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Freitag, 8. April 2022

Die Jugend hat kein Interesse an der Wehrpflicht

Eigentlich ein Grund zu jubeln. Junge Menschen wollen nicht in den Krieg ziehen. Sie wollen sich nicht opfern. Ließt man die Kommentare im Tagesspiegel wird dies natürlich kritisiert. Das finde ich sehr interessant, weil die Kommentatoren sicher nicht in den Krieg ziehen werden. Sie wollen, dass dies andere tun. Noch spannender wird es, wenn man rechte Impfgegner befragen würde. Ich denke mal, sie hätten kein Problem mit Wehrpflicht damit das Menschen in den Krieg geschickt werden. Für sie scheint das kein Problem der körperlichen Unversehrtheit zu sein.

Die jungen Menschen sind nicht zu kritisieren, sondern zu feiern. Für wen sollen sie sich denn Opfern. Für ihre Vermieter, die ihnen viel zu hohe Mieten abverlangen? Dem Arbeitgeber, der ihnen unbezahlte Praktika anbietet? Oder dürfen es die Alten sein, die sich nicht für Breitbandausbau, Bildung, Sanierung der Infrastruktur interessieren? Vielleicht sollen sie diejenigen verteidigen, die sie in Armut haben aufwachsen lassen, weil Schulden und Soziales geht mal gar nicht?

Diese Punkte illustrieren sehr gut, dass diejenigen die jetzt verteidigt werden wollen, es von einer Generation fordern, welche sie nie interessiert hat. Über Klimademonstrationen wurde hergezogen, Schulen werden nicht saniert, die Armutsquote bei Kindern nicht gesenkt. Jetzt wo der eigene Wohlstand in Gefahr ist, wird der Jugend vorgeworfen sich nicht bei der Verteidigung zu beteiligen. Ich frage mich wie viele der Kommentatoren selbst bereit wären in den Krieg zu ziehen. 

Chris

Freitag, 27. Oktober 2017

Kriegsspiele


Die NATO spielt das gleiche Szenario unter gedrehten Vorzeichen an der russischen Grenze durch. Man kann das gerne provokant finden. Aber warum finden wir das provokant und gestehen es Russland nicht zu die NATO Manöver provokant zu finden?
Da gibt es auch nichts zu beschönigen. Wenn Militärverbände vor meiner Grenze trainieren, dann kann ich mir zumindest vorstellen, dass man sich Unwohl fühlen könnte. Dieses Könnte kommt in vielen Teilen der Presse nicht einmal vor. Dort ist man selbstverliebt auf der Seite der Guten, dass man nicht die Möglichkeit, dass andere uns nicht als die Guten ansehen könnte, in betracht zieht.
Ignoranz macht das Leben eben einfacher.

Chris

Mittwoch, 22. Juni 2016

Mehr Militär


Gegen wen verteidigen wir uns eigentlich? Momentan wird Deutschland nicht angegriffen. Die USA brauchen ihre Verteidigungsausgaben, um ihre vielen Stützpunkte rund um den Globus zu finanzieren. Dann gibt es noch eine Reihe von Angriffskriegen und kurzen militärischen Interventionen. Aber in beiden Fällen wurde und wird die USA nicht angegriffen. Warum will Merkel die Verteidigungsausgaben erhöhen, wenn es doch um Angriffe geht?!

Chris

Montag, 29. Februar 2016

Die langfristige Aufrüstung sei notwendig, um in der asiatischen Pazifik-Region weiterhin Frieden zu gewährleisten

So, so. Wieder einmal ein "kritischer" Artikel der sich mit der Aufrüstung innerhalb der westlichen Wertegemeinschaft auseinandersetzt. Natürlich muss man gegen das aggressive Vorgehen der Chinesen im Südchinesischen Meer vorgehen. Aufrüstung und die Drohnung von Gewalt sichert den Frieden. Das hat immer gut funktioniert. Gut ist, das die anderen die Bösen sind. Da hat man wenigstens kein schlechtes Gewissen.

Chris

Donnerstag, 4. August 2011

US Schuldenkrise

Das gesamte Militär/Sicherheitsbudget liegt im Bereich von $1,1 - $1,2 Billionen, oder zwischen 70% - 75% des Bundesbudgetdefizits. 

Ein schöner Artikel von Paul Craig Roberts. Für mich ist die obere Aussage ein zentraler Punkt. Während Sozialhilfe und Medicare die US Binnenwirtschaft durchaus stabilisieren kann man sich überlegen wie viel  Kriege den US Amerikaner bringen. Statt den Militäretat zu reduzieren wird bei den Armen gespart. Wahrscheinlich muss man dies machen, da dem Land sonst die Soldaten ausgehen würden. 

Chris

Montag, 6. Dezember 2010

Wir habens ja

Man muss nur groß genug sein, dann bekommt man das Geld geschenkt. Kann sich noch jemand daran erinnern, dass Hartz 4 Empfänger eine Kindergelderhöhung bekamen, welche ihnen nicht zustand. Dennoch sollten die Millionen eingetrieben, obwohl dies teuerer war.

Chris