Donnerstag, 9. August 2012

Offene Diskussion über die Belastung der 1%

Die Diskussion um die Reichensteuer ist meistens sehr oberflächlich. Die Gegner der Steuer behaupten, dass die Wohlhabenden dieses Landes schon genug geschröpft würden. Sie übersehen mehrere Dinge.

Wenn die Aussage stimmen würde, dann dürfte der Wohlstand der obersten Gruppe nicht stärker, sondern schwächer als der Gesamtwohlstand steigen. Es käme zu einer Annäherung der Einkommensgruppen. Das passiert nicht und steht somit im Widerspruch zu den Aussagen.

Ein weiterer Punkt der übersehen wird ist, dass selten darüber diskutiert wird wer den Besitz der Wohlhandenden legitimiert. Es wird auf das Grundgesetz und die Eigentumsrechte verwiesen. Wer aber legitimiert das Grundgesetz, wenn nicht die Gesellschaft. Wenn die Gesellschaft Besitz und Eigentum legitimiert, dann kann sie auch dessen Umverteilung legitimieren. Es ist also keine Frage ob richtig oder falsch, sondern nur eine Frage des gesellschaftlichen Wollens oder Nicht-Wollens.

Nur wenn den Menschen diese Zusammenhänge klar werden, können sie sie ändern. 

Chris

Mittwoch, 8. August 2012

Die deutsche Wirtschaft schwächelt, das hat niemand kommen sehen


Super. Wenn ich ein Bein in kochendes Wasser und eines in eiskaltes stecke, dann geht es mir im Durchschnitt gut. Das ist die Aussage von Spiegel Online. Langsam aber sicher breitet sich die Rezession der Euro-Krisenländer auch auf die stärkeren Euro-Volkswirtschaften aus. 

War das zu erwarten?

Dienstag, 7. August 2012

Aufstieg aus dem Niedriglohnbereich

Laut einer INSM Studie steigen 24.1% aus dem Niedriglohnbereich in ein Normalarbeitsverhältnis auf. 4.8% steigen in diesen aus dem Normalarbeitsverhältnis ab. Nimmt man jetzt ein wenig Prozentrechnung und Statistik zur Hand dann fällt auf, dass die Basis der beiden Prozentrechnungen nicht identisch ist. Nimmt man 23.6 Millionen Normalverdiener an und 7.9 Millionen Geringverdiener.
 
24,1 % von 7.9 Mio sind ungefähr 1,896 Mio Aufsteiger
4,8 % von 23.6 Mio sind ungefähr 1,18 Mio Absteiger

Es steigen also jedes Jahr knapp 0.7 Millionen mehr Menschen auf als ab. Klingt erst einmal gut. Der Hacken ist, dass die Zahl der Vollzeitstellen seit 2000 absolut gesunken ist. Wenn die Steigerungsrate ein Durchschnittswert ist, dann frage ich mich wo die Stellen geblieben sein sollen. 

Chris

Montag, 6. August 2012

Europas Leistungselite



Besonders schön finde ich, dass die FDP (Leistung muss sich endlich wieder lohnen) eine so große Schmarotzerin in das EU Parlament entsandt hat. War es nicht die FDP die von sozialer Hängematte, weniger Staat und Eigenführsorge redet? Vielleicht sollte sie bei Koch-Mehrin anfangen.
Auch das sich die Grünen Abgeordnete darüber aufregt gefilmt zu werden und meint dies wäre unverschämt zeigt wie wenig diese Leute selbstreflektieren. Wir geben Ihnen Geld und haben ein Recht zu kontrollieren ob sie dafür arbeiten. Jeder Arbeitslose wird ständig überprüft. Warum nicht auch die Abgeordneten?

Chris

Mars Landung ist geglückt

Nach langen Minuten des angespannten Wartens ist der Mars erreicht. Es steht nun 15:24 für den Mars.

Chris

Freitag, 3. August 2012

Milchmädchen auf Spiegel Online

Wenn 100 Äpfel und 100 Euro im Umlauf sind, kostet ein Apfel einen Euro. Sind es 100 Äpfel und 200 Euro, kostet ein Apfel zwei Euro.

Somit schaut jeder Händler im Land nur auf die Geldmenge und schon weiß er wie die Preise festzusetzen sind. Es ist vollkommen unerheblich wie hoch die Nachfrage ist und wie viel die Menschen bereit sind für einen Apfel zu zahlen. Die Welt ist doch etwas komplizierter als uns Herr Stefan Schultz vormachen will.

Chris

Donnerstag, 2. August 2012

Wenn Herr Rösler

seinen ideologischen Aussagen folgen und an den Fachkräftemangel glauben würde, warum steigen dann die Gehälter dieser Berufe nicht drastisch an? Warum muss Rösler das Bruttogehalt für Einwanderer senken, damit diese hier arbeiten können? Warum sagt er nicht die Wahrheit? 

"Wir wollen die Löhne auch für Fachkräfte senken, damit uns die Unternehmen weiter fleißig Spendengelder zahlen. Da ich als Vorsitzender der FDP nicht mehr gemocht werde und auf der Abschussliste meiner Partei stehe, muss ich mich um meine Anschlussverwendung kümmern. Aus diesem Grund krieche ich den Wirtschaftsverbänden sehr tief in ihr Hinterteil und verkaufe dies dem Wähler als notwendig zur Sicherung des deutschen Wirtschaftsstandortes. Wie unsere Produkte gekauft werden sollen, wenn niemand Geld hat ist mir egal. Ich bin fein raus, kann weiter dämlich lächeln und kriege einen gutdotierten neuen Job."

Klingt nicht so schön, oder?

Chris