Dienstag, 19. Dezember 2017
Interviewempfehlung
Samstag, 10. Mai 2014
Qualitätsgrusel
Gysi: Der Westen hat in seiner Politik auch alles falsch gemacht.
SPIEGEL ONLINE: Aha. Und Russland alles richtig?
Gysi: Nein.
Sonntag, 17. Februar 2013
Berliner Flughafen
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Interessante Gedanken
Mittwoch, 20. Juni 2012
Kauder lehnt Zugeständnisse an Athen strikt ab
Montag, 7. Mai 2012
Mittwoch, 5. Januar 2011
Empfehlung
Ziegler: Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Am 12. Oktober 2008, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, kamen in Paris die Staatschefs der Euro-Zone zusammen und beschlossen einen Kreditrahmen von 1700 Milliarden Euro zur Stabilisierung ihrer Banken. 1700 Milliarden! Bevor das Jahr herum war, haben dieselben Staatschefs das Budget des Welternährungsprogramms der Uno um die Hälfte reduziert, von sechs auf drei Milliarden. Wissen Sie, was das bedeutet? Keine Schülerspeisungen mehr in Honduras oder Bangladesch. Essensrationen in den Flüchtlingslagern von Darfur, deren Kaloriengehalt nach medizinischem Ermessen unter dem Existenzminimum liegt. Da sterben Menschen, verstehen Sie?
Anmerkung: Ein sehr schönes Interview mit Jean Ziegler. Ein zweiten guten Punkt bringt er über sein Heimatland der Schweiz an.
ZEIT: Es gibt Länder, in denen es sich schlechter lebt. Was haben Sie gegen die Schweiz?
Ziegler: Nichts, ich liebe mein Land. Ich habe nur etwas gegen diese verlogene Herrschaftsschicht. Gemessen am Pro-Kopf-Einkommen, ist die Schweiz das zweitreichste Land der Welt – ein rohstoffarmes Fleckchen von 41.000 Quadratkilometern, davon gerade mal 60 Prozent bewohnbar, der Rest ist Fels und Gletscher. Wie macht die Schweiz das also? Ihr Rohstoff ist das fremde Geld: Blutgeld, Fluchtgeld aus der Dritten Welt, Steuerhinterziehungsgeld. 2,2 Milliarden Franken allein vom ehemaligen kongolesischen Präsidenten Mobutu, dafür gibt es im Kongo kaum Spitäler. 1,8 Milliarden von Abacha, einem kokainabhängigen Mörder, der mal Präsident von Nigeria war. Diese Reihe könnte ich beliebig fortsetzen! Und denken Sie an die Milliarden, die dem deutschen Fiskus fehlen. Ein riesiger Aderlass, der durch die Schweiz erst möglich wird. Da wird ein Rechtsstaat sabotiert.
Chris
Mittwoch, 20. Januar 2010
PR-Berater Kocks: "Ich finde Bernie Madoff großartig"
Kocks: Ich finde Bernie Madoff großartig. Der hat vor allem Leute betuppt, die es wirklich verdient haben. Wer bei ihm investierte, wollte zweistellige Renditen auf Märkten kassieren, auf denen selbst Topspieler wie J. P. Morgan, Goldman Sachs und die Deutsche Bank nur einstellige Rendite machten. Da muss doch jeder, der nur die mittlere Reife hat, sehen, dass da etwas nicht stimmt. Gier schaltet das Hirn aus.
Quelle: finanzen.net
Anmerkungen: Sehr interessant zu lesen. Die Beschreibung unserer "Eliten" finde ich sehr treffen. Auch das er auf die Scheinheilligkeit von Horst Köhler, Angela Merkel und Per Steinbrück eingeht kommt viel zu selten vor.
Chris