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Donnerstag, 1. Oktober 2015

Rauchen muss ein Genuss sein

Ich war neulich auf einem Krankenhausgelände unterwegs. Dabei dachte ich, dass die Bilder von Teerlungen wahrscheinlich zu wenig abschrecken. Die Bilder sind zu abstrakt, als das man einen Bezug für sich aufbauen könnte. Auf dem Krankenhausgelände findet man viel bessere Bilder. Man könnte sie mit "Ich rauche aus Genuss und nicht weil ich süchtig bin" unterschreiben. Welche Bilder? Bilder von Menschen mit Tropf, frisch operiert und kaum auf den Beinen, die bei Wind und Wetter trotzdem draußen stehen und rauchen. Menschen die Sauerstoff kriegen müssen, weil die Lunge kaputt ist, aber aus "Genuss" rauchen. Wie toll muss eine Zigarette sein, wenn man das über sich ergehen lässt? Vor lauter Vorfreude und Genuss schaffen sie es dann auch meist nicht in die Raucherbereiche und stehen vor den Eingängen der Kinderklinik oder Krebszentren und teilen mit den Menschen die das Gebäude verlassen. Danke liebe Raucher für diese Uneigennützigkeit. Die gibt es selten heutzutage.

Chris

Dienstag, 6. August 2013

Mal was zu Rauchern



So kann man es also auch betrachten. Wenn Nichtraucher sich gestört fühlen und sich sorgen um ihre Gesundheit machen, dann ist das alles nicht so schlimm und es erinnert an die Nazizeit. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals gefragt wurde ob es mich stört wenn ein Raucher direkt neben mir eine Zigarette anzündet. Ich kriege selten mit, dass Raucher ihre Kippen von Stränden wegräumen obwohl dort Kinder spielen und die Reste für diese extrem giftig sind. Ich sehe selten Raucher die zum Mülleimer gehen und ihre Reste dort wegwerfen. Wer Rücksicht fordert sollte selbst rücksichtsvoll sein.
Das Problem ist nur, dass Raucher den Gestank nicht mehr wahrnehmen den sie verbreiten. Sie merken nicht, dass sie ihre Umwelt stören. Ein wenig mehr Sensibilität vom Störer und man bräuchte keine Gesetze. Raucher hatten dafür Jahrzehnte Zeit und haben diese Jahrzehnte nicht genutzt. Pech gehabt.

Chris

Montag, 11. April 2011

Zwei Spiegel Artikel

Zum Einen zeigt sich nun, dass die Kneipenumsätze doch nicht so stark sinken (und sogar steigen) wie durch das Rauchverbot befürchtet. Das nimmt den Rauchbeführwortern doch etwas den Wind aus den Segeln. Wieso sollte es auch anders sein? Raucher werden dennoch in Kneipen gehen und zum Rauchen eben vor die Tür (ich habe bisher nicht erlebt, dass Raucher nicht zu Parties in Wohnungen kommen, weil sie dort nicht rauchen dürfen). Dafür werden vielleicht einige Nichtraucher häufiger in ein Lokal gehen, da sie die Luft nun angenehmer finden. In meinen Augen war dies absehbar. Mal sehen welche neue Gegenthese entwickelt wird

Zum Anderen wird der Spiegel jetzt sozialistisch. Es wird die ungerechte Besteuerung der Einkommen gegenüber des Vermögens betrachtet. Die Linkspartei predigt dies seit Jahren und wird aus diesem Grund als propagandistische, unseriöse Partei bezeichnet. Scheinbar haben einige Journalisten bemerkt, dass die Besitzer des Spiegels für ihre Kapitaleinkommen in der Summe weniger Steuern zahlen als sie selbst. Dies ist ein kleiner Lichtblick. Leider wird die Lohnsteuer nicht betrachtet und ebensowenig das die Mehrwert gerade die Ärmeren trifft. Aber immerhin ein Anfang.

Chris

Freitag, 4. Dezember 2009

Nichtraucherschutz-Volksbegehren nimmt Unterschriftenhürde

Wenn das nicht mal ein Sieg für die Demokratie ist. Endlich wird das Volk gefragt was es denn vom Nichtraucherschutz hält. Während unsere "Volks"vertreter auf ihre Wähler und Geldgeber achten müssen bleibt den Menschen wenigstens halbwegs die freie Wahl. Jetzt wird abgestimmt. Wer hätte gedacht, dass gerade in Bayern so viele Menschen für Wahlen begeistert werden können.

Chris

Dienstag, 20. Oktober 2009

Rauchverbote vermeiden Herzkrankheiten bei Nichtrauchern

Washington - Das Risiko für Passivraucher sinkt durch Rauchverbote laut einer neuen US-Studie signifikant. "Die Ergebnisse sind deutlich", sagt Thomas Frieden, der Chef der US-Gesundheitsbehörde CDC. "Rauchverbote schaden Unternehmen nicht, aber sie verhindern Herzinfarkte bei Nichtrauchern." Die am Donnerstag vorgestellte Studie stammt vom Institute of Medicine (IOM). Diese unabhängige Organisation gehört zu den Nationalen Akademien der USA und ist vom Kongress beauftragt, die Regierung in wissenschaftlichen Fragen zu beraten.

Quelle: Spiegel

Chris

Donnerstag, 24. September 2009

Rauchverbot an öffentlichen Orten senkt die Zahl der Herzinfarkte drastisch

Die bayerische Regierung war einmal beherzt und hatte das Rauchen strenger als im Rest der Republik zum Schutz der Nichtraucher in öffentlichen Räumen verboten. Danach stürzte die Partei in den Wahlen ab und sagte, man müsse die bayerische Liberalität wahren, weswegen das Rauchverbot wieder mit der Hilfestellung der FDP, die auch liberal ist, gelockert wurde. Jetzt darf wieder in kleineren "Einraum-Kneipen" und Nebenzimmern von Gaststätten und Diskotheken sowie in Bierzelten geraucht werden. CSU-Gesundheitsminister Söder meinte dazu, dass der Gesundheitsschutz trotzdem weiterhin Vorrang habe.

Quelle: Telepolis

Chris

Mittwoch, 16. September 2009

Rauchverbot für Parks und Strände

Während in Bayern das Rauchverbot dank gemeinsamer Anstrengungen von CSU und FDP wieder komfortabler geregelt wurde, geht man in den USA weiter. In New York ist das Rauchen in öffentlich zugänglichen Innenräumen verboten, aber das soll nun bald erweitert werden, obwohl seit 2002 nach Einführung des Rauchverbots am Arbeitsplatz die Zahl der Raucher bereits von 21,5 auf 16,9 Prozent im Jahr 2007 gefallen ist.

Quelle: Telepolis

Anmerkung: Eine gute Nachricht für die gute Luft, eine teilweise gute Nachricht für die Raucher, welche jetzt weniger rauchen dürfen und deswegen eventuell aufhören, eine schlechte für die Tabakkonzerne. Ich würde sagen 2:1 und damit eine gute Nachricht.

Chris

Donnerstag, 2. Juli 2009

Millionen zur Rauchentwöhnung

Schon ein bisschen her, aber durchaus erwähnenswert und kaum bekannt. Softwaregenie Bill Gates und New York City's amtierender Bürgermeister Michael Bloomberg identifizieren den globalen Tabakkonsum als einen Auslöser für Elend in dritte Welt- und Schwellenländern. Gemeinsam pumpen sie $500 Mio in Maßnahmen zur Bekämpfung der Tabak-Epidemie in diesen Ländern. Auch in afrikanischen Ländern werden Kampagnen gestartet. Zwar ist hier das Rauchen sehr viel weniger verbreitet, doch lassen sich durch wirksame Maßnahmen die Zunahme des Tabakkonsums eindämmen.



(Quelle: The New York Times, 2008)

Dan