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Freitag, 10. Oktober 2014

Friedensnobelpreis

In Oslo wird heute der Friedensnobelpreisträger 2014 gekürt. Aber: In einem Jahr voller Kriege sollte man die Ehrung ausfallen lassen. 

Welch offenen Blick wir als Gesellschaft doch haben. Folgen wir der Logik des Kommentars, dann hätte es die letzten Jahrzehnte, wahrscheinlich sogar fast nie, einen Friedensnobelpreis geben dürfen. Meiner Ansicht nach sollte man ihn verleihen. Man sollte ihn, an pazifistische Bewegungen, Friedensinitiativen an Menschen die sich aufopfernd um den Frieden bemühen, verleihen. Man sollte also Menschen und keinen Scheinbildern wie Obama oder EU einen Rahmen geben. 
Die Idee von Christoph Sydow ein Signal setzen zu wollen ist an sich keine schlechte. Informiert man sich über die Überschriften des Herrn Sydow, so fällt nicht auf das er Signale setzen wollte. Der Nobelpreis ist vielleicht ein Leuchtturm. Allerdings wird kein Frieden mit der Verleihung von Preisen erschaffen. Frieden wird in den Köpfen der Menschen gemacht. Das fängt im Kleinen an. Als Journalist erreicht man das, zum Beispiel, indem man objektiv berichtet. Nicht wie hier, wo der Jährung des Giftgasangriffs in Syrien gedacht und dabei Assad die Schuld gegeben wird. Dabei ist der Beweis im Moment die Behauptung der USA Beweise zu haben. Es ist bequem große Gesten zu fordern und selbst nichts für den Frieden zu tun. Dann kann man sich zurücklehnen und sich freuen was für ein guter Mensch man doch ist, weil man der Geste zustimmt.

Chris

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Der Markt ist rational, das glaube ich immer noch

Ein Zitat des Wirtschafts-Nobelpreisträger Eugene Fama. Es mag sogar stimmen was Eugene Fama sagt. Das Problem ist, dass Menschen nicht rational sind. Die Ergebnisse die an irgendwelchen Märkten oder als solche titulierten Handelsereignisse erreicht werden, sind in den meisten Fällen die rationale Folge einer irrationalen Handlung. Wenn sich die Masse der Anleger unsicher fühlen und in Immobilien investieren, dann steigen die Preise. Das ist dann zwar nicht rational, aber der Markt reagiert korrekt, da die Nachfrage steigt. Im Ergebnis führen die steigenden Preise zu mehr Nachfrage, da die Anleger sehen, dass sich ihre Anlage lohnt, da die Preise steigen. Diese selbstbewahrheitende Preissteigerung ist nur dann versagen, wenn man nicht erkennt, dass dieser "Fehler" implizit im System schon enthalten ist. Irrational handeln nur die Menschen da sie glauben das die produzierte heiße Luft Wohlstand und Vermögen schafft. 
Ob man dieses irrationale Verhalten von Menschen Marktversagen, Blasen oder Marktversagen nennt ist im Grunde egal. Es geht um den Effekt. Dieser zeigt, dass der Handel eben nicht immer zu optimalen Ergebnissen führt. Die Strafen und Konsequenzen die der Wirtschaftsnobelpreisträger fordert sind unrealistisch. Wenn ein Manager die Weichen in den Abgrund 2013 stellt und 2015 kommt der Untergang, wird man ihn nicht zur Verantwortung ziehen können. Aufgrund der Komplexität des Gesamtsystems ist ein Nachweis auch sehr schwierig. Noch schlimmer ist, dass er aufgrund seines Fehlverhaltens auch anderen schadet. Wie will man diese Menschen und Unternehmen entschädigen? In vielen Fällen ist es auch nicht ein Einzelner, sondern eine Mehrzahl von Menschen die mehr oder weniger verantwortlich ist (teilweise nicht einmal bewusst).
Für mich zeigt das Interview, dass Herr Fama weit oben im Elfenbeinturm hängt. Seine Ansichten haben die Realitäten sehr weit vereinfacht ohne zu hinterfragen, ob man das darf. 

Anmerkung:
Es ist auch schön, dass er sagt "ich glaube".

Chris

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Physiknobelpreis 2009

Der Nobelpreis für Physik geht dieses Jahr an die Wissenschaftler Charles Kuen Kao, Willard Boyle und George Smith für die Erfindung von lichtempfindlichen Chips und Glasfaserkabeln. Beide dieser Erfindungen prägen maßgeblich unser heutiges Leben. Lichtsensitive Chips findet man in Digitalkameras, welche heutzutage allgegenwärtig sind und Glasfaserkabel werden für die Bereitstellung schneller Internetverbindungen verwendet.


Artikel:

Dan