Posts mit dem Label Frieden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Frieden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 8. April 2022

Die Jugend hat kein Interesse an der Wehrpflicht

Eigentlich ein Grund zu jubeln. Junge Menschen wollen nicht in den Krieg ziehen. Sie wollen sich nicht opfern. Ließt man die Kommentare im Tagesspiegel wird dies natürlich kritisiert. Das finde ich sehr interessant, weil die Kommentatoren sicher nicht in den Krieg ziehen werden. Sie wollen, dass dies andere tun. Noch spannender wird es, wenn man rechte Impfgegner befragen würde. Ich denke mal, sie hätten kein Problem mit Wehrpflicht damit das Menschen in den Krieg geschickt werden. Für sie scheint das kein Problem der körperlichen Unversehrtheit zu sein.

Die jungen Menschen sind nicht zu kritisieren, sondern zu feiern. Für wen sollen sie sich denn Opfern. Für ihre Vermieter, die ihnen viel zu hohe Mieten abverlangen? Dem Arbeitgeber, der ihnen unbezahlte Praktika anbietet? Oder dürfen es die Alten sein, die sich nicht für Breitbandausbau, Bildung, Sanierung der Infrastruktur interessieren? Vielleicht sollen sie diejenigen verteidigen, die sie in Armut haben aufwachsen lassen, weil Schulden und Soziales geht mal gar nicht?

Diese Punkte illustrieren sehr gut, dass diejenigen die jetzt verteidigt werden wollen, es von einer Generation fordern, welche sie nie interessiert hat. Über Klimademonstrationen wurde hergezogen, Schulen werden nicht saniert, die Armutsquote bei Kindern nicht gesenkt. Jetzt wo der eigene Wohlstand in Gefahr ist, wird der Jugend vorgeworfen sich nicht bei der Verteidigung zu beteiligen. Ich frage mich wie viele der Kommentatoren selbst bereit wären in den Krieg zu ziehen. 

Chris

Montag, 1. Juli 2019

Kriegstreiber

Wer mal schauen möchte wie die deutsche Elite (zumindest der Presse) die Rolle Deutschlands in der Welt sieht, sollte sich den aktuellen Presseclub ansehen. Da sitzen alte Männer und eine Frau und reden über Krieg, Frieden und Ordnungsmacht so, als ob es sich um ein Spiel handelt. Der Iran ist der Schurke. So einfach macht man es sich. Denn der Iran (alleine) unterstützt Terroristen und ist der Kriegstreiber Nummer 1 in der Region. Solche Einschätzungen finde ich persönlich sehr erstaunlich. Denn es ist kein Geheimnis (die Medien die von diesen Menschen vertreten werden haben es publiziert), dass es einen Irakkrieg gab der von den USA angefangen und durchgeführt wurde. Es gibt den Syrienkrieg, wo der Iran richtigerweise beteiligt ist. Allerdings eben auch Russland, Israel, Frankreich, Großbritannien und die USA. Die regieren natürlich dort alle nur und treiben kein Krieg. Tausende Kilometer (außer bei Israel und dem Iran) von ihrer Grenze entfernt verteidigen sie ihre Staaten?!
Ein etwas einfaches Weltbild für angeblich so gebildete Menschen. Eingebildet trifft es besser. Es ist halt einfach nur über das Jetzt zu berichten und jegliche Historie auszublenden. Ja der Iran hat eine Drohne abgeschossen. Wenn man die Bruch eins Vertrages der USA, die Verlagerung von Kampfverbänden der USA in die Region, dem Ausbau des Embargos, etc, ausblendet, dann ist der Iran der Aggressor. Das ist aber in etwa so sinnvoll, wie zu behaupten das Gesicht eines Menschen den ich Schlage sei in meine Faust gefallen...

Chris

Mittwoch, 23. November 2016

Warum redet keiner mehr über Kooperation

Man kann von der russischen Außenpolitik halten was man will. Interessant ist aber folgendes. Wenn Russland den harten Max gegenüber seinen Nachbarn spielt, dann ist das gejammer groß. Spielen wir (der Westen) das gleiche Spiel, dann darf Russland nicht jammern, sondern hat sich zu fügen. Die taz ist da ganz auf Linie und konstruiert eine russische Gefahr, damit unsere eigenen Aggressionen legitimiert werden. Haben wird denn nichts aus zwei Weltkriegen gelernt?
Da wird der Linkspartei der Vorwurf gemacht allzu kooperativ mit Russland umzugehen. In was für einer Welt leben wir, wo der Wille zum Frieden und der gegenseitigen Hilfe etwas schlechtes ist?

Chris

Freitag, 13. Februar 2015

Wie man für mehr Frieden sorgen würde

Gebt einfach jedem Politiker (ja, ja ich weiß die anderen haben angefangen) und kriegsgeifernden Journalist (ja, ja ich weiß wir sind die Guten) eine Waffe in die Hand und schickt sie in die Krisenregion. Wahlweise dürfen sie auch ihre Kinder schicken. Mal sehen wie viel Pro-Kriegs-Propaganda dann noch geschrieben wird.

Chris

Freitag, 10. Oktober 2014

Friedensnobelpreis

In Oslo wird heute der Friedensnobelpreisträger 2014 gekürt. Aber: In einem Jahr voller Kriege sollte man die Ehrung ausfallen lassen. 

Welch offenen Blick wir als Gesellschaft doch haben. Folgen wir der Logik des Kommentars, dann hätte es die letzten Jahrzehnte, wahrscheinlich sogar fast nie, einen Friedensnobelpreis geben dürfen. Meiner Ansicht nach sollte man ihn verleihen. Man sollte ihn, an pazifistische Bewegungen, Friedensinitiativen an Menschen die sich aufopfernd um den Frieden bemühen, verleihen. Man sollte also Menschen und keinen Scheinbildern wie Obama oder EU einen Rahmen geben. 
Die Idee von Christoph Sydow ein Signal setzen zu wollen ist an sich keine schlechte. Informiert man sich über die Überschriften des Herrn Sydow, so fällt nicht auf das er Signale setzen wollte. Der Nobelpreis ist vielleicht ein Leuchtturm. Allerdings wird kein Frieden mit der Verleihung von Preisen erschaffen. Frieden wird in den Köpfen der Menschen gemacht. Das fängt im Kleinen an. Als Journalist erreicht man das, zum Beispiel, indem man objektiv berichtet. Nicht wie hier, wo der Jährung des Giftgasangriffs in Syrien gedacht und dabei Assad die Schuld gegeben wird. Dabei ist der Beweis im Moment die Behauptung der USA Beweise zu haben. Es ist bequem große Gesten zu fordern und selbst nichts für den Frieden zu tun. Dann kann man sich zurücklehnen und sich freuen was für ein guter Mensch man doch ist, weil man der Geste zustimmt.

Chris

Dienstag, 6. Mai 2014

Unmeldung: Es gibt Gerüchte

Nun ist es raus. Der Kreml plant eine neue Provokation. Es gibt Gerüchte von einem Krim Besuch von Wladimir Putin. Es gibt auch Gerüchte, dass die Welt innen hohl sei, das die Welt 6000 Jahre alt ist und Angela Merkel Führungsstärke besitzt. Entweder, lieber Spiegel, Putin fährt auf die Krim oder eben nicht. Was der Spiegel betreibt ist Kriegsrhetorik vom feinsten. Wo war denn die Frage nach der Provokation als Deutschland Bundeswehrsoldaten, NICHT OSZE Beobachter, in die Ostukraine gesandt hat? Das war kein Gerücht, sondern eine Tatsache. Der Spiegel bekam das irgendwie nicht mit, denn für ihn waren es gestern noch OSZE Beobachter, welche ungerechtfertigt als Geiseln gehalten wurden.

Chris

Dienstag, 18. März 2014

Axiomatische Berichterstattung

Der Markt liefert immer das beste Ergebnis. Putin ist böse. Setzt man solche Axiome an den Anfang seiner Argumentationskette, dann erklären sich ideologisch verbrämte und merkwürdig schwachsinnige Artikel wie dieser hier. Aussagen wie die von Gysi

Wenn Völkerrechtsverletzer einem Völkerrechtsverletzer vorwerfen, das Völkerrecht zu verletzen, ist das unglaubwürdig.

werden mit der Frage

Ist die Linke eine Partei voller Putin-Versteher? 

Dabei hat Gysi recht. Völkerrecht wird in einer Tour vom Westen verletzt und wenn eben diese Staaten nun mahnen, dann kann man sie dafür nur auslachen. Das diese Kritik nicht bei den Politikeliten ankommt ist klar. Denn das Axiom ist, dass Putin böse ist. Vor diesem Hintergrund sind seine Taten schlechter als die Eigenen.
Da läuft der Umsturz in der Ukraine unter den Schlagwörtern Faschisten und Neofaschisten, Putsch und Tragödie.

Es ist richtig, dass es ein Putsch war. Ob man Janukowitsch leiden kann oder nicht, er wurde nicht verfassungsgemäß abgesetzt. An der neuen Regierungsind Faschisten beteiligt. Steinmeier sollte es wissen, er schüttelte einigen die Hand. Eine Tragödie ist es sowieso. Begründet wird es mitleidig mit

Es sind alte Muster, die sich auch aus den Prägungen der Parteiströmungen - hier die DDR-Staatsräson, dort westdeutscher Antikapitalismus - ergeben.

Dieser Satz sagt mehr aus als alle anderen. Es wird nicht über Argumente, sondern nur noch über Gefühle diskutiert. Eigene Standpunkte werden nicht hinterfragt. Das ist im Grunde das schlimmste. Wir denken nicht nach wie es dazu kommen konnte. Wir schieben die Schuld bequem nach Russland. Das ist gut für unsere Medien und Politiker. Der NSA Skandal und der massive Vertrauensbruch der USA sind vergessen. Wir stehen wieder gemeinsam als Front gegen die rote Gefahr. Aber die rote Gefahr gibt es nicht mehr. Das sollten die Schreiberlinge des deutschen Journalismus begreifen. Die Gefahren lauern woanders. Sie lauern in den Büros der Falken, der Hardliner, eben den Menschen die hunderte Kilometer hinter der Front meinen Krieg sei eine Fortsetzung der Diplomatie. 

Chris

Donnerstag, 13. Dezember 2012

UN-Resolution: Israel soll Atomprogramm offen legen

Man erfährt wenig darüber in den Mainstream Medien. Im Nahen Osten gibt es bereits eine Atommacht. Diese verurteilt den Iran vielleicht eine werden zu wollen. Dabei ist diese verurteilenden Atommacht nicht dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten. Wahrscheinlich sehen viele Länder der UN darin einen Widerspruch und fordern den Beitritt Israels. Für die Entspannung im Nahen Osten wäre es vielleicht zuträglich. Allerdings hat Israel im Moment kein Interesse daran. Dort gibt es wahrscheinlich die Angst, dass wenn bekannt ist wo die Waffen stationiert sind, eine Auslöschung der Selbigen möglich wäre. Es  gäbe massive Verluste beim Droh- und somit Abwehrpotential.

Chris

Freitag, 30. November 2012

Bewegung im Nahen Osten

Palästina ist jetzt ein Staat. Was jahrzehntelange Verhandlungen nicht vollbracht haben schaffte nun die UN Vollversammlung. Isreal und die USA sehen dies natürlich kritisch. Es behindere den Friedensprozess. Ich glaube eher es bringt neue Schwung in den Prozess. Da Palästina nun ein Staat ist, hat diese Region andere Rechte. Angriffe von einer der Seiten werden juristisch anders gewertet. Terroristen werden zu Soldaten. Drohnenangriffe oder Raketenangriffe auf Staatsbürger des jeweils anderen Staates werden problematischer.  Die Rechte der Palästinenser steigen, die Pflichten aber auch. Wir werden sehen wo die Reise hingeht.
 
Chris

Donnerstag, 29. November 2012

Ein Nachteil bei der Abschaffung der Wehrpflicht

Ich persönlich sehe nur einen Nachteil an der Abschaffung der Wehrpflicht. Sie verlagert den Dienst an der Waffe in die armen Schichten der Gesellschaft. Den Menschen dort wird ein festes Einkommen und Aufstiegschancen suggeriert. Das Risiko wird nicht klar dargestellt. Kommt es dann zu Verletzungen oder Toten, dann sind diese selbst Schuld, da sie den Dienst "freiwillig" machen. Wie freiwillig ist er aber wirklich, wenn die Alternative Arbeitslosigkeit und Zwangsarbeitsverpflichtung durch Hartz 4 heißt?
Es gibt die These, dass die Friedensbewegung in den USA während des Vietnamkriegs deshalb so stark war, weil jeder ob arm oder reich an die Front musste. Das ist heute anders und die Kritik ist schwächer.
Darin kann man eine Gefahr sehen. Wenn die maßgeblichen Entscheidungsträger unserer Gesellschaft (Politiker, Manager, etc.) nicht befürchten müsse, dass ihre Kinder für machtpolitische oder wirtschaftspolitische Interessen kämpfen müssen, dann sind sie eher bereit die Armee einzusetzen.
 
Chris

Donnerstag, 23. Dezember 2010

US-Senat billigt Abrüstungsvertrag mit Moskau

Vielleicht hat Obama den Friedensnobelpreis nun zu 1% verdient. Der neue Abrüstungsvertrag findet zwar nicht überall Zuspruch, ist aber auf jeden Fall ein Sieg für den Frieden. Ein Kleiner zwar, denn noch immer gibt es genug Atomwaffen, um jede größere Stadt dem Erdboden gleich zu machen, aber immerhin siegte nun die Vernunft. Wozu muss man die Welt mehrmals in die Luft sprengen?

Chris

Freitag, 6. August 2010

Diskussionen über Krieg

In meinen Augen sollte jeder der Krieg befürwortet sich eine Waffen nehmen und in selbigen ziehen. In Diskussionen werden Argumente wie Eindämmung, Sicherheit, Ehre, Moral vorgebracht. Doch Krieg ist nicht Moralisch. Auch kann man in ihm keine Ehre gewinnen. Töte ich auf der Straße einen Menschen komme ich ins Gefängnis. Töte ich im Namen eines Landes den selben Menschen bekomme ich auf einmal Ehre.



Chris

Freitag, 16. Oktober 2009

Japan zieht Truppen aus Afghanistan ab

Japan wird seine logistische Unterstützung für den NATO-Einsatz in Afghanistan mit Beginn des kommenden Jahres beenden. Die beiden Kriegsschiffe zur Treibstoffversorgung der NATO-Truppen würden im Januar aus dem Indischen Ozean abgezogen, erklärte Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa am 13. Okt. in Tokio. Der neue Ministerpräsident Yukio Hatoyama von der Demokratischen Partei hat sich stets gegen den Militäreinsatz ausgesprochen und stattdessen alternative Methoden zur Friedenssicherung in Afghanistan gefordert. Sein Kabinettschef Hirofumi Hirano erklärte, eine gezielte Unterstützung der Zivilgesellschaft und eine Neuordnung der Landwirtschaft seien besser geeignet, den Terroristen ihre Basis zu entziehen.

Quelle: AG Friedensforschung

Anmerkung: Scheinbar gibt es einige Wenige die noch vernünftig sind.

Chris