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Sonntag, 27. Juli 2014

Die DIHK jammert


Was auch sonst? Die Steuern wurden gesenkt. Die Arbeitnehmerrechte aufgeweicht. Die Liste der Ausnahmen für der Energiewende verlängert. Auf die simple Idee, dass sich Investitionen erst lohnen, wenn man die Chance sieht, dass die Mehrproduktion auch verkauft wird, kommt die DIHK nicht. Muss sie auch nicht. Allerdings sollte "der Journalismus" die Werbebroschüre aber auch nicht einfach so abdrucken.Übersetzt bedeutet die Aussage. Die Marktwirtschaft ist nicht in der Lage sich gegen äußere Einflüssen anzupassen. Die Steuern waren schon höher es wurde investiert. Die Umweltgesetzgebung der letzten 35 Jahre war drastischer als die Energiewende und es wurden KATs und FCKW freie Kühlschränke entwickelt.

Chris

Donnerstag, 19. Juni 2014

Die Wirtschaftspropaganda beim ach so gebildeten Spiegelbürgertum wirkt


Es geht in dieser Umfrage um folgenden Artikel. seines Zeichens Wirtschaftschefredakteur kritisiert Sigmar Gabriel, da dieser mehr Freiraum bei für die Krisenländer fordert. Blome:

Im Kern bestand der deutsche Kurs, dem die ganze Eurozone in der Krise zu folgen hatte, aus zwei Gedanken. Erstens, die Probleme der südeuropäischen Staaten sind überwiegend hausgemacht. Zweitens, diese Probleme sind mit nationalen Strukturreformen bei Arbeitsmarkt, Rente und Wettbewerb weitaus besser zu lösen als mit neuen Schulden.

Dieser Kurs soll seiner Meinung nach beibehalten werden. Ob er zu Ziel geführt hat oder nicht interessiert ihn nicht und es wird auch nicht thematisiert. Wer sich die Wirtschaftsdaten in Griechenland anschaut darf gerne an dieser Ansicht zweifeln. Wer sich dann die sozialen Umbrüche in Spanien, Griechenland und Portugal ansieht, darf ihn in der Konsequenz für diese Meinung als ignorantes Schwein bezeichnen.
Die Leser glauben ihm und den anderen Medien. Wo der Spielraum der Länder für Sparmaßnahmen herkommen sollen, wird nicht beantwortet. Auch werden die Annahmen nicht ein Stück hinterfragt. Leute wie Blome kritisieren den geringen wirtschaftlichen Verstand der Bevölkerung. Ich muss ihm Recht geben. Er ist ein gutes Beispiel. Da Ökonomie sehr viel mit Ideologie zu tun hat, sollte man den Kindern von heute wissenschaftlich kritisches Denken beibringen. Dann können sie besser Hinterfragen was propagiert wird. Richtige Fragen müssen gestellt und nicht ein Ideolgiegebäude erhalten werden.

Chris

Dienstag, 3. Juni 2014

Die Linke schreit: "Kein Krieg!" und klammert sich an Syriens anti-imperialistische Propaganda.

Man könnte es auch Vernunft nennen.  In einem Bürgerkrieg kann und sollte man sich nicht für eine Seite entscheiden. Zum Thema Propaganda dann noch folgendes


Diese Aussage mag stimmen oder auch nicht. Allerdings verschweigt sie bewusst die zahlreichen Waffenlieferungen des Westens an die Gegner Assads. Erst wurde mit dem Feuer gespielt, dann wurde Benzin hinein gekippt und nun rennt man weg. Das ist die Geschichte die erzählt werden muss und sollte. 

Chris

Freitag, 19. April 2013

Vorstellung des Lobbyismus

Einer der mächtigsten, reichsten und jüngsten Wirtschaftslobbyisten Deutschlands, so titelt SPON. Immerhin wird das erwähnt, denn seine Aussagen würden gar nicht darauf hinweisen. Hierzu zwei Beispiele:
Wer Steuern erhöht, muss wissen, was er tut. Wenn Sie den Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer von 42 auf 49 Prozent erhöhen, jeweils plus Solidaritätszuschlag, dann werden wir nach unseren Berechnungen in Deutschland 1,4 Millionen Arbeitsplätze verlieren. Wenn Sie eine Vermögensteuer einführen, wird das bis zu 450.000 Arbeitsplätze kosten. Dazu dann noch die Erbschaftsteuer. Damit treffen Sie einen zentralen Pfeiler der deutschen Wirtschaft: Die Familienunternehmen haben ihr Vermögen eben nicht auf der Bank liegen, sondern es steckt in Maschinen und Anlagen ihrer Unternehmen.

Ich finde es auch nicht gut, wenn Arbeitnehmer nur vier oder fünf Euro die Stunde verdienen. In einigen Branchen gibt es gute Gründe, über einen Mindestlohn zu sprechen. Bei einem gesetzlichen Einheitsmindestlohn besteht aber die Gefahr, dass gerade Jobs für Geringqualifizierte vernichtet werden. 

Was lernen wir?
1. Steuern zerstören IMMER Arbeitsplätze. Da gibt es kein wenn und aber. Wie man auf die Zahl der zerstörten Arbeitsplätze kommt wird mit "nach unseren Berechnungen" abgetan. 
2. Mit einer Vermögenssteuer zerstört man auch IMMER Arbeitsplätze, weil Familienunternehmen IMMER ihr Vermögen in Anlagen und Maschinen stecken. Das es Ausnahmeregelungen für diesen Umstand geben könnte, die Freibeträge höher sein könnten als bei Privatpersonen, etc. wird nicht erwähnt. Warum auch? Dann wäre er nicht einer der mächtigsten reichsten und jüngsten Wirtschaftslobbyisten.
3. Ein Mindestlohn kann Arbeitsplätze zerstören, darum sollte man ihn vermeiden. Denn Arbeit zu haben ist IMMER besser als keine zu haben. Den Preis den man für diese Arbeit zahlen muss, ist uninteressant. Das der körperliche Verschleiß sich nicht in den Gehältern widerspiegelt, kann man ja vernachlässigen.

Danke liebes SPON, dass wir einen erhellenden Einblick in die Gedankenwelt des Wirtschaftslobbyismus erhalten haben. So viel Kälte, wo doch der Winter so lang war.

Anmerkung am Rande
Es ist im Übrigen interessant, dass die Berufe die man bis 50 durchführen kann, weil danach der Körper vom Arbeiten kaputt ist, sehr schlecht bezahlt werden. Gleichzeitig ist die private Vorsorge in diesem Bereich für diese Menschen besonders teuer. Das heißt sie zahlen mehr, weil sie eine Arbeit annehmen müssen die schlecht bezahlt ist. Das ist dann Marktwirtschaft und nennt sich marktgerechter Lohnfindungsprozess. Das man diesen Prozess, wie bei Umweltzertifikaten, in eine vernünftige Richtung beeinflussen könnte, steht nicht zur Debatte. Ach richtig es würde bestimmt Arbeitsplätze kosten.

Chris

Montag, 21. Mai 2012

Immerhin lieber Spiegel

Immerhin: Die Bürger des krisengeschüttelten Griechenlands liegen immer noch weit vor den europäischen Schlusslichtern Bulgarien und Rumänien. Hier liegt der Nettolohn der Untersuchung zufolge derzeit bei 2772 und 3594 Euro pro Jahr. Auch in Litauen und Ungarn bleiben Arbeitnehmern weniger als 5000 Euro pro Jahr. 

Wie sehen die Lebenshaltungskosten in Griechenland gegenüber den genannten Ländern aus? Wenn die Löhne in einem Land um 23% sinken, dann kann man das nicht schön schreiben. Der Spiegel muss es aber scheinbar versuchen, weil er sonst die verfehlte Politik der Bundesregierung zugeben und seine eigene Berichterstattung hinterfragen müsste. Für solchen Schrott sollte man das Gehalt des Redakteurs halbieren. Ich bin sicher es liegt dann immer noch über dem in Bulgarien. Das ist doch was?

Chris

Mittwoch, 20. Juli 2011

Lichtblicke

Was ist denn hier los? Erkennen die Spiegelredakteure, dass auch sie zu den Verlierern der Entwicklung der letzten 10 Jahre gehören. Die präsentierten Erkenntnisse sind keineswegs neu. Allerdings ist es gut, wenn der breiten Masse bestätigt wird, was diese schon lange weiß.

Montag, 16. Mai 2011

Verdienste

Für diese Leistung, für diesen zehnten Platz ist ihr das Land höchsten Respekt schuldig.

Warum? Wenn jemand singt und eigentlich sonst kaum etwas in seinem Leben erreicht hat, dann wird dies als bedeutende Leistung für das Land gesehen. Armes Deutschland. Mit der Lobehymne auf Lena werden alle Menschen die sich jeden Tag für wenig Geld aufreiben grandios abgewertet. Wenn es die 2 Musikalben, 3 Musikvideos und dem Grand Prix Gewinn nicht geben würde, würde es niemand merken. Wieso also ein Verdienstkreuz?

Chris

Dienstag, 26. April 2011

Über die große Beliebtheit der Minijobs

Wieviel Geld Herr Teevs wohl von den Arbeitgeberverbänden für diesen undifferenzierten Artikel bekommt? Wir werden es wohl nie erfahren. Um Minijobs gut darzustellen wird der typische Normarbeitnehmer dargestellt.

Für die Schülerin ist es der erste Job und sie macht einen zufriedenen Eindruck

Natürlich ist es für Schüler ist die Beschäftigungsform interessant. Für diese wäre es aber kein Problem unter den normalen Steuerfreibeträgen zu bleiben, da diese meist wenig arbeiten.

Die Minijobs verdrängen nicht unbedingt sozialversicherungspflichtige Stellen.

Wichtig hierbei ist das "nicht unbedingt". Es kann also vorkommen, doch wo und wie stark wird verschwiegen. Lieber wird ein Beispiel gebracht wo es nicht so ist.

Dank der Flexibilisierung der Öffnungszeiten kann man in vielen Städten mittlerweile bis 22 Uhr einkaufen. Doch für diesen Luxus muss es auch Menschen geben, die spätabends noch im Supermarkt an der Kasse stehen. Und dafür greifen die Unternehmen häufig auf Minijobber zurück, sagt Kai Falk, Sprecher des Handelsverbands Deutschland (HDE).

Hier zeigt Herr Teevs wie undifferenziert er das Ganze betrachtet. Minijobber werden in erster Linie dort eingesetzt, weil sie keinen Nachtzuschlag bekommen. Es gibt nämlich keine Tarifverträge für sie. Dies als Vorteil zu feiern ist gewagt. Er sollte lieber mal Menschen fragen die auf diese Arbeitszeiten angewiesen sind.

zuletzt 2010 um rund 10.000. Aber auch bei den sozialversicherungspflichtigen Stellen gab es laut Falk einen Anstieg - um rund 22.000 Stellen.

Wie es in den anderen Jahren aussieht wird verschwiegen. Die stückweise Verbreitung von Information ist scheinbar notwendig, um die Minijobs gut darzustellen.

Und auch für die Volkswirtschaft sind Minijobs durchaus attraktiv: Die geringfügig Beschäftigten geben ihr Geld meist direkt für den Konsum aus. Sie brauchen das Geld zumeist nicht, um ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen - also für Miete, Essen und sonstige feste Ausgaben.

Bei diesem letzten Satz musste ich lachen. Niedrige Löhne gehen direkt in den Konsum. Warum ist es dann nicht besser höhere Löhne zu zahlen? Dann würde offensichtlich noch mehr in den Konsum fließen. Das dies funktionieren würde sieht man daran, dass die Einkommen bis 900 Euro negative Ersparnisse haben. Das heißt es wird mehr konsumiert als verdient wird. Dabei wurden in den meisten Fällen wahrscheinlich nur die Grundbedürfnisse erfüllt. Folglich würden höhere Löhne den Binnenkonsum stärker steigern. Niedrige Löhne würden nur dann ein Grund zu feiern sein, wenn dadurch zusätzliche Kaufkraft generiert würde. Da der Anteil der Löhne am Gesamteinkommen sinkt und der Binnenkonsum seit Jahren schwächelt ist diese These wohl widerlegt. Somit stehen die positiven Aspekte die der Autor vermitteln will auf sehr schwachen Füßen. Für mich bleibt nur, dass Schulkinder bessere Verdienstmöglichkeiten haben und das mehr Stellen für die Statistik generiert werden. Weitere Vorteile sehe ich nicht. Die Tarifverträge werden untergraben, der Staat muss massiv arbeitende Personen unterstützen und die Qualität der Arbeitsplätze nimmt ab. Ich frage mich wo da die große Beliebtheit herkommen soll. Wahrscheinlich meint Herr Teevs die Beliebtheit bei denjenigen die ihm diesen Artikel bezahlt haben.

Chris

Montag, 11. April 2011

Zwei Spiegel Artikel

Zum Einen zeigt sich nun, dass die Kneipenumsätze doch nicht so stark sinken (und sogar steigen) wie durch das Rauchverbot befürchtet. Das nimmt den Rauchbeführwortern doch etwas den Wind aus den Segeln. Wieso sollte es auch anders sein? Raucher werden dennoch in Kneipen gehen und zum Rauchen eben vor die Tür (ich habe bisher nicht erlebt, dass Raucher nicht zu Parties in Wohnungen kommen, weil sie dort nicht rauchen dürfen). Dafür werden vielleicht einige Nichtraucher häufiger in ein Lokal gehen, da sie die Luft nun angenehmer finden. In meinen Augen war dies absehbar. Mal sehen welche neue Gegenthese entwickelt wird

Zum Anderen wird der Spiegel jetzt sozialistisch. Es wird die ungerechte Besteuerung der Einkommen gegenüber des Vermögens betrachtet. Die Linkspartei predigt dies seit Jahren und wird aus diesem Grund als propagandistische, unseriöse Partei bezeichnet. Scheinbar haben einige Journalisten bemerkt, dass die Besitzer des Spiegels für ihre Kapitaleinkommen in der Summe weniger Steuern zahlen als sie selbst. Dies ist ein kleiner Lichtblick. Leider wird die Lohnsteuer nicht betrachtet und ebensowenig das die Mehrwert gerade die Ärmeren trifft. Aber immerhin ein Anfang.

Chris