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Donnerstag, 4. April 2013

Warum schreibt man noch über Guttenberg?


Tja wer wie Herr Guttenberg in einen gewissen Stand hereingeboren wurde, der braucht sich im Leben keine Sorgen machen. Wie soll er verstehen was Leistung und Arbeitsplatzverlust bedeutet, wenn ihm an anderer Stelle als Sicherheitsnetz eine für Ihn erschaffene Stelle erstellt wird. Wenn man in einer solchen Welt lebt ist man natürlich gegen einen Sozialstaat. Denn in dieser Welt arbeiten wirklich nur die Faulen nicht.

Ach ja Kern des Artikels war eigentlich, dass Guttenberg empfielt, dass Deutschland bei einem Krieg gegen den Iran unterstützend wirkt. Na dann Herr General, ab an die Front.

Zusatz: Ich habe das Gefühl, dass die Aussagen des Ex-Ministers und Plagiators häufiger veröffentlicht werden, als von Mitgliedern der im Bundestag ansässigen Linken.

Chris

Dienstag, 15. Januar 2013

Oswaldsche Widersprüche, Halbwahrheiten und Absurditäten

Oh man. Die Beiträge von Oswald Metzger werden immer schlimmer.
statt die Ursachen der desaströsen US-Budgetpolitik in den Fokus seiner Lösungsvorschläge zu stellen – explosionsartiger Anstieg der Staatsschulden wegen hoher Rüstungs- und Sozialausgaben

Wo ist der Hinweis auf die desaströse Steuersenkungs + Bankenrettungspolitik?
Diese sind zentral, wenn man die hohe Verschuldung verstehen will. Man muss begreifen, dass hohe Geldvermögen auf der einen Seite immer zu einer hohen Verschuldung irgendwo anders führen müssen. Müssen ist hierbei das Zauberwort. Wenn Metzger fordert, dass die Verschuldung sinken soll, dann muss er irgendwo Vermögen senken.

Über Sparmaßnahmen will Krugmann erst garnicht diskutieren; diese würden die Konjunktur abwürgen. Er plädiert – wie immer – für expansive Fiskalpolitik. Doch seine eierlegende Wollmilchsau, sprich –Münze, erinnert mich eher an jene Hyperinflationszeiten, als in der Weimarer Republik Banknoten mit Milliarden- und Billionenbeträgen gedruckt wurden.

Herr Metzger diskutiert nicht über die zerstörerische Deflationspolitik in Weimar. Diese hat ins Dritte Reich geführt und zu einem Weltkrieg. In Spanien hat sie zu 56% Jugendarbeitslosigkeit geführt und in Griechenland zu Dauerstreiks. Das ist natürlich eine nachhaltigere Politik.
Doch kreditfinanzierter Wohlstand ist auf Sand gebaut.

Herr Metzger wird wohl zum Marxisten? Er meint, dass der Kapitalismus auf Sand gebaut ist. Fast jede Investition basiert auf Krediten und steigert den Wohlstand.
Dass die Pensionszusagen der beamteten Staatsdiener in Deutschland nicht durch Rücklagen gedeckt sind, passt zur Leichtfertigkeit, mit der die Politik generell Leistungszusagen für Millionen Menschen ohne solide Finanzierung verspricht.

Was ist denn eine solide Finanzierung? Soll Geld auf ein Konto gezahlt und mit den Zinsen sollen die Pensionen der Beamten finanziert werden? Das wird sicher gut funktionieren. Der Norwegische Staatsfond ist auf der Suche nach sicheren Anlagen. Wenn jedes Land einen solchen Fond hätte, dann würde es keine Anlagemöglichkeiten geben. Sichere Anlagen gibt es primär bei Staaten. Diese sollen aber solide Finanzieren. Somit müssen sie sich selbst Geld leihen. Das sind also seriöse Buchungstricks Herr Metzger?
„Wir schaffen mit sieben bis acht Prozent der Weltbevölkerung noch etwa rund 25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Welt. Wir haben aber auch rund 50 Prozent der Sozialausgaben der Welt: Sieben bis acht Prozent der Menschen haben 50 Prozent der Sozialausgaben.“ Wir zahlen soziale Leistungen inzwischen dauerhaft mit Krediten – eine der Hauptursachen für die immense Verschuldung in weiten Teilen Europas. Pervers!

Dieser Satz zeigt die bestechende Logik von Herrn Metzger. 7-8% schaffen 25% des Welt BIP und haben 50% der Weltsozialausgaben. Das ist pervers? Um das zu entscheiden sollten sie reale und keine relativen Zahlen nehmen. Jedes arme Land hat ein BIP. Die Sozialabgaben in armen Ländern sind aber Null. Somit muss der Anteil der Sozialabgaben in reichen Ländern im Verhältnis höher sein als das erwirtschaftet BIP. Beispiel.

Wenn alle Länder 100 Billionen Euro BIP schaffen würden, dann wären 25% davon 25 Billionen. Wenn die gleichen Länder zusammen 2 Euro an Sozialausgaben hätten und die reichen Länder 1 Euro zahlen, dann ist es nach Oswald Metzger pervers.

Meinung

Metzger nimmt ein paar oberflächliche Zusammenhänge aus seiner Erfahrungswelt und ignoriert dabei die Realitäten. Schulden sind immer schlecht, er vergisst dabei, dass den Schulden immer gleich hohe Guthaben gegenüber stehen. Metzger bedient sich billigen Rechentricks (wie dargestellt) und meint, dass doppelte Prozentzahlen auch doppelten Werten entsprechen. Des Weiteren ignoriert er die Vergangenheit und arbeitet selbst in seinen eigenen Gedankenmodellen nicht konsistent. Ihn als Finanzexperten zu bezeichnen ist mehr als ein Armutszeugnis. Das die INSM ihn als Schreiberling behält  kann ich nicht verstehen. Es sei denn sie wollen Humor in die Welt bringen.

Fazit

Jede Verschwörungstheorie ist konsistenter und glaubwürdiger als dieser Erguss von Oswald Metzger.

Chris

Donnerstag, 22. April 2010

Wie mache ich einen Skandal

Schreit ein Thilo Sarrazin menschnverachtende Vorschläge in die Welt ist das in Ordnung. Wird Kritik an der Bundeswehr und ihrem Einsatz geübt und dies von der Linkspartei ist das ungeheurlich. Die Bild"zeitung" sieht einen Agriff auf unsere Soldaten. Wie kann man die Arbeit in Afghanistan, die Toten, die Ehrenkreuze, die Grabsteine, die Bomben,... dort nicht gutheißen. Für das Vaterland sterben ist gut. Für wenig Geld arbeiten ist gut. Kritik üben ist schlecht. Langsam sollten wir es verstehen. Aus einer Mücke wird ein Skandal gemacht. Ohne die NRW Wahl hätte es niemanden interessiert. So aber droht der pazifistische Sozialismus. Kein Krieg und keine Menschenverachtung mehr. Was soll man denn dann in eine Zeitung schreiben?

Chris