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Donnerstag, 2. August 2012

Wenn Herr Rösler

seinen ideologischen Aussagen folgen und an den Fachkräftemangel glauben würde, warum steigen dann die Gehälter dieser Berufe nicht drastisch an? Warum muss Rösler das Bruttogehalt für Einwanderer senken, damit diese hier arbeiten können? Warum sagt er nicht die Wahrheit? 

"Wir wollen die Löhne auch für Fachkräfte senken, damit uns die Unternehmen weiter fleißig Spendengelder zahlen. Da ich als Vorsitzender der FDP nicht mehr gemocht werde und auf der Abschussliste meiner Partei stehe, muss ich mich um meine Anschlussverwendung kümmern. Aus diesem Grund krieche ich den Wirtschaftsverbänden sehr tief in ihr Hinterteil und verkaufe dies dem Wähler als notwendig zur Sicherung des deutschen Wirtschaftsstandortes. Wie unsere Produkte gekauft werden sollen, wenn niemand Geld hat ist mir egal. Ich bin fein raus, kann weiter dämlich lächeln und kriege einen gutdotierten neuen Job."

Klingt nicht so schön, oder?

Chris

Montag, 30. Juli 2012

7,5 Millionen Standortvorteile

Der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler sieht in den umstrittenen 400-Euro-Jobs einen “wichtigen Standortvorteil” für Deutschland.

7,5 Millionen Mini-Jobber welche schlecht bezahlt werden sind also ein Standortvorteil. Es zählen nicht die Menschen und deren Einkommen, es zählt die Möglichkeit der Ausbeutung des Humankapitals.

Fragen die sich daraus ergeben

Freitag, 26. August 2011

100 Tage Philipp

Eine sehr schöne Zwischenbilanz nach 100 Tagen über Philipp Rösler im Amt des FDP Vorsitzenden. Doch Vorsicht, der Artikel ist sehr umfangreich.

Chris

Sonntag, 14. November 2010

Kapitalgedeckte Pflegeversicherung

Der nächste Punkt auf der Reformliste des Bundesgesundheitsministers ist die Pflegeversicherung. Sie soll einen kapitalgedeckten Anteil bekommen. Dies soll dafür sorgen, dass die Versorgung im Pflegefall gesichert ist. Wie schon bei der Teiltransformation des Rentensystems stellt sich die Sinnfrage. Eine bessere Absicherung im Pflegefall kann nicht garantiert werden. Dazu musste man in den letzten Jahren nur aufmerksam die Finanzmarktprobleme verfolgen. Man tauscht ein funktionierendes System gegen ein krisenanfälliges. In beiden Fällen zahlen diejenige die Pflegeleistungen, welche in diesem Moment arbeiten. Schließlich kann man Arbeit sehr schlecht konservieren. Das Argument, dass durch die höhere Sparquote die Investitionen und daraus resultierend das Wirtschaftswachstum steigt ist auch nur Glaube. Denn Deutschland hat schon jetzt eine der höchsten weltweiten Sparquoten. Rösler versucht also die Kosten eines System über die Finanzierung zu ändern. Das hat bei den Renten nicht funktioniert und wird auch bei der Pflegeversicherung nicht funktionieren. Die Gewinner haben für die Bundesregierung im letzten Wahlkampf fleißig gespendet.

Chris

Donnerstag, 30. September 2010

Brutto, Bretto, Netto

Schon wieder Rösler. Erst erklärt er das obskure mehr Netto vom Brutto so, jetzt halt so. Inhaltlich übersetzt heißt das etwa: "Wir senken die Steuern. Mit diesem Geld zahlt ihr (Arbeitnehmer) alle Sozialbeiträge und kommt bei +-Null raus. Alle Steigerungen der nächsten Jahre tragt ihr also alleine. Im Gegenzug können die arg gebeutelten und eigentlich keinen Gewinn mehr machenden Exportunternehmen die Sozialbeiträge senken. Dafür erhalten wir dann mehr Spendengelder. Also haben wir mehr Netto von Brutto."
Man sieht an diesem Schnösel, dass ihn die Menschen einen Dreck interessieren. Das er der potentielle Nachfolger von Guido Westerwelle werden soll ist zu begrüßen. Denn dann bricht die FDP entgültig zusammen. Bei solche redegewandtem Nichtssagen wundern sich die Liberalen, dass sie wahrscheinlich bei der nächsten Wahl die 5 Prozent Hürde nicht schaffen werden.

Chris

Dienstag, 8. Dezember 2009

Zum Röslerinterview von Guido Bohsem und Claus Hulverscheid in der SZ Wochenendausgabe vom 5./6. Dezember 2009 Ein Gastbeitrag

Ein schöner Gastbeitrag bei Oeffinger Freidenker. In einem kurzen Text wird die unsoziale Haltung des Herr Röslers sehr deutlich. Der Argumentation das die Gesundheitspauschale solidarisch sei von Prof. Dr. Johann Eekhoff kann man mit ein bischen gesunden Menschenverstand einfach nicht teilen. Wieso nicht alle in die Kassen einzahlen lassen? Wieso nicht einige Krankenkassen zusammenlegen? Wieso nicht die Lobbyarbeit von Pharmafirmen massiv behindern?
Das wären Ideen für Herrn Rösler, welche der Mehrheit zu Gute kommen würden. Aber die Mehrheit hat seinen Wahlkampf nicht bezahlt. So sitzt er seinem Ministerium, umgeben von PR Beratern und überlegt wie er Sozialkürzungen und Verteuerungen als Reform verpackt. George Orwell lässt grüßen.

Chris