Im Zeitalter der Atomwaffen (II)
vor 15 Stunden
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Im Kern bestand der deutsche Kurs, dem die ganze Eurozone in der Krise zu folgen hatte, aus zwei Gedanken. Erstens, die Probleme der südeuropäischen Staaten sind überwiegend hausgemacht. Zweitens, diese Probleme sind mit nationalen Strukturreformen bei Arbeitsmarkt, Rente und Wettbewerb weitaus besser zu lösen als mit neuen Schulden.
Wer Steuern erhöht, muss wissen, was er tut. Wenn Sie den Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer von 42 auf 49 Prozent erhöhen, jeweils plus Solidaritätszuschlag, dann werden wir nach unseren Berechnungen in Deutschland 1,4 Millionen Arbeitsplätze verlieren. Wenn Sie eine Vermögensteuer einführen, wird das bis zu 450.000 Arbeitsplätze kosten. Dazu dann noch die Erbschaftsteuer. Damit treffen Sie einen zentralen Pfeiler der deutschen Wirtschaft: Die Familienunternehmen haben ihr Vermögen eben nicht auf der Bank liegen, sondern es steckt in Maschinen und Anlagen ihrer Unternehmen.
Ich finde es auch nicht gut, wenn Arbeitnehmer nur vier oder fünf Euro die Stunde verdienen. In einigen Branchen gibt es gute Gründe, über einen Mindestlohn zu sprechen. Bei einem gesetzlichen Einheitsmindestlohn besteht aber die Gefahr, dass gerade Jobs für Geringqualifizierte vernichtet werden.
Immerhin: Die Bürger des krisengeschüttelten Griechenlands liegen immer noch weit vor den europäischen Schlusslichtern Bulgarien und Rumänien. Hier liegt der Nettolohn der Untersuchung zufolge derzeit bei 2772 und 3594 Euro pro Jahr. Auch in Litauen und Ungarn bleiben Arbeitnehmern weniger als 5000 Euro pro Jahr.
Für diese Leistung, für diesen zehnten Platz ist ihr das Land höchsten Respekt schuldig.
Für die Schülerin ist es der erste Job und sie macht einen zufriedenen Eindruck
Die Minijobs verdrängen nicht unbedingt sozialversicherungspflichtige Stellen.
Dank der Flexibilisierung der Öffnungszeiten kann man in vielen Städten mittlerweile bis 22 Uhr einkaufen. Doch für diesen Luxus muss es auch Menschen geben, die spätabends noch im Supermarkt an der Kasse stehen. Und dafür greifen die Unternehmen häufig auf Minijobber zurück, sagt Kai Falk, Sprecher des Handelsverbands Deutschland (HDE).
zuletzt 2010 um rund 10.000. Aber auch bei den sozialversicherungspflichtigen Stellen gab es laut Falk einen Anstieg - um rund 22.000 Stellen.
Und auch für die Volkswirtschaft sind Minijobs durchaus attraktiv: Die geringfügig Beschäftigten geben ihr Geld meist direkt für den Konsum aus. Sie brauchen das Geld zumeist nicht, um ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen - also für Miete, Essen und sonstige feste Ausgaben.