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Dienstag, 10. Juli 2012

Nur die OECD kann so etwas als Erfolg feiern

Der Anteil von Löhnen, Gehältern und Lohnnebenleistungen am Nationaleinkommen ist laut der Analyse in Deutschland stark gesunken. Von 67 Prozent Anfang der neunziger Jahre sei der Anteil auf jüngst 62 Prozent zurückgegangen, teilte die OECD mit.

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Gleichzeitig lobten die OECD-Experten die deutschen Erfolge im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. In kaum einem Industrieland sank sie demnach in den vergangenen fünf Jahren so sehr wie in der Bundesrepublik.

Es arbeiten mehr Leute für weniger Lohn. Das ist dann ein Erfolg für die OECD. Arbeiten als Selbstzweick sozusagen.

Chris

Dienstag, 13. September 2011

Bildung in Deutschland wird schlechter

Ich habe das Gefühl, dass die OECD die Bundesrepublik fast ausschließlich rügt. Zuerst ist es die akute Zunahme von Armut und Ungleichheit. Nun ist es die Kritik, dass das "Bildungsrepublik" Deutschland bei seiner Ausbildung hinterher hinkt. Nun ist dies einfach zu erklären. Schließlich versucht man seit Jahrzehnten ohne Konzepte, mit sinkenden Ausgaben einen höheren Standard zu erreichen. An den Universitäten gibt es kaum noch Langzeitstellen.

Montag, 8. August 2011

Abgabenlast in Deutschland

Wenn man die Diagramme auf den Kopf stellt, dann steigen die Belastungen in Deutschland tatsächlich seit Jahren. Die OECD ist nicht dafür bekannt eine sehr soziale Einrichtung zu sein. Somit kann man die Daten als halbwegs Objektiv betrachten. Ich bin auf die Stimmen gespannt die immer noch steigende Belastungen der Deutschen bejammern. Ein weitere Mythos der zerlegt wird.

Chris

Dienstag, 21. Dezember 2010

Spanien soll mehr sparen

Spanien ist das nächste Land in der Liste der Krisenstaaten in Europa. Das Land wächst, aber scheinbar nicht genug. Die OECD fordert einen härteren Sparkurs. Die Mehrwertsteuer soll erhöht werden, ebenso wie das Renteneintrittsalter. Das Spanien eine der höchsten Arbeitslosigkeiten in Europa hat zeigt die Weitsicht der OECD. In Spanien wurde die Hilfe für Arbeitslose gestrichen. Gehen die zahlreichen älteren Menschen nun 2 Jahre später in Rente, dann braucht man 2 Jahre lang nicht zu zahlen. Mehr Produktivität oder Wachstum bringt das nicht, dem Binnenmarkt wird es massiv schaden, aber die Welt ist eben nicht perfekt. Das in Spanien die obersten 10% der Bevölkerung mehr als 42% des Vermögens besitzen (Stand 2007) führt nicht zu dem logischen Schluss, dass Geld dort zu holen. Die Gewinner der Immobiliengeschäfte der letzten Jahre werden geschont. Sollte der Sparkurs in der vorgeschlagenen Form durchgeführt werden, dann wird Spanien Griechenland folgen. Es wird massive Proteste geben und das Wirtschaftswachstum wird einbrechen. Vernünftige am Menschen orientierte Wirtschaftspolitik sieht anders aus.

Chris