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Donnerstag, 17. Mai 2012

Zitat

Es ist offensichtlich: Wenn die Gesellschaft nicht die Menschenwürde und andere unveräußerliche humanitäre Werte aufs Spiel setzen will, muss der Staat gerade denen, die ihn missbraucht haben oder Pech hatten, am Ende wieder unter die Arme greifen. Weil der perfekte liberale Mensch genauso wenig existiert wie der perfekte sozialistische, ist der reine Neoliberalismus eine nette Idee, taugt aber nicht für die reale Welt.
Heiner Flassbeck

Chris

Montag, 26. März 2012

Diskussion zur Griechenlandkrise



Ein interessantes ORF Streitgespräch. Der Wirtschaftspublizist Michael Hörl fällt mit Floskeln, aber wenig Argumenten auf. Die Ökonomin Eva Pichler widerspricht sich teilweise und kann gegen einen Heiner Flassbeck nicht wirklich standhalten. Man erkennt, dass Flassbeck sich mit der Realität auseinandersetzt während sie sich in einer mathematisch theoretischen Welt aufhält. Man erkennt wie schwach die Argumente des neoliberalen Mainstreams tatsächlich sind, wenn sie einer wirklichen Herausfoderung gegenüber stehen. Es erinnert ein wenig an die Verfechter des Intelligent Designs gegen die Evolutionsforscher. Auf jeden Fall sehenswert.

Chris

Freitag, 25. November 2011

Dr. Heiner Flassbeck: Wege zu einer neuen Finanzordnung

Ein etwas älterer Vortrag von Heiner Flassbeck, aber immer noch aktuell. Wichtige Aussagen sind, dass Staaten sich nicht vom Markt wegkonkurrieren können. Große Handelsungleichgewichte müssen zwangsläufig zu Problemen führen. Dies sagte er vor der Griechenlandkrise und wurde durch sie eindeutig bestätigt. Ein weiterer wesentlicher Punkt seines Vortrages ist die Aussage, dass auf Finanzmärkten faktisch keine Marktwirtschaft und Preisbildung mehr stattfindet. Bei den Rohstoffmärkte schlägt er deshalb vor, dass man nur mit Rohstoffen handeln darf, wenn man sie auch lagert und physisch in Besitz nimmt.Viel Spaß beim schauen.