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Donnerstag, 21. Dezember 2017

Mal was postives kurz vor Weihnachten

Uber muss wie ein Taxiunternehmen agieren. Es muss sich an die Regeln der Länder halten in denen es agiert. Der gesamte Business Case besteht darin, die Regeln nicht einzuhalten und genau dadurch Geld zu sparen. Das ist weder innovativ noch vorteilhaft für eine Gesellschaft. 
Niemand käme auf die Idee es für eine gute Sache zu halten, dass Privatpersonen über eine App anbieten können in ihrem Garten Schweröl zu verklappen. Niemand würde daran glauben, dass es weil eine App dazwischen geschaltet wird auf einmal legal wird. Niemand würde die Kostensenkung feiern und es als innovatives Unternehmen vorstellen. Warum das bei Uber der Fall ist, weiß ich nicht. Daher ist in meinen Augen das Urteil richtig. Wenn Uber wirklich so innovativ ist, dann sollte es mit der Vermittlung verdienen können.

Chris

Donnerstag, 18. Juni 2015

Traumwelten

Die Unternehmen scheinen Angst zu haben. Das sind für die Arbeitnehmer gute Zeiten. Michael Hüther argumentiert gegen ein Gesetz, welches Werkverträge erschwert. Da er schwerlich argumentieren kann, dass unterschiedliche Bezahlung für gleiche Arbeit in Ordnung sei, kommt er mit Moral. Moral ist der letzte Rückzugsort des argumentelosen Lobbyisten. So kommt er zu solchen, dann zwingenden Aussagen.


Denn wenn für uns alle, die Moral etwas wichtiges ist, dann nehmen unmoralische Unternehmen Schaden und verschwinden vom Markt. Nachdem man mit dem Lachen fertig ist, kann man nur in Richtung Lobbyistenelfenbeinturm rufen: "Dann sind ja alle Probleme gelöst. Ich dachte schon, dass Amazon Marktführer werden könnte..."
Hüther lebt in einer Traumwelt. Moral ist gut und wichtig. In der Regel kommen fast immer erst die Marktentscheidungen und dann die Moral zum Zuge. Moralische Entscheidungen sind in aller Regel Abfallprodukte, aber selten Resultat des Kapitalismus. Man kann ja mal versuchen seinen Aktionären zu erklären, dass die Gewinnerwartung etwas gesunken ist, weil moralische Löhne gezahlt worden sind. Das ist absurd. Die Moralargumentation wird immer genau dann vorgebracht, wenn man keine Argumente mehr hat. 
Es ist zum Beispiel jedem klar, dass Mord und Diebstahl unmoralisch sind. Wollen sie die Gesetze jetzt dafür abschaffen? Kinderarbeit ließe sich doch auch zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern aushandeln... Das sind Überspitzungen, welche deutlich machen sollen, dass Moral gut ist. Man kann sie aber durchaus stärken, wenn man ihr rechtlichen Beistand gewährt. Denn die Berufung auf Moral, bringt gar nichts wenn man schlecht bezahlt wird.
Hüther ist in seinem Weltbild recht inkonsistent. Einerseits beruft er sich auf Moral, andererseits auf die Marktgesetze. Marktmechanismen sind nicht moralisch. Es gibt unendlich viele Beispiele an denen man das zeigen kann. Wenn Hüther Recht hätte, dann bräuchte man die Gesetze ja nicht. Es wäre kein Bedarf da.

Chris

Donnerstag, 7. März 2013

Kommt eine Verbesserung der wissenschaftlichen Arbeitsverträge?

Die SPD legt einen Gesetzentwurf vor, welcher die Arbeitsvertragslaufzeit für wissenschaftliche Mitarbeiter verbessern soll. Wer jemals an einer Universität angestellt war, kennt das Problem. Die Gelder sind knapp, Drittmittel werden nicht rechtzeitig bewilligt und die Doktoranden müssen damit umgehen. Da sich an der Unterfinanzierung der Hochschulen nichts ändert, wird der Gesetzesentwurf in meinen Augen nicht viel bringen. Wenigstens weiß man, dass irgendjemand sich mit dieser Problematik beschäftigt.

Chris

Dienstag, 24. April 2012

Warum befinden sich Bodenschätze in Privatbesitz?

Ein schöner Artikel von Stefan Gärtner. Und die Frage stellt sich wirklich. Warum sollen die Menschen eines Staates auf dem Bodenschätze vorkommen darauf verzichten und nicht am Wohlstand partizipieren. Warum sollen sie Umweltverschmutzung und Umweltzerstörung hinnehmen ohne an den Gewinnen teilhaben zu dürfen. Eigentum ist eine tolle Sache, sollte wie jedes Recht ständig hinterfragt werden.

Chris

Mittwoch, 8. Februar 2012

Keine Bewährungsstrafe bei Steuerbetrug ab einer Million

Endlich mal gute Nachrichten. Vielleicht leben wir ja doch noch in einem Rechtsstaat.

Chris

Donnerstag, 2. Februar 2012

Was ist eigentlich Eigentum

Eigentum ist in den meisten Verfassungen als Grundrecht geschützt, aber nicht inhaltlich bestimmt.

Quelle:Wikipedia

Chris

Mittwoch, 23. November 2011

Kinderschutzgesetze

Republikaner in den USA können alles sagen. Manchmal glaube ich, dass der Inhalt nach der Radikalität ausgesucht wird. So meint "Newt Gingrich: Child labor laws 'truly stupid'". Passend dazu fordert feysinn die konsequente Durchsetzung der Eigenverantwortung. Warum soll man immer nur auf die armen Alten die Probleme abwälzen. Bei den Jugendlichen gibt es auch noch einiges zu holen. Man spart auch extrem viel Geld, wenn die nächste Generation nur noch die Grundschule besucht. Da die Ausbildung so schlecht ist, können wir bald mit den Lohnkosten in China oder Afrika mithalten. Mut zur Reform!

Chris

Freitag, 26. August 2011

Probleme mit der realen Welt

Die Gedankengänge mancher Kommentatoren sind hart zu verstehen. Viele haben eine einseitige Sichtweise. Fragt man sich, ob ein Sozialstaat nicht vielleicht doch Sinn macht ist man sofort Sozialist oder Kommunist. Umverteilung von Gütern wird als unnatürlichen Eingriff in das Wirtschaftssystem begriffen.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Wirtschaftskriminalität

Einer, wenn nicht der größte, Insider Handel an der Wall Street wurde verhandelt und die Verantwortlichen werden ins Gefängnis gesteckt. So weit so gut. Die Frage bleibt wie viele Insider Handel existieren noch? Durch diese Form des Handels werden letztendlich bestimmte Gruppen übervorteilt. Selbst wenn die kriminellen Händler gefunden werden kann es für die betreffenden Unternehmen schon zu spät sein. Die Verhandlungsdauer liegt bei bis zu 6 Jahren. Dies ist eine lange Zeit. Wenn jemand vom Ideal des freien Marktes spricht, dann sollte er diese Zahlen im Hinterkopf behalten. Durch kriminelle Aktivitäten werden Marktpreise verzerrt und unliebsame Konkurrenz aus dem Wettbewerb gedrängt. Dies ist ein vollkommen staatsunabhängiger Prozess. Dieser kann nur versuchen genug Kontrollen aufzubauen, um diese Tätigkeiten zu unterbinden. Das ist allerdings eine Gratwanderung. Zu viel Kontrollen bedeuten zu viel Einschränkung im "freien" Handel. Ein Lösung wird nie präsentiert, denn es gibt sie nicht. Es wird vorrausgesetzt, dass ein freier Markt diese Probleme nicht kennt. Auf magische Weise sollen alle Menschen bei genug Freiheit nach den Regeln spielen. Ein wenig unrealistisch wie ich finde. Auch im Kommunismus hoffte man, dass man Gesellschaften komplett umerziehen kann. Diese Idee ist in einem totalitären System gescheitert und würde es auch in einem freiheitlichen.

Chris

Dienstag, 17. August 2010

Umweltschutz

Langsam wird sich China der Umwelt bewusst. Es werden besonders umweltunfreundliche Fabriken einfach geschlossen. In diesem Riesenland wird es ein weiter Weg sein Umweltgesetze umzusetzen. Ein erster Schritt ist getan. Hoffentlich wird er weiter gegangen.

Chris