, die Wohlhabenden und Reichen. Wer verliert auf jeden Fall, die Armen. So simpel ist es. D.h. nichts zu tun bringt niemanden weiter. Das man die Gesellschaft mitnehmen muss, ist keine Frage. Aber was ist denn eigentlich das Problem?

Energie
Es gibt Energiewandlungssyteme die uns komplett CO2 frei elektrische Energie bereitstellen können. Speicher sind kein technisches Problem. Am ehesten ist es ein wirtschaftliches. Nichts spricht dagegen Power-to-X zu betreiben und nutzbare Energie in Form von Gas zu speichern. Der nette Nebeneffekt ist, dass der Verbrennungsmotor weiter nutzbar wäre.
D.h. es geht nicht um technische Möglichkeiten, sondern rein um politischen Willen.

Verkehr
Es gibt Verkehrskonzepte auch in Großstädten die fast Autofrei daherkommen. Die Bürger müssen natürlich ihr gemütliches im Stau stehen aufgeben. Dafür bekommen sie bessere Luft, leisere Städte und einen schnelleren Transport durch die Städte. Diese Konzepte umzusetzen ist Aufgabe der Politik. Stattdessen jammert man lieber über Staus und Fahrverbote.
Wieder fehlt nicht die technische Möglichkeit, sondern der politische Wille.

Wirtschaftspolitik
Auch hier ist es absurd nur auf die Autoindustrie zu schauen. Wir haben eine Pflegenotstand. Wir bräuchten mehr Lehrer. Die neuen Verkehrskonzepte brauchen Umbaumaßnahmen in den Städten und Landkreisen, die Energiewandlungssysteme müssen gebaut werden, usw. Es gibt also ganz neue Fragestellungen. Eine weitblickende Politik würde diese Bereiche fördern. Stattdessen gibt es immer noch das Dienstwagenprivileg, Oberleitungstests auf Autobahnen, usw.
Wieder fehlt es nicht an Fragestellungen und technischen Möglichkeiten sondern am politischen Willen.

Die "Es geht nicht - Generation" der 50-60+ können sich keine Änderungen mehr vorstellen. Stattdessen wird den Kritikern diese Generation vorgeworfen, die Jungend sei im Wohlstand aufgewachsen, sie sei nicht bereit Opfer zu bringen, usw. Selbst fahren sie mit Kreuzfahrtschiffen um die Welt und sorgen sich nicht um den Klimawandel und die daraus folgenden Probleme. Medien greifen reale Sorgen nicht auf, sondern stellen die Realität lieber als große Soap dar. Da geht es dann darum, dass die CDU keine Antwort auf die Youtube findet. Das soll sie auch nicht. Sie soll Antworten auf die Probleme der realen Welt finden. Es wird die Performance der SPD analysiert und nicht verstanden warum sie bei 15% liegt. Wenn Medien Sachfragen stellen würden, liegt die Antwort nah. Das alles wird nicht gemacht. Dann würde man beginnen die Welt zu verstehen. Dann könnte man nicht mehr sagen, es geht nicht, obwohl es geht. Heißt das, dass es leicht ist? Nein aber das waren andere Änderungen und Transformationsprozesse auch nicht. Im Gegensatz zu einem durch den Krieg zerstörten Deutschland starten wir mit einem reichen Land und behaupten wir hätten keine Ressourcen. Absurd.

Chris

Montag, 11. März 2019

Christian Lindner doziert

Christian Lindner dozierte bereits als Oberklässler über “dornige Chancen”. Dass heutige Schüler für Klimaschutz demonstrieren, hält der FDP-Chef für keine gute Idee. […]
“Ich bin für Realitätssinn. Von Kindern und Jugendlichen kann man nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache für Profis”, sagte Lindner der “Bild am Sonntag” (BamS).
Statt zu demonstrieren und Stunden zu verpassen, sollten die Schüler lieber in den Unterricht gehen und sich “über physikalische und naturwissenschaftliche sowie technische und wirtschaftliche Zusammenhänge informieren”, sagte Lindner weiter.


Christian Lindner hatte behauptet, ohne Kohlkraft ginge es technologisch nicht. Vielleicht sollte er sein Profisein aufgeben, denn offensichtlich ist er nicht in der Lage die Zusammenhänge zu begreifen. Windstrom sei so teuer, dabei sind die Preise im Bereich der Kohleverstromung und deutlich billiger als Atomstrom. Lindner jammert, dass der Kohleausstieg Arbeitsplätze zerstöre und den Standort schwäche, während hundertausende im Bereich der eneuerbaren Energien arbeiten. Diese Branche wird komplett ignoriert.

Ich denke die Schüler sind schlauer als die Politik. Sie müssen mit den Fehlentscheidungen auch deutlich länger leben. Ein Lindner kann die Effekte durch den Klimawandel nicht berücksichtigen und behauptet, dass eine umweltpolitisch sinnvoller Weg zu teuer sei. In den USA brennen ganze Städte ab, aber hey.

Chris

Freitag, 28. September 2018

Realität und Selbstdarstellung

Soviel zu der Innovationskraft von Tesla. Den deutschen Autoherstellern wurde immer vorgeworfen, dass sie im Elektrobereich hinterherhinken. Das mag stimmen, oder auch nicht. Immerhin hatten sie erkannt, dass man kein Geld machen kann, bzw. die Margen zu gering sind. Tesla wurde als strahlendes Beispiel vorgebracht, hatte bisher nie Gewinne gemacht und jetzt warnt sogar die Börsenaufsicht. Soviel dazu.

Chris

Montag, 30. Juli 2018

Es dauert 4 Kommentare

Wenn es um sicheres Radfahren geht, dann kommen schnell die Besserwisser auf den Plan. Langsam erkennt die Politik, dass man Radfahrer eigene Spuren geben muss, um sie und andere zu schützen. Nach 4 Kommentaren kommt im fünften die Aussage 
Radfahren wird auch ohne solchen teuren Firlefanz plötzlich ganz von alleine sicherer, wenn sich die Radfahrer endlich mal an die Verkehrsregeln halten. Kaum einer zeigt Abbiegevorhaben an. Es wird quer über alle Fahrstreifen gefahren, mit dem Queren bis zur Ampel warten kommt nicht in Frage. Und so weiter. Radfahrer gefährden sich selbst.
So oder so ähnlich schreiben es Menschen, die selten bis nie Fahrrad und meistens Auto fahren. Eine ähnliche Diskussion hatte ich an anderer Stelle. Dort wurde den Fahrradfahrern vorgeworfen eine Gefahr zu sein, weil ihr langsames Fahren zu gefährlichen Überholmanövern führe. 
Was sagt diese Aussage aber aus. Sie sagt aus, dass Fahrradfahrer durch den Autoverkehr und Fußgänger nicht gefährdet sein. Jeder der Notbremsungen durchführen muss, weil Passanten zwar schauen ob Autos kommen, aber es bei Fahrradwegen nicht so genau nehmen weiß wovon ich rede. Geschnitten werden beim Rechtabbiegen oder viel zu enges überholen sind im Repertoire von Autofahrern vorhanden. 
Es geht also sehr wohl eine Gefährdung von den anderen Verkehrsteilnehmern aus. Umgekehrt sorgt die Durchmischung zu Frust bei Passanten, weil Fahrradfahrer sich noch irgendwie durchmogeln und bei Autofahrer, weil sie hinter den Radfahrern bleiben müss(t)en.
Die Einführung von einer vernünftigen Radinfrastruktur führt zu mehr Radfahrern oder -fahrten. Wenn ich schnell von A nach B ohne Parkplatzsuche komme, ist das bei kürzeren Strecken attraktiv.  Jeder Autofahrer sollte sich viele Radfahrer wünschen, denn dann fahren weniger Autos. Kommentare wie der Obere helfen nicht weiter. Auf der Argumentation brauche ich keine Autobahnen, da Autofahrer sich selbst in die Quere kommen?! Bzw. ich bräuchte überhaupt keine Fahrbahn für Autos...

Chris

Freitag, 27. April 2018

Untergang

Hier kann man quasi live zusehen wie die SPD untergeht. Schon irgendwie spannend. Noch ein bisschen weniger Profil und Frau Nahles kann nicht mehr laufen, weil sie überall wegrutscht.

Chris

Dienstag, 10. Oktober 2017

Verkehrsprobleme

Wie kann man das täglich Verkehrschaos in den Städten verringern? Man muss Autofahren unattraktiv machen und Alternativen attraktiv. Was passiert ist meist das genaue Gegenteil. So werden beispielsweise Parkplätze an Straßenrändern nicht zugunsten einer Busspur oder breiterer Fahrradwege rückgebaut. Die Fahrradwege sind fast immer zu schmal oder werden gleich auf die Straße gelegt. Auch wenn viele behaupten, man sähe die Fahrradfahrer besser, sind solche Radwege häufig sehr unangenehm zu befahren. Man wird viel zu dicht überholt oder von Autos kurz vor Kreuzzungen geschnitten. 
Mehrspurige Straßen werden nicht rückgebaut. Ein Problem wäre das nicht. Wieso nicht die Zweitspur für eine Bus- und Radspur nutzen? Für Autofahrer, so wird es gemeinhin behauptet, wäre das eine Einschränkung der Freiheit schnell ans Ziel zu kommen. Alle anderen bleiben auf der Strecke. Die Optimierung der Ampelsysteme auf Fußgänger, Busse und Fahrradfahrer wäre auch hilfreich. Langes stehen demotiviert. Klar stehen Autos dann länger rum. Aber dort sitzt man im warmen.
Wer jetzt sagt, dass alles sei unrealistisch und das ginge nicht, sollte mal nach Eindhoven fahren. Dort fahren Elektrobusse auf Mittelspuren. Die Ampel schalten für den Bus auf grün. Die Fahrradwege sind breit und die Straßen auf weniger Spuren für die Autos zurückgebaut. Machbar ist das. Man muss es nur wollen. In Deutschland passiert das nicht. Da werden Fahrradstraßen bei denen man nebeneinander fahren darf eingeführt. Trotzdem wird man weggehupt wenn man es tut. Es werden Radstädte ausgerufen und die Fahrradwege als letztes im Winter geräumt. Es werden Millionen in Straßensanierungen gesteckt, aber die Radwege sind schlecht. Dienstwagen werden subventioniert (je größer desto mehr), aber ein kostenlosen Nahverkehr gibt es nicht.
Wer die Umwelt schonen, die Verschmutzung, den Lärm und Verkehr reduzieren will, muss Autos aus den Städten verbannen. Das klingt drastisch. Vielleicht ist es das. Es war und ist ab den 60ern bis heute drastisch mitten durch Städte Autobahnen zu bauen. Darüber beschwert sich kaum jemand.

Chris 

Montag, 11. September 2017

In einem Land in dem wir gut und gerne leben

So steht es auf den CDU Plakaten. Diese Aussage suggeriert, dass diese Aussage für alle Menschen hier im Land gilt. Das ist natürlich Unsinn. Will man wissen wie gut es einem Land geht, so muss man meiner Meinung nach an die Ränder gehen. Man sollte sich die Schwächsten der Gesellschaft anschauen und wie sie behandelt werden. Dann bekommt man ein Bild. Hier mal einige Beispiele

Diese Menschen werden faktisch nicht angesprochen. Ich frage mich, ob sie es genauso sehen. Viel Spaß beim wählen.

Chris

Donnerstag, 31. August 2017

Spaß an Statistik

Wenn man seinen Glauben in der Gegenwart nicht wiederfindet, dann muss man in die Zukunft schauen. Wenn es also heutzutage keinen Fachkräftemangel gibt, man seine arbeitnehmerfeindliche Politik weiter verfolgen will, dann muss man auf potentiell fehlende Fachkräfte in der Zukunft verweisen. Tritt der Fall dann ein, dann hat die Politik zu wenig gemacht und kann dann doppelt und dreifach zuschlagen. Tritt der Fall nicht ein, dann kann man jubeln wie gut man war. Kriterien zur Bewertung der Prognosen gibt es nicht. Die Annahmen sind meist dürftig. Wie schlecht sich solche Sachen prognostizieren lassen, kann man einfach verdeutlichen. Es ist eine Prognose ins Jahr 2030. Hätte man 1995 eine solche Prognose gewagt, dann wäre der Flüchtlingszuzug weggefallen. Die Digitalisierung, der Einbruch der New Economy und eine Weltwirtschaftskrise wäre nicht dabei gewesen. Das heißt, die Schwankungsbreite der Vorhersage ist naturgemäß riesig.

Chris

Montag, 26. Juni 2017

Unternehmensverbände

Wenn Vorstände von Unternehmensverbänden sich um die Arbeitnehmer sorgen, dann sollte man vorsichtig sein. Das gilt umsomehr, wenn solche Vorstände bei Lobbyorganisationen schreiben. Vor allem, wenn mit zu niedrigen Löhnen argumentiert wird, gleichzeitig aber keinerlei bestreben besteht diese zu erhöhen.
Meine Erfahrung lehrt mich, dass wenn Unternehmensverbandsvertreter etwas feiern und fördern, dass meist nichts gutes bei rauskommt. Die Exportfokussierung der letzten 15 Jahre ist eines dieser Resultate. Die Verbände feiern, was ihre Unternehmen zerstört. Interessanterweise setzt die INSM mein Aufruf zu Vorsicht damit gleich, dass es nicht in mein Weltbild passt, dass Unternehmen etwas gutes tun. Daran glaube ich tatsächlich. Der Verband ist allerdings eine Ebene darüber. Dort geht es um Lobbyarbeit und um das vermeintliche Wohl der meisten Unternehmen des Verbandes. D.h. Umweltauflagen können gut sein (für einzelne Unternehmen), man würde sie verbandsseitig in vielen Fällen torpedieren. Lohnerhöhungungen und Mindestlohn sind ebenfalls positiv für viele Unternehmen, dennoch würden sich die Verbände dagegen positionieren. Das liegt einfach daran, dass Die Verbandsvertreter BWLer sind, die auf einmal volkswirtschaftlich denken und arbeiten sollen.

Chris

Montag, 12. Juni 2017

Wortwahl und Widersprüche

Macron ist ein Mann der Mitte schreibt SPON.
 
jahrzehntelangen Herrschaft der Rechts- oder Linksbündnisse wird Frankreich zum ersten Mal von einer Mehrheit der Mitte regiert. (..)
 Der Präsident benötigt zur Durchsetzung seiner radikalen Agenda 
Mal abgesehen davon, dass SPON und viele andere deutsch Journalisten lieber auf die durchgeführte Politik als auf die Labels der Parteien schauen sollten. Was bedeutet diese Aussage? Was ist diese ominöse Mitte? Niemand beantwortet das. Da wir Deutschen aber alles besser wissen und sich hier alle Parteien an dieser Mitte orientieren, muss es was gutes sein.
Macron macht also Politik für die Mitte mit einer radikalen Agenda???
Wird diese Agenda dieser Mitte (angenommen es ist bezogen auf den Mittelstand) nützen, oder wie in Deutschland schaden? Man braucht kein Prophet zu sein, um die Antwort zu wissen. Wenn SPON schreibt es ist Politik der Mitte mit einer radikalen Agenda, dann hangeln sich die neoliberalen Dogmatiker von einem Höhepunkt zum Nächsten. Endlich, endlich, noch jemand der unser krankes Weltbild als real annimmt. Nein es ist nicht falsch, nur die Menschen müssen endlich anfangen zu funktionieren wie wir glauben das sie funktionieren...

Chris

Mittwoch, 31. Mai 2017

Soviel zum sicheren Herkunftsland

Scheinbar hat es jetzt sogar Thomas de Maizere begriffen, dass Afghanistan kein sicheres Herkunftsland ist. Er hätte es wissen können. Einfach mal mit Ursula geredet und sich erklären lassen, warum man die Bundeswehr immer noch dort braucht, wenn es doch so sicher ist.
Leute wie Thomas de Maizere und Wolfgang Schäuble sind für mich zwei der besten Beispiele wie Unmenschlich Politik sein kann. Wir sind kein humanistisches Vorzeigeland!

Chris

Mittwoch, 24. Mai 2017

Wir brauchen mehr Optimismus

Das ist die Antwort der Öknomen auf die aktuellen wirtschaftlichen Probleme. Nicht die Ungleichheit, fehlende Einkommenszuwächse, niedrige Arbeitsplatzsicherheit und steigender Leistungsdruck ist verantwortlich, dass die Menschen negativ in die Zukunft schauen und weniger konsumieren. NEIN! Es wird zu wenig optimismus verbreitet. Die deutsche Bundesregierung zerählt den Bürgern wie toll es ihnen geht. Die Arbeitslosigkeit ist niedrig und uns geht es so super wie nie.
Wieviel positive Signale will man noch verbreiten, wenn die realen Zahlen dem gegenüber stehen. Schon lustig, wenn Ökonomen nicht mehr weiter wissen.

Chris