Dienstag, 9. Juni 2015
Interessante Statistik
Mittwoch, 24. Juli 2013
Montag, 3. Juni 2013
Kommentar zu "Libertarismus und katholischer Glauben – Versuch einer Annäherung"
@Störk
"Ich glaube, daß die beste irdische Umsetzung des Jesuswortes "wer unter Euch der Größte sein will, soll aller anderen Diener sein", im freien Unternehmertum im freien Wettbewerb unter kapitalistischen Bedingungen möglich ist."
Ich glaube es nicht, ich hoffe es nur. Ich denke man braucht Regeln, um diese Umsetzung zu realisieren. Je anonymer die Ökonomie und das gesellschaftliche Leben abläuft, desto weniger interessieren wir uns für eine faire Umsetzung. Beispiele gibt es genug. Wir wissen von den Produktionszuständen in der Dritten Welt. Allerdings können wir schlecht einschätzen wie viel Wahrheit dahinter steckt und wie wir diese Wahrheit positiv verändern können. Die Verantwortung liegt dabei auf vielen Ebenen. Wenn H&M vernünfige Produktionsmethoden fordert und diese bei seinen Zulieferern prüft, diese aber noch Sub-Sub-Sub Unternehmen beschäftigen funktioniert die gute Absicht nicht mehr.
"Wer den christlichen Glauben, und dazu zählt nunmal auch das katholische Bekenntnis, so einfach ("Aufklärung") abschreiben will, sollte sich noch einmal Rothbard vergegenwärtigen und in Erinnerung rufen, dass naturrechtliche Erwägungen eine kaum zu unterschätzende Bedeutung für den Liberalismus/Libertarismus haben."
Nicht der Glaube führt zur Emmanzipation des Menschen. Die Kirchen haben oft genug die Wissenschaft unterdrückt. Frauen sollen am besten zu Hause bleiben und Kinder kriegen [1]. Auch unterstützte die Kirche die Diktatur in Argentinien [2] und die Katholiken betreiben die einzige absolutistische (Wahl-)Monarchie in Europa [3]. Für mich sind diese frei Beispiele nicht gerade ein Zeugnis für Freiheit.
Im Laufe der neueren Zeit hat man den fürstlichen Absolutismus so gut wie die unmittelbare Demokratie, das jus majestatis so gut wie das jus revolutionis, das Recht auf Arbeit wie das Recht auf Zinsgenuß, den Individualismus wie den Kollektivismus, den Krieg wie den Frieden auf einen den Naturgesetzen entsprechenden Ur- oder Idealzustand begründet. So birgt die Naturrechtslehre in sich unvereinbare Widersprüche. Sie kann im guten Sinne gebraucht wie im bösen mißbraucht werden, je nachdem es der zugrunde gelegte, schilllernde Begriff der ‚Natur‘ erlaubt.[4]
[1] http://www.n-tv.de/politik/Kardinal-Meisner-will-mehr-Muetter-article10672486.html
[2] http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/2041993/
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Vatikanstadt
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Naturrecht#Kritik
Dienstag, 18. September 2012
unteren 40 Prozent der Vollzeitbeschäftigten hätten dagegen nach Abzug der Inflation Verluste bei der Bezahlung hinnehmen müssen.
Dienstag, 22. November 2011
Hinweis
Donnerstag, 10. November 2011
Eine Frage die ich mir stelle
Donnerstag, 7. April 2011
Diskussionen auf dem Geschichtsblog
Beim Kriegsbeginn sieht es ähnlich aus. Wieso musste ein Angriff der Polen inszeniert werden, wenn die Bedrohung von anderen ausging. Wenn dies so offensichtlich war, dann hätte man den Angriff mit dem Verweis auf die Bedrohungslage führen können. Die USA hatte im Irak auch kein Problem damit. In meinen Augen sind die Anschuldigungen der Anonymen haltlos. Sicherlich muss man Geschichte immer differenziert betrachten. Aktuelle Ergebnisse aufgrund von Verschwörungstheoriebüchern zu verwerfen ist aber Unsinn.
Chris
Freitag, 28. Januar 2011
Holocaust-Gedenktag
Chris
Donnerstag, 20. Januar 2011
Montag, 29. November 2010
Geschichte wiederholt sich nicht (sofort)
In Kreisen der Wirtschaft überwog anfänglich die Neigung, den Konjunktureinbruch, der sich erst in der zweiten Jahreshälfte 1930 in vollem Umfang bemerkbar machte, auf endogene Ursachen, vor allem überhöhte steuerliche Belastungen und Sozialausgaben zurückzuführen.
Fast gleichzeitig [30. 10. 1931] nahm auch Carl Friedrich v. Siemens in einer Rede vor amerikanischen Industriellen gegen den angeblich sozialistisch-gewerkschaftsfreundlichen Kurs der Regierung, gegen Tarifrecht und Sozialpolitik Stellung.
Vor 80 Jahren gab es eine ähnliche Situation wie heute. Die Unternehmensverbände diktieren den Sozialabbau und wundern sich danach über eine sinkende Binnenkonjunktur. Wer diese Zusammenfassung ließt und an Aussagen der letzten Jahre denkt wird sich erschrecken. Frau Merkel wiederholt die Geschichte und muss sich sogar schon vor der Wirtschaft verteidigen, dass sie eigentlich nur der Wirtschaft hilft. Es scheint wie immer zu sein. Es wird gefordert Löcher in ein Boot zu bohren. Danach wird sich beschwert, dass man sinkt. Der Grund dafür sind aber nicht die Bohrungen, sondern diejenigen welche die Bohrungen schließen wollen.
Chris
Sonntag, 17. Oktober 2010
Feldherren sind keine Helden
Chris
Freitag, 14. Mai 2010
Dienstag, 12. Januar 2010
Realitätsverlust
"Dabei war es doch eindeutig der Nationalsozialismus und nicht der Nationalkapitalismus, der die Menschheit in Unglück und Vernichtungswahn gestürzt hat."
Der Kommentar auf den Nachdenkseiten ist da schon treffend, wenn gefragt wird ob nicht gerade die Großindustriellen viel Geld verdient haben, das Kommunisten und Sozialisten verfolgt wurde. So wird die Geschichte gedreht wie man sie braucht. Scheinbar scheint die Schulbildung eine Herr Döpfners nicht allzu gut zu sein. Weiter geht er zu den Landesbanken. Staat=schlecht ist seine einfach Formel. Problematisch wird es nur dadurch, dass etliche Banken im privaten Sektor ebenso betroffen waren (Commerzbank, HRE, IKB). Gerade die HRE wurde massiv gestützt und mit ihr private Banken, welche Kredite an dieses Institut vergeben hatten.
"Kontrolle ist manchmal leider nötig, Vertrauen ist besser."
Solche Sprüche sind dann die Farce schlechthin. Dieser Gutmensch stellt sich hin und glaubt, dass eine kontrollfreie Welt schon läuft. Gerade da wo Macht sich konzentriert gehört eine vernünftige Kontrolle hin. Seine Aussage ist genauso Blödsinn wie die Forderung nach der Abschaffung des Geldes und der Einführung eines ideellen Kommunismus. Das eine wird kritisiert als utopische Spinnerei, aber das andere als Heiligtum angebetet.
Weiter geht es mit:
"Steuersenkungen jedenfalls sind das bessere Konjunkturprogramm als Staatsintervention und Subvention."
Ronald Reagan hat es vorgemacht. Etliche sind gefolgt, nur funktioniert hat es nie. Im Umkehrschluss wurden Konjunkturprogramme und Subventionen durchgeführt und zeigen Wirkung. Herr Döpfner einfach mal auf den Solarmarkt schauen. Dort tragen sich die langjährigen Investitionen langsam selbst und die Förderung kann eingestellt werden. Auch sollte sie mal in die 30 Jahre nach Deutschland oder die USA schauen. Es gab vor der Kriegswirtschaft auch ein massive Konjunkturprogramme. Aber Geschichte ist ja nicht ihr Spezialgebiet.
"dass die Bevölkerung auf mehr Netto verzichtet"
Das Netto...
Wenn ich im Gegenzug "freiwillig" mehr Gebühren bei Dienstleistungen des Staates, bei privater Rente und Krankenkasse zahlen muss verzichte ich gerne.
"Dass Vertrauen funktioniert, zeigt nicht nur die große Steuerpolitik – zumindest überall da, wo man es wagt, richtige Steuerreformen, also nicht gegenfinanzierte, durchzusetzen – sondern auch ein kleines Beispiel aus der Privatwirtschaft."
Komischerweise nützt das Vertrauen des Staates in seine reicheren Bürgern der Staatskasse herrzlich wenig. Wie viele Menschen waren gleich in der Schweiz, etc. mit Bankkonten gemeldet?
Herr Döpfner ein Rat von mir. Bevor sie Unsinn schreiben und reden sollten sie sich mit der Realität auseinandersetzen. Damit meine ich nicht ihre Realität das ist ganz wichtig, sondern die von den restlichen 80 Millionen Menschen in diesem Land.
Chris
Dienstag, 24. November 2009
Vergessene Geschichte
Chris
Dienstag, 10. November 2009
20 Jahre Mauerfall – wir kaufen uns eine DDR
Quelle: Spiegelfechter
Anmerkung: Eine gelungene Zusammenfassung der Wiedervereinigung. Sehr schön ist dieser Kommentar. Denn er zeigt sehr deutlich wie clever nach der Wiedervereinigung einige Wenige richtig viel Geld verdienen konnten. Man muss sich das nur mal klarmachen. Unternehmen sind beim Staat verschuldet (ist in einer Planwirtschaft halt so). Diese Schulden werden verkauft. Da es eine Staatsschuld ist von Staatsunternehmen, schuldet der Staat sich selbst Geld und verkauft diese unter Wert und wundert sich dann, dass er massiv verschuldet ist. Willkommen in der wunderbaren Welt des Horst Köhler.
Dienstag, 3. November 2009
40 Jahre Internet: Wer hat's erfunden?
Am heutigen 29. Oktober vor 40 Jahren testete Dr. Leonard Kleinrock am Massachussetts Institute for Technology (MIT) die erste funktionierende Internetverbindung.
Sie funktionierte jedenfalls beinahe. Das Wort "Login" sollte von seinem eigenen Rechner aus über eine Telefonverbindung zu einem mehrere hundert Kilometer entfernten Rechner übertragen werden. Die Gegenstelle bestätigte telefonisch, das "L" sei angekommen, ebenfalls das "O". Dann stürzte das System ab.
Und dennoch war dieser Versuch zweifellos der Durchbruch in die Welt der digitalen Vernetzung, wie wir sie heute kennen.
Kleinrock hatte zuvor in den Jahren 1960-1962 als Doktorand des MIT an den mathematischen Grundlagen für die paketbasierte Datenübertragung geforscht. Nachdem der erfolgreiche Nachweis erbracht wurde, erhielt er seinen Ph.D. und im Anschluß eine Professur für Informatik an der Universität von Calfifornia (UCLA). Dort baute Kleinrock eine Art Excellenz-Cluster auf, aus dem später andere Universitäten und Einrichtungen rekrutieren konnten.
Quelle: FreitagChris