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Donnerstag, 8. September 2022

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Warum ist eigentlich Fleisch essen normal und veganes oder vegetarisches Essen wird als "besonders" auf Buffets ausgewiesen? Sollte es nicht eigentlich besonders sein, umweltverschmutzend zu Essen?

Chris

Freitag, 12. Oktober 2018

Das sind interessante Leserbriefe

Die nachdenkseiten haben einen Beitrag über die Dieselhysterie geschrieben und nun Leserbriefe publiziert. Interessant an den Briefen ist, dass sie das Mindset der Deutschen widerspiegeln. Wir wurden betrogen und der Individualverkehr ist nicht das Problem. Da liegen so ziemlich alle falsch. Eine Halbierung der Streckenkilometer ist eben auch eine Halbierung der Emissionen. Wahrscheinlich sogar noch mehr, da Staus vermieden werden. Die Argumente, dass der ÖPNV so schlecht sei, sind kein Argument für den Individualverkehr, sondern für eine deutliche Verbesserung des ÖPNV. Niemand schlägt das vor. Warum eigentlich nicht. Die Argumente mit den ländlichen Regionen finde ich auch absurd. Park and Ride Konzepte würden funktionieren und sogar deutlich Zeit sparen, wenn man sie gut umsetzt. Auf diese Ideen kommt komischerweise niemand.
Ich persönlich finde das merkwürdig. Denn die Emmissionsmenge kann man nur durch eine Grenze bei den Absolutwerten senken und nicht bei den Relativwerten wie es heute der Fall ist. Wenn ein vermeintlich schmutziger Diesel wenig fährt, dann ist er immer noch sauberer als ein Auto neuester Generation das viel fährt. So simpel wie dieser Zusammenhang ist, so wenig exisistiert er in Diskussionen.
Anstatt also auf der Ist Situation zu diskutieren, sollte man schauen wo man hin will. Da ist der Individualverkehr etwas, was eingeschränkt gehört. Gerade in Städten sorgt er für Lärm, Staub und Abgase die nicht notwendig wären. 

Chris

Freitag, 24. März 2017

Der Irrsinn der deutschen Autoliebhaber

Der BUND will Verkaufsstopp für dreckige Diesel erzwingen. Hier mal ein paar Kommentare unter dem Text, welche den Wahnsinn (anders kann man es nicht nennen) in den Köpfen der Autofahrer darstellen.

Fortbewegung ist immer mit Energie verbunden. Früher war der CO2 Ausstoß zu hoch, daraufhin wurde immer mehr downgesizet und Turbotechnik verstärkt eingeführt. Der CO2 Ausstoß sank, aber die Stickoxidwerte stiegen in die Höhe. Entweder oder. Elektroautos sind auch nicht besser, solange der Strom von Kohle- und Atomkraftwerken kommt. Jeder größere Benziner verbrennt sauberer als die Mini Hubraum Motoren, der CO2 Ausstoß mag vielleicht höher sein, aber die Stickoxidwerte sind verschwindend gering. Hauptsache der Normalbürger muss am Ende dafür zahlen, ganz saubere Leistung.
Der Kommentar geht von der Annahme aus, dass Individualverkehr unverzichtbar ist. Erst mit dieser Annahme kann man der Logik folgen. Das angebliche downsizen ist Quatsch. Wieiviel Tonnen wiegt ein typisches Auto im Vergleich zu früher? Die Autos werden schwerer, der Verbrauch bleibt konstant und damit auch die Emmissionen. Die Relaitvierung mit den Elektroautos ist auch typisch. Der Strom ist nicht sauber... Das stimmt nicht ganz, man besser filtern könnte. Die wesentliche Kritik am Elektroauto ist, dass die Batterien umweltschädlich sind. Das Problem hier ist wieder der Individualverkehr. Viele Autos führen zu viel Verschmutzung, nur eben an anderer Stelle.
Der Verweis, dass der Normalbürger am Ende zahlt ist richtig. Entweder es wird teurer oder er wird vergiftet.
 
wer verschmutzt denn mehr die Umwelt LKW ? Schweröl verbrennende Luxusliner und Lastschiffe ? Flugzeuge ? Rinderherden? Der Diesel PKW Sektor ist bestimmt nicht der Tod der Umwelt. Was ist mit der Industrie? Schaut nach China , in die verlogene USA ( 12 Zylinder usw.). Aber an die PKW Fahrer ist leichter , und probloser ran zu kommen. Hört auf mit der Verdummung der Massen. Deutschland sollte nicht immer bei Allem der Vorreiter sein. Das geht nur zu Lasten des Volkes.!
Der nächste Relativierer. Es geht weder um LKW noch um Schiffe, Flugzeuge und Rinderherden. Es geht um Autos in Deutschland und nicht in den USA und China. Der Text zeigt deutlich, dass es keine Argumente gegen ein Verbot gibt. Sonst könnte man sie bringen. Nur weil eine Panzerfaust gefährlicher als eine Pistole ist, gehört beides nicht in die Hände eines Kindes.

finanziert diesen Verein? In unserer Welt sterben alljährlich hundettausende Kinder an Malaria bevor sie das fuenfte Lebensjahr erreicht haben. Die BUNDleute lassen ein Windrad stoppen weil dort ein (1) Rotmilan rumfliegt. BUNDleute setzen sich dann ins Flugzeug und fliegen in die weite Welt. Ist das alles noch normal, menschlich. Wann hört dieser Fanatismus endlich auf?

Umweltschutz ist Fanatismus.  Auch hier werden Vergleiche gebracht und eben keine Argumente gegen das Verbot. Das ist allen drei Kommentaren gemein. Es geht nicht darum inhaltlich gegen den BUND zu argumentieren, sondern gegen diesen zu agitieren. So zieht es sich durch die meisten Kommentare. Auf die Argumente gegen ein Verbot wird nirgendwo eingegangen. Ich würde mich freuen, wenn es generelle Fahrverboten in Städten gäbe. Weniger Lärm, bessere Luft, mehr Platz für die Menschen. Dafür müssten die Radwege und der Nahverkehr ausgebaut werden. Die viel zu großen Straßen könnten durch Parks ersetzt werden. In Deutschland ist so etwas Fanatismus. 
In einer fernen Zukunft, werden Menschen kopfschüttelnd Parkplätze und Parkhäuser in Museen betrachten und sich fragen "Es gab 2016 nicht genug Wohnraum in Großstädten, aber Autos parkte man in Häusern in der Innenstadt?"

Chris

Dienstag, 15. April 2014

Die INSM Autoren nehmen sich das EEG vor

Mit gleich drei Artikeln in wenigen Tagen greift die INSM die EEG Umlage an. Zu teuer und zu ineffizient sei sie. Gebracht habe sie wenig. Schaut man sich die Kosten pro kWh der alternativen Energiequellen und deren Entwicklung an, dann kann man ein anderes Bild sehen. Besonders schöne Argumente bringt Prof. Frondel. Er ist der Meinung, dass der höhere Energiepreis die Kaufkraft senkt. Dadurch gehen Arbeitsplätze verloren, welche nicht durch die Arbeitsplätze im Bereich der alternativen Energien kompensiert werden. Interessant ist dabei, dass Kaufkraftverluste der Arbeitnehmerschaft nicht mit Beschäftigung in Verbindung gebracht werden. D.h. wenn Lohnsenkungen stattfinden, dann führt dies zu mehr Arbeitsplätzen. Muss mehr für Energie bezahlt werden und es kommt zu "Lohnsenkungen", dann sorgt das für Verluste. Das eine gleiche argumentative Ursache zu unterschiedlichen Resultaten führt ist wohl nur im ideologischen Weltbild der INSM Ökonomen möglich.
Die argumentative Spitzenklasse ist allerdings folgendes. 

Besonders schwerwiegend ist, drittens, die Verwechslung von Brutto und Netto beim Klimaschutz. Denn wenn Deutschland durch das EEG weniger Emissionszertifikate benötigt, fällt der Preis der Verschmutzungsrechte. Die Nachfrage in der restlichen EU steigt. Deutschland lagert die Emissionen also nur aus, anstatt sie zu vermeiden.

Denn diese Aussage mag stimmen, spricht aber nicht gegen die EEG, sondern gegen den Zertifikatehandel. Das gleiche Problem würde entstehen, wenn ein Land mehr in erneuerbare Energien investiert, bspw. Norwegen in Wasserkraft, und andere weniger. Dabei sollte der Zertifikatehandel zu Ersatzenergiequellen führen. Das dadurch die Kosten für die Durchschnittsverschmutzung sinken, da der Durchschnitt sinkt, ist ein Beispiel wie gut die Märkte in solchen Situationen funktionieren. Das Argument, dass es zu einem Eingriff in den Markt durch Subventionen kommt, stimmt zwar. Allerdings gilt dieser Eingriff im Gut Umweltverschmutzung genauso. Die Festlegung was ein Zertifikat ist und wie man es bestimmt ist gesetzlich festgelegt. Dahinter standen Interessen, welche massiv Einfluss nehmen und nahmen. 

Chris

Dienstag, 23. Oktober 2012

Ökobilanz

Nach Berechnungen des Öko-Instituts Freiburg verschlechtert der Transport von Tiefkühlwaren die Ökobilanz nur wenig.
 
1.56 Tonnen CO2 Spanien - Hamburg
1.3 Tonnen China - Hamburg
 
Quelle: Spiegel print
 
Anmerkung: In meinen Augen macht dieser Vergleich keinen Sinn. In China muss die Ware um Hafen transportiert werden. Die Lebensmittel werden nicht am Hafen produziert. Somit hinkt der Vergleich. Komisch, dass ein Öko-Insitut solche Einflussfaktoren ignoriert.
 
Chris

Montag, 15. Oktober 2012

Sparpreise für Unternehmen

Die FDP ist schon verdammt clever. Erst deckt sie die Sparpreise für energieintensive Unternehmen. Dann springt sie auf den Zug gegen zu hohe Strompreise auf. Diese will sie senken indem die Energiesteuer gesenkt wird. Die energieintensiven Unternehmen profitieren doppelt, da sie besonders viel Strom verbrauchen. Das wird dann von der FDP als Unterstützung für arme Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen verkauft. Sozial al la FDP eben. 
Streng genommen müsste die FDP die Abschaffung der Sparpreise fordern. Sie stellen eine Verzerrung des Wettbewerbs dar. Wieso zahlen manche Unternehmen und manche nicht? Der Markt sollte bestimmen, welches Unternehmen lebensfähig ist und welches nicht. So zumindest der Glaube der FDP wenn es um die Reduktion der Sozialleistungen und den Abbau der Arbeitnehmerrechte geht. Zusätzlich ermuntert eine solche Preisreduktion Unternehmen nicht zum Sparen.

Chris

Montag, 7. November 2011

Zitat des Tages

Auf die Frage "Glauben Sie, dass die Resultate Skeptiker davon überzeugen werden, dass der Klimawandel real ist?" antwortet der Forscher: "Ich unterscheide zwischen Skeptikern und Leugnern. Die Skeptiker sind Leute, die ich respektiere - sie haben legitime Fragen aufgeworfen und sind nach meiner Erfahrung aufgeschlossen. Leugner sind Menschen, die mit einer Schlussfolgerung starten und nur jene Daten berücksichtigen, die diesen Schluss unterstützen. Ich glaube, dass die Resultate bei einigen Skeptikern die Meinung über die Realität des Klimawandels verändern können."

Quelle: Spiegel

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Der überbevölkerte Planet

Alle Jahre wieder wird verbreitet, dass zu viele Menschen auf diesem Planeten rumwuseln. Diesmal ist es ein Artikel auf SPON. Es ist zwar richtig, dass die Menschheit aktuell mehr Ressourcen verbraucht als der Planet zur Verfügung stellt, allerdings liegt dies nicht an der Menge der Personen auf ihm. Somit sind die qualifizierten und teilweise erschreckenden Aussagen

Erzählen Sie das Asiaten und Afrikanern.

Das einzig sinnvolle um das Problem in den Griff zu bekommen ist die Zwangssterilisation der größten Teile der Menschheit,
das filtern & sammeln hochwertiger DNS in Spermien/Eizellenbänken und die weitere Fortpflanzung des Homo Sapiens einem Computer zu überlassen.
 

Donnerstag, 21. April 2011

Freie Bahn für freie Busse

Nun ist es so weit. Der Busverkehr darf in Konkurrenz zur Bahn treten. Der Vorteil liegt sicherlich im Wettbewerb. Der Nachteil liegt in dem höheren Verkehrsaufkommen und der Wettbewerbsverzerrung. Während die Bahn (zwar mit Zuschüsse) ihr Verkehrsnetz warten muss, zahlen die Busunternehmen im besten Fall Maut. Diese deckt wahrscheinlich nicht annähernd die real entstandenden Kosten. Vor allem würde diese nicht bezahlt werden, wenn die Busse die Autobahnen meiden. Diese Dinge sollte David Böcking berücksichtigen, wenn er meint das die Busse billiger seien. Vor allem sollte er sich fragen wie Busse alternative Energieträger nutzen könnten. Wenn der Atomausstieg kommt, dann verbessert sich die CO2 Bilanz der Züge drastisch. Denn dann muss auf regenerativen Strom zurückgegriffen werden.

Quelle: Spiegel

Chris

Freitag, 8. April 2011

An alle Atomkraftbefürworter..

wie wollt ihr diese Verklappungskosten eure Kalkulation der Kernernergiekosten aufnehmen?

Chris

Dienstag, 9. November 2010

Atommüll-Entsorgung



Sehr schön finde ich die Anmerkung zum Schluss. Es werden Modelle verwendet, welche nicht auf die Situation passen nur um die eigene Unschuld zu beweisen. Warum in Frankreich kaum Druck aufgebaut wird ist klar. Es geht um viel Geld. Schließlich ist es ein Land mit vielen Atomkraftwerken. Steigen die Preise für die Aufbereitung, dann schüren die Betreiber die Angst vor höheren Energiekosten, was schlecht für die Wirtschaft ist.

Chris

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Erster Spatenstich für größtes Solarprojekt der Welt

Im krisengebeuteltem Kalifornien tut sich etwas. Auch die USA scheinen zu erkennen, dass Ökostrom Vorteile besitzt.

Quelle: Welt

Chris

Dienstag, 17. August 2010

Umweltschutz

Langsam wird sich China der Umwelt bewusst. Es werden besonders umweltunfreundliche Fabriken einfach geschlossen. In diesem Riesenland wird es ein weiter Weg sein Umweltgesetze umzusetzen. Ein erster Schritt ist getan. Hoffentlich wird er weiter gegangen.

Chris

Montag, 12. Juli 2010

Vollständiger Umstieg auf Wind & Co. möglich

Der Markt für Windenergie- und Photovoltaikanlagen ist äußerst dynamisch, wie zuletzt ein kleiner Übersichtsbericht für die EU-Kommission gezeigt hatte. Der Absatz wächst von Jahr zu Jahr und lässt sich nicht einmal von der Wirtschaftskrise beeindrucken, die lediglich 2009 im Zuwachs eine leichte Delle hinterließ. Für die ersten 100 GW brauchte die Windenergiebranche 20 Jahre, die zweiten 100 GW werden vermutlich schon bald innerhalb von nur drei Jahren erreicht sein.

Quelle: Telepolis

Anmerkung: Das sind mal gute Neuigkeiten.

Chris

Donnerstag, 27. Mai 2010

BP und das Öl

Endlich nach der langen Zeit der Versuche hat es BP wohl geschafft das Bohrloch ist geschlossen. Es ist eine typische Situation wie sie schon bei der S-Bahn in Berlin vorgekommen ist. Ingenieure warnen und werden nicht erhört, weil die sichere Lösung eben teuerer ist. Die Kosten für den entstandenen Schaden trägt das Unternehmen nur teilweise. Müsste BP für die gesamten Umweltschäden und die Einkommensverluste, zum Beispiel der Fischer, aufkommen würde dies richtig teuer. BP wird es aber handhaben wie jede Firma dieser Größe in dieser Situation. Sie werden mit Stellenabbau drohen und nur einen Bruchteil zahlen. Die Gesellschaft zahlt den Rest des Schadens. Irgendwer muss schließlic dafür aufkommen. Sei es durch Einkommensverlust, durch den Verlust der Arbeit durch die Umweltschäden, oder durch Steuern welche zur Behebung des Problems erhöht werden. Dieses und andere Beispiele zeigen, dass ab einer bestimmten Größe von Konzernen deren Macht deutlich zu groß wird. Sie können Meinungen leicht beeinflussen und ihren wirtschaftlichen Druck geltend machen. Wie man dieses Problem beheben könnte weiß ich nicht. Die Gewinner stehen in jedem Fall fest. Kaum jemand wird Fragen von wem das Öl stammt, wenn es billig genug ist. Somit wird BP nur marginalen Schäden davontragen und ähnlich den Banken ihre Verluste sozialisieren. Das interessante in diesem Fall ist dabei, dass diese Sozialisierung sogar in einem optimal, liberalem Staat von statten gegangen wäre. Denn dort hätten zwar die US Gesetze Entschädigung gefordert, aber BP wäre einfach in ein anderes Land abgewandert. Nur in einer optimalen Planwirtschaft würde es funktionieren. In der realen zeigt die Geschichte allerdings, dass auch nicht alles so rosig aussieht.

Chris

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Mit grünen Technologien aus der Krise

Deutschland kann laut einer Studie nur durch verstärkte Investitionen in grüne Technologien aus der Wirtschaftskrise herauskommen. Mit einem Umbau der Produktionsstrukturen in Richtung Ökologie sei ein Wachstum von deutlich mehr als zwei Prozent pro Jahr im kommenden Jahrzehnt zu schaffen.
Bei einem Festhalten am bisherigen Wirtschaftsmodell sei eine schleppende Erholung mit einem durchschnittlichen Wachstum von einem Prozent zu erwarten.

Quelle: FR

Chris

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Solar-Handy

Nicht nur lässt es sich per Sonneneinstrahlung aufladen, es ist auch aus recyceltem Material hergestellt worden. Öko pur. Eine Zahl, die hierbei interessant ist:

11 Minuten Aufladezeit in der Sonne = 3 Minuten Gespräch

Artikel:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Solar-Handys-von-LG-und-Samsung-828068.html

Dan

Montag, 12. Oktober 2009

Sonnenbahn statt Autobahn

Die A 7 ist die längste Autobahn Deutschlands. Sie führt von Dänemark bis nach Österreich und durchzieht so das ganze Land. Die Ausstattung dieser Strecke mit Solar- und Windkraftanlagen wäre von großer Symbolwirkung für den Umbau der Energielandschaft. Eurosolar schlägt vor die Strecke zum Windpark zu machen. In der Studie wird von einer mindestens installierbaren Leistung von 6.255 MW ausgegangen und einer Stromerzeugung von 13.500 GWh pro Jahr, das entspricht etwa 2,2 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs und einer Vermeidung von 11,6 Millionen Tonnen CO2/a.

Quelle: Telepolis

Chris

Montag, 5. Oktober 2009

Mehr Dämmen und regenerativ Heizen

Am 1. Oktober ist die neue Energieeinsparverordnung (EnEV2009) in Kraft getreten. Sie fordert gegenüber der Fassung von 2007 einen um rund 30 % niedrigeren Energiebedarf für Heizung und Warmwasser in neuen Wohn- Gewerbe- und öffentlichen Gebäuden. Die ursprüngliche EnEV von 2002 ist damit nach 2004 und 2007 zum dritten Mal in ihren Anforderungen angezogen worden. Einfamilienhäuser beispielsweise dürfen ab jetzt nur noch einen Verbrauch von umgerechnet rund 7 statt bisher 10 Litern Öl (bzw. m³ Erdgas) pro Quadratmeter Wohnfläche haben, aktuelle Neubauten müssen damit dem bisherigen Niedrigenergiehausstandard entsprechen. 2012, pünktlich zum Auslaufen des Kyotoprotkolls, soll dann die nächste EnEV-Novelle, mit noch höheren Anforderungen, in Kraft treten. Das Vorgehen ist konsequent, denn in den Gebäuden hierzulande wird noch immer 1/3 des gesamten Energieverbrauchs verheizt.

Quelle: Telepolis

Anmerkung: Man kann sich vorstellen wie viel Energie zu sparen ist. Für jedes nicht verbrauchte Watt braucht man kein Kraftwerk.

Chris