Donnerstag, 17. Mai 2018

14 Jahre

Wurden Schiedsgerichte nicht immer argumentativ eingeführt, weil die Prozesse im staatlichen System so lange dauern. 14 Jahren sind schon ziemlich lang.

Chris

Mittwoch, 2. Mai 2018

Mangel an Vorstellung


Ein Gehalt für das Nicht-Arbeiten. Das kann sich die FAZ Redakteurin nicht vorstellen. Das finde ich persönlich sehr merkwürdig. Sie sollte einfach mal an die vermögende Spitze schauen. Leistungslos werden dort Zinsen, Aktienerlöse und Miete eingestrichen. Man hat seine Vermögensberater, damit das Vermögen erhalten bleibt. Selbst arbeiten müsste man eigentlich nicht und einige tun es auch nicht. 
Der Kommentar zeigt einen Mangel an Abstraktionsvermögen. Wenn untere Einkommensklassen Geld bekommen sollen, dann ist das ein Problem. Es wird diskutiert, warum die Gemeinschaft Leute einfach so bezahlen sollte. An der Spitze passiert das aber auch. Nur ist es hier versteckt hinter einem komplexen Vertragswerk. Letztenendes, bezahlen wir alle aber für die Reichen.

Chris

Freitag, 27. April 2018

Untergang

Hier kann man quasi live zusehen wie die SPD untergeht. Schon irgendwie spannend. Noch ein bisschen weniger Profil und Frau Nahles kann nicht mehr laufen, weil sie überall wegrutscht.

Chris

Mittwoch, 18. April 2018

Es wird immer wieder behauptet

Genau wie hier im Fokus wird immer wieder behauptet, dass "nach der Gehaltserhöhung weniger übrig ist als davor". Dann kommen Beispiele. Das interessante, dass in keinem dieser Beispiele weniger Netto herauskommt, als vor der Gehaltserhöhung. Den Fehler im System scheint es nicht zu geben. Man will mit dieser abstrusen Behauptung eigentlich nur darauf hinweisen, dass die Gesamtbelastung prozentual steigt. Das heißt aber noch lange nicht, dass man weniger als vorher hat. Es heißt nur, dass eine 5% Steigerung des Bruttolohns nicht gleichzeitig eine 5% Steigerung des Nettolohns entspricht. Ob das sinnvoll ist oder nicht, ist diskutabel. Aber bisher habe ich keine Quelle/Szenario gefunden, wo die Fokus Behauptung zutreffen würde. Das es falsche Behauptungen sind, halte ich insofern für wahrscheinlich, da man sonst eben diese Beispiele darstellen würde.
Das gegebene Beispiel mit dem verlinkten Brutto-Netto Rechner, dass man bei 17.000 Euro/Jahr bei einer Gehaltserhöhung nicht mehr bekommen würde, ist falsch. Zum einen wäre es nicht weniger wie behauptet. Zum anderen ist es Netto mehr. D.h. der Fokus lügt in seinem Beitrag oder ist zumindest hochgeradig ungenau.

Chris
ach der Gehaltserhöhung weniger übrig ist als davor
ach der Gehaltserhöhung weniger übrig ist als davor

Dienstag, 3. April 2018

So viele Konjunktive follow up

Jetzt nachdem sich irgendwie fast alle Medien einig waren, dass Russland die Verantwortung für die Vergiftung von Sergej Skripal trug kommt diese Meldung


Aber immerhin haben wir munter russische Diplomaten ausgewiesen.

Chris

Donnerstag, 29. März 2018

So viele Konjunktive

Selbst die Aussage, wo Sergej Skripal vergiftet worden ist, scheint Spekulation zu sein. Sicher ist eigentlich bisher nur, dass er vergiftet wurde.

Der russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia sind wohl zu Hause mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet worden. 

Es wurden höchste Konzentrationen eines Gifts an der Tür gefunden.

Das teilte die britische Polizei mit. Demnach wurde die höchste Konzentration des Gifts an der Tür des Wohnhauses von Sergej Skripal im englischen Salisbury gefunden.
Skripal und seine Tochter Yulia waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank in der Innenstadt von Salisbury entdeckt worden. Die britischen Ermittler gehen davon aus, dass sie mit dem in der früheren Sowjetunion entwickelten Kampfstoff vergiftet wurden.

Das Gift wurde in der Sowjetunion entwickelt. Aus diesen ganzen Vermutungen und Indizien folgt, dass es Russland sein musste?! Vielleicht ist es so, vielleicht auch nicht. Wenn der Entwicklungsort einer Technologie, die Verantwortung für Taten impliziert, dann gute Nacht. Bei wievielen Terroristischen Anschlägen kam GPS und das Internet zum Einsatz? Sind dann die USA Schuld?
Das Russlandbashing gerade auch der deutschen Medien wird bedient, weil es so schön einfach ist. Putin ist der Russe. Der will uns nur böses. Da fängt man sich von linksversifften Gutmenschen vielleicht etwas Kritik ein. Aber die kaufen ja auch keine Zeitung und sind daher egal. Man bedient das konsverative Lager und freut sich. Journalismus sieht anders aus. Bei soviel Konjunktiv sollte die Maxime lauten, Abwarten.

Chris

Montag, 26. März 2018

Warum sind Politiker eigentlich so unbeliebt

Wer sich fragt, warum Politiker so ein schlechtes Image haben sollte dieses Video sehen. Das Problem ist nicht, dass ein Republikaner den Demonstranten vorschlägt sie sollten an Wiederbelebungskurse teilnehmen, anstatt auf die Straße zu gehen. Nein er schlägt vor sie sollen sich lieber selbst helfen, anstatt vom Staat zu fordern sie zu schützen. Dafür ist der Staat aber letztenendes da. D.h. ein Politiker spricht der Politik des Staates ihren Sinn ab. Zusätzlich kommt die Forderun von jemandem, der sich bei Sexualität staatlich einmischen will. Wie absurd ist das.
Wer jetzt sagt, ach die dummen Amerikaner haben es nicht besser verdient, sollte lieber nicht lachen.
Ein Christian Lindner verurteilt Subventionen für erneuerbare Energien und Klimaschutz. Gleichzeitig verteigt er die Dieselsubventionen als klimaschutzfördernd. Die Bundesregierung ist der Meinung es gibt keine Armut und die Tafeln repräsentieren nur den Nahrungsüberschuss in Deutschland, der dort verteilt wird. Beim Breitbandausbau sind werden wir Überholen ohne Einzuholen, wenn man der Bundesregierung glaubt (ich denke es wird in 50 Jahren soweit sein).
D.h. unsere medial wahrgenommen Eliten sind widersprüchlich und ohne jede Empathie. Warum sollten wir diesen Personen folgen? Wenn ich den Regierungssprecher höre, wird mir bei der Verdrehung der Worte regelmäßig schlecht. Da mag an der Menge Öl liegen die er verwendet, um jegliche Kontraargumente abgleiten zu lassen.
Die Behauptung das Volk sei zu dumm, ist nicht haltbar. Man merkt sehr wohl, wenn man verarscht wird. 

Chris