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Dienstag, 9. Januar 2018

Grundeinkommen unfinanzierbar

Ich schätze die Nachdenkseiten, aber zumindest bei der Analyse des Grundeinkommen haben sie einen Denkfehler. Der Denkfehler geht folgendermaßen. Es wird behauptet, dass man im bisherigen System durch die Anpassung der Sozialsysteme, Armut beseitigen oder zumindest drastisch reduzieren kann. Es soll also möglich sein, dass alle Menschen ein vernünftiges Einkommen bekommen können.

Wenn das der Fall ist, dann stelle ich mir die Frage wieso ein Grundeinkommen in der Theorie nicht finanzierbar sein sollte. Im Moment können 80 Millionen Haushalte aus dem jetzigen System  Einkommen generieren. Diese Einkommen können laut Jens Berger durch Umverteilung hoch genug sein, damit jeder Mensch ein auskömmliches Leben hat. Dazu kommt eine Absicherung bei Krankheit und im Alter. Wenn das der Fall ist, dann kann man eben diese Einkommen auch als Grundeinkommen verteilen. D.h. es würde sich nichts ändern, außer die Art der Verteilung. Im Moment ist sie durch Arbeitsverträge und der Marktfolklore geregelt. Das funktioniert halbwegs.

Beim Grundeinkommen und das ist eine durchaus berechtigte Kritik, ist es vollkommen unklar wie es funktionieren soll. Der Eingriff ist gigantisch und die Folgen unabsehbar. Viele liebgewonnene Besitzstände müssten fallen. Man bekommt nicht einmal eine Bürgerversicherung realisiert. Eine  autofreie Innenstadt wird nicht einmal diskutiert. D.h. wollte man ein Grundeinkommen umsetzen, müsste man langfristig planen und umsetzen. Da viele Menschen verlieren, muss enteignet und unterdrückt werden.

Die Frage ist also, lohnt es sich? Da bin ich mir nicht sicher. Denn das Problem ist nicht Rationalisierung und die Automatisierung. Das Problem ist die Ungleichverteilung. Daran kann man heute schon viel machen. Das passiert aber nicht. Warum sollte man annehmen, dass sich daran auf einmal etwas ändert? 

Chris

Mittwoch, 12. März 2014

Projektbezogene Forschung

Projektbezogene Forschung ist eine kostspielige und in weiten Teilen unsinnige Sache. Dabei ist die Idee dahinter sogar nachvollziehbar.
  • Indem die Forscher von Anfang an erklären was sie vorhaben, soll das Risiko eines Scheiterns minimiert werden. 
  • Indem die Forscher in Konkurrenz stehen, soll sich die beste Idee durchsetzen.
  • Meilensteine sollen die Forscher zielgerichteter arbeiten lassen.
So schön diese Ziele in der Theorie klingen, so schwierig ist deren Umsetzung in der Praxis. Die klare Abfolge was getan werden muss, um etwas zu ergründen, funktioniert so lange gut, so lange man eine wage Ahnung hat, um was es sich handelt. Forschung, welche zur Verbesserung von Technologien oder zu einem verbesserten Verständnis bereits bestehender Erkenntnisse führen, funktionieren auf diesem Level sehr gut. Einen grundlegend neuen Ansatz zu verfolgen ist schwer möglich und muss als Zufall getarnt in die Projekte integriert werden.
Der Wettbewerb der Ideen klingt auch erst einmal gut. Erst auf den zweiten Blick zeigen sich die Probleme an diesem Gedanken. Gute Anträge sind nachvollziehbar und lassen keinen Spielraum für grundlegend neue Ansätze. Jeder Gutachter (welcher häufig aus der gleichen Disziplin stammt) lassen neue für sie nicht nachvollziehbare Ideen nicht zu. Gold als Katalysator wäre niemals beforscht worden (tatsächlich gibt es eine Anwendung). Weiterhin muss klar sein, dass ein gewisser Bekanntheitsgrad dazu führt, dass Gutachter mehr Vertrauen in den Antragssteller haben. Mehr Vertrauen führt zu mehr Projekten und somit zu mehr Vertrauen. Das ist zwar menschlich, aber sollte bei der Bewertung von Ideen keine Rolle spielen. Als letztes ein grundlegendes Problem. Die Bewertung von Ideen ist meiner Ansicht nach etwas sehr schwieriges. Natürlich ist es eine gute Idee Krebs zu heilen. Allerdings kann man sich die Frage stellen, ob ein solches Ziel mal eben erreicht werden kann. Die Ziele werden hoch gesteckt. Sinnvolle Forschung wird hinter potemkinschen Zielen versteckt, damit es Geld gibt.
Nun zu den Meilensteinen. Man kann sich sicherlich streiten ob solche Zielpunkte sinnvoll sind oder nicht. In der Forschung verkommen sie meist zu schwammig formulierten Zielen, welche immer erreicht werden können. Der Wert ist oft sehr fragwürdig. Wie soll man das Erreichen von Ergebnissen in drei Jahren abschätzen können, wenn man der Erste auf der Welt ist, welcher sich mit diesem Problem auseinandersetzt? Somit bleibt nichts anderes übrig, als Meilensteine wage zu formulieren. Zur Risikoabschätzung taugen sie meistens nicht, da sie oft genug immer erreichbar sind.

Generelle Probleme
Nach diesen eher speziellen Problemen, nun ein paar globale. Projektspezifische Forschung ist in meinen Augen teuer und ineffizient. Der Grund hierfür ist die Planbarkeit und die Kosten für das Schreiben eines Antrags. Beide Kosten werden nirgenwo aufgeführt. Um eine dauerhafte Finanzierung der Mitarbeiter zu erreichen, müssen immer neue Projekte aquiriert werden. Da diese nicht immer angenommen werden, muss mehr aquiriert werden als Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Somit gehen allein dadurch Ressourcen verloren, da eine langfristige Planung (mehr als 1 Jahr) selten möglich ist. Anschaffung von Messgeräten und deren Betrieb (Mitarbeiter die sie bedienen können) machen nur Sinn, wenn man langfristig planen kann. Messgeräte sind teuer. An Universitäten stehen viele Geräter herum, da die Mitarbeiter gehen mussten.
Die Kosten für ein abgelehntes Projekt sind ebenfalls nirgendwo aufgeführt. Bei einer Quote von 10-20% das ein Antrag angenommen wird, stehen die gleichen Kosten für 80-90% der Antragsschreiber an. Würde man diese Gelder direkt in die Finanzierung der Forschungslandschaft stecken, hätte man deutlich mehr gewonnen. Darüber hinaus sinkt aktuell die Erfolgsquote. Da die Grundfinanzierung schlechter wird, steigt automatisch auch der Konkurrenzkampf. 

Fazit
Eine deutlich bessere Grundfinanzierung sollte eine Forschung mit Risiko ermöglichen. Dieses Risiko möchte und sollte die Industrie nicht eingehen. Der Preis dafür wäre, dass die Unternehmen weniger Forschungssubventionen für praxisnahe Entwicklungen erhalten. Der Gewinn wären wirkliche Innovationen und keine inkrementellen Verbesserungen.

Chris

Montag, 7. Oktober 2013

Schäuble Interview

Ich beziehe mich bei dem Interview nur auf den ersten Teil. Dort geht es ums Geld. Schäuble verweist nur darauf, dass seine Einnahmen und Ausgaben im Gleichgewicht sind. Damit ist für ihn der Staat leistungsfähig und gut. Ob die Ausgaben ausreichen, um Investitionen, Personal, Bildung, etc. vernünftig zu finanzieren interessiert nicht. Die schwäbische Hausfrau reicht. Das lieben die Menschen an ihm. Schäuble weiß, wie er mit einfachen Antworten auf komplexe Fragen zu Zusammenhänge reagieren kann.
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir angesichts der guten gesamtwirtschaftlichen und fiskalischen Entwicklung gut mit den vorhandenen Steuereinnahmen auskommen. Wir haben das in dieser Legislaturperiode ja bewiesen. 

Eine Steigerung von 74.5% des BIP auf 80.8%. Gleichzeitig jammern jetzt die Kommunen und Länder, zu Recht, dass es einen Investitionsstau in Deutschland gibt und die Infrastruktur verrottet. Sparen, nur um zu sparen, ist keine solide Haushaltspolitik.

Dieses Land hat einen gesamtstaatlichen Überschuss. Bei einem vernünftigen Haushaltsgebaren ist unser Staat gut zu finanzieren. Es bedarf keiner Steuererhöhungen.

Es ist interessant, dass Schäuble nur die Steuererhöhung hervorhebt. Die Linken wollten zwar Steuern erhöhen, aber auch senken und so die Umverteilung verbessern. Die Aussage, dass unser Staat gut finanziert ist, ohne zu sehen wie es um die Leistungen steht ist unsinnig. Genau hier irrt Herr Schäuble gewaltig. Die Hartz 4 Sätze sind nicht inflationsbereinigt gewachsen und die Renten auch nicht. Die Infrastruktur wird marode, die Gehälter im öffentlichen Dienst sind schwach gewachsen und Personal wurde abgebaut. Diese Zustände als Erfolg darzustellen ist etwas weltfremd.

warum das wohlhabende Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2013 die zweithöchste Pro-Kopf- Neuverschuldung von allen Bundesländern gemacht hat.
Woran liegt das?
Ganz einfach: Rot-Grün kann nicht mit Geld umgehen. 

Stimmt die anderen können nicht mit Geld umgehen. Darum wurde unter einer CDU  Regierung die Verschuldung von 67% des BIP auf 80% erhöht. Da Schäuble sich an sein Schmiergeld im Koffer nicht erinnern kann, fällt ihm dieser Widerspruch nicht auf.

Chris

Samstag, 16. Juli 2011

Armut in den USA

Häufig lese ich, dass Armut in den westlichen Ländern eigentlich nicht existiert. Dabei vergisst man gerne mal die  Zeltstädte in den USA, welche aufgrund der Finanzkrise entstanden waren und das die Zahl der Lebensmittelmarken auf einem Höchststand angekommen sind. Im reichsten Land der Welt, dem Land mit den meisten Millionären gibt es angeblich nicht genug Ressourcen damit jeder Mensch in einer Wohnung leben kann, bzw. genuge Lohn bekommt um sich ernähren zu können. Billionen US Dollar für Bankenrettungen, Milliarden für Senkungen von Spitzensteuern waren vorhanden. Für mich ist dies nicht nachzuvollziehen. Sieht man die aktuelle Dikussion in den USA zwischen den Republikanern und den Demokraten fragt man sich, welches Volk sie eigentlich regieren. Jeglicher Bezug zu den wahren Nöten ihres Souveräns ist verlorengegangen.

Chris

Dienstag, 25. Januar 2011

US-Pensionsfonds verbergen riesiges Finanzierungsloch

Diese Fonds sollten als abschreckendes Beispiel gelten. Mancher wird sagen, dass diese Fonds so schlecht sind, weil sie der öffentlichen Hand gehören. Allerdings ist die Schönrechnerei mit 8% Rendite auch bei den privaten Altersvorsorgern in Deutschland üblich. Zumindest dann, wenn ein Vertrag aufgeschwatzt werden soll. Man sieht anhand der Wirtschaftslage deutlich, dass die kapitalgedeckte Vorsorge nicht wirklich krisensicher ist. Ein weiteres Problem wird sein, dass bei einem Zusammenbruch der Vorsorge der Staat in jedem Fall über Steuergelder einspringt. Dann hat man ein Umlageverfahren, wenn man so will.

Chris

Freitag, 21. Januar 2011

AWD, Maschmeyer und die Machenschaften der Politik - Der Drückerkönig und die Politik



Anmerkung: Ein paar Spenden und schon steht man als seriöser und philanthroper Mensch in der Öffentlichkeit. Woher das Geld ursprünglich stammt interessiert niemanden mehr. Es muss hinzugefügt werden, dass die Ausstrahlung des Films verboten werden sollte. Unangenehme Details wollte der AWD Gründer wohl nicht gerne in der Öffentlichkeit sehen. Es könnte seinem Image schaden und das Umgarnen von weiteren Politmarionetten erschweren.

Chris

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Empfehlung

Gestern gab es einen interessanten Beitrag bei PlusMinus. Vor etwa drei Jahren wurde der Kundenschutz in der Finanz- und Versicherungsberatung erhöht. Diese Gesetze wurden allerdings nur für Berater erlassen, welche mehrere Unternehmen vertreten. Firmen wie die Deutsche Vermögensberatung fallen heraus. Interessant an der Vermögensberatung sind die Spitzenpolitiker welche diesen Konzern vertreten und die zahlreichen Spenden, welche in die regierenden Partein flossen und fließen. Ein Schelm wer Böses denkt.

Chris

Freitag, 10. Dezember 2010

Geld arbeitet nicht

Gestern Abend habe ich einen schönen Vortrag über das Finanzsystem und Ursachen zur Finanzkrise gesehen. Den Vortrag hielt Hauke Fürstenwerth, welche das Buch "Geld arbeitet nicht" schrieb. Für ihn liegt die Ursache der Finanzkrise darin, dass Banken ohne Risiko zu tragen Geld verliehen haben. Diese Kredite wurden gebündelt und weiter verkauft. Die Bank behielt die Provision. Das heißt sie macht Gewinne ohne Risiko. Bis zu diesem Punkt funktioniert das System noch. Die gebündelten Kredite wurden dann von Rating Agenturen bewertet. Da diese aufgrund von Effizienzsteigerungen keine wirkliche Wertung, sondern ein mathematisches Modell verwendet haben kam es dazu, dass (als Beispiel) 80% der Kredite die besten Werte bekamen. Danach wurden die schlechtesten Kredite noch einmal gebündelt und wieder bewertet. Mit dem gleichen mathematischen Modell kam die gleiche Lösung heraus. Aus schlecht mach gut. Aus diesem Grund wurden auch die Banken gerettet. Denn etliche Versicherer, welche nur Anlagen mit den besten Bewertungen nutzen dürfen wären sonst pleite gegangen. Untermalt wird der Vortrag mit Zeitungsartikeln. Mit Ihnen wird belegt, dass das FBI über die Rating Praxis Bescheid wusste und auch gewarnt hatte. Auch in Deutschland wusste man Bescheid. Es wurde nur ignoriert, da die Lobby der Finanzunternehmen zu stark war und ist. Wie stark sie ist sieht man an einem Beispiel der Renditeausschüttung. Unternehmen schütten mehr Rendite aus, als sie Gewinn machen. Wer nun von der Effizienz des Marktes redet wirkt wie im Rausch.

Vortrag

Chris

Samstag, 8. Mai 2010

Rating-Riese Moody's warnt vor Banken-Crash

Ja und? Das ist das einzige was man darauf sollte. Ob die Ratingagenturen verantwortlich sind für den Zusammenbruch der griechischen Kreditwürdigkeit ist etwas hochgegriffen. Man wusste längst, dass dort eigentlich nur Risiken geraten werden. Bei der Finanzkrise gab es ein sehr schnelles umschlagen von Ratings, welche dies bestätigen. Die Frage ist, warum dann immer noch alle diesen Glaskugelbesitzern hinterher rennen und denken das diese Leute schon wissen was sie tun. Somit ist die Schuldzuweisung in meinen Augen deutlich schwieriger. Durch den Glauben in diese Rating bewahrheiten sie sich dadurch, dass alle daran glauben. Sagt zum Beispiel Rating A Griechenland ist nicht kreditwürdig und alle steigern ihre Zinsen und es ersrückt den Staat hatte das Rating recht. Ohne das Rating wäre es aber gar nicht erst dazu gekommen. Nun ist die Frage wer hat Schuld. Die Lemmige die hinterherrennen oder die Klippe die Ihnen im Weg steht. Ich halte diese Agenturen für Unsinn. Niemand versteht die Finanzmärkte, sie haben nichts mit der Realität zu tun, wohl aber mit Psychologie. Nun frage ich mich, warum einige Millionen Menschen bluten müssen, damit einiger tausend ihre Psychlogie genießen können. Diese Frage wird viel zu selten gestellt.

Chris

Dienstag, 4. Mai 2010

Anmerkungen: Sparpläne der Griechen

Ein paar Anmerkungen vom Spiegelfechter, welche sich mit meinen Ansichten und Beobachtungen decken. Vor allem die Diskussion zur Überfinanzierung der Rentensysteme hatte ich auf einem liberalen Blog geführt. Das Argument, dass die Kosten kaum höher sind (prozentual) als in Deutschland und somit die Mobilmachung mit Renteneintrittsalter, 14 Auszahlungen, etc. Unsinn sind, wollte nicht als Argument gesehen werden. Wer die Bildzeitung als qualifizierte Quelle angibt zeigt sehr schnell wie weit es mit dem liberalen Denken ist.

Chris

Montag, 3. Mai 2010

Sind Sozialsysteme sind unfinanzierbar?

Diese Aussage traf und trifft man sehr häufig an in der Medienlandschaft und den Eliten unseres Landes. Geht man streng objektiv an die Aussage heran ist sie totaler Unsinn. Unfinanzierbar ist etwas erst, wenn es mehr als 100% der erwirtschafteten Güter/Werte verschlingt. Ist dies nicht der Fall ist es ein Verteilungsproblem. Nun kann man sich streiten ob eine Gesellschaft existieren kann in der alle arbeitenden Menschen den Rentnern dienen. Das dies in Einzelfällen bei der Pflege der Eltern oder Großeltern der Fall ist soll nicht vergessen werden. Kommt also die Aussage der Nichtfinanzierbarkeit von irgenjemandem, sollte man einfach mal Fragen: Warum eigentlich? Denn ich bin mir sicher, dass darüber sehr selten nachgedacht wird. Als nächstes sollte man sich immer Fragen wer an niedrigen Renten- und Sozialabgaben am meisten gewinnt. Dann wird klar warum die Medien das warum nicht stellen. Denn wer hinterfragt denn schon seinen eigenen Arbeitgeber.

Chris

Freitag, 9. April 2010

Rentenangst

Es ist ja nicht neu, dass gegen die gesetzliche Rente mobil gemacht wird. Im Moment bleiben die Renten stabil während die Löhne sinken. Frau Döttling von der INSM ist das genug die Mehrkosten die uns alle erwarten zu beklagen. Ihre angesetzten 0.2% Mehrbelastung führen bei 4000 Euro brutto auf 8 Euro Mehrzahlung im Monat. Für dieses Geld bekommt man nicht einmal die Provision für die private Rentenversicherung bezahlt. Wenn

die Manipulationen an der Rentenformel nicht zurückgenommen, wird die Tragfähigkeit des ganzen Systems gefährdet

meint sie weiter. Das die Rentenformel ein menschliches Konstrukt ist und beliebig gewählt werden kann verschweigt sie. Mich würde interessieren wie viel Geld sie von der Versicherungslobby für diesen kurzen unsinnigen Text bekommen hat.

Chris

Dienstag, 6. April 2010

Dividenden

Schon etwas merkwürdig, wenn von vielen Firmen Lohnzurückhaltung, Arbeitsplatzabbau und Sparen gepredigt, aber Wein getrunken wird. Trotz massiver Einbrüche in den Gewinnzahlen sind wenige Unternehmen so konsequent die Dividende ebenso massiv zu drücken. Die Telekom zahlt zehn mal mehr Dividende als sie Gewinn hat. Da bleibt die Frage, wieso soll sich der Arbeitnehmer das gefallen lassen? Weil er muss ist die Antwort. Heutzutage ist eben keine Macht da, welche seine Interessen durchdrückt. Die Forderung müsste eigentlich lauten, so lange bei den Dividenden nicht gespart wird gibt es keine Lohnzurückhaltung. Wieso auch? Die Argumente mit den Kosten scheinen ja auch niemanden in diesem Bereich zu interessieren. Die Manager vergessen, dass Dividenden nicht ewig aus der Substanz generiert werden können.

Chris

Dienstag, 16. März 2010

Ergänzungen: Mikroebene vs. Makroebene

Eine Ergänzung zum Artikel von vor einigen Tagen ist das Thema Staatsverschuldung. Es sieht nämlich nicht ganz so düster aus, wenn man halbwegs versteht was da so vor sich geht.

Chris