Posts mit dem Label Ironie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ironie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 3. Juli 2017

Endlich mehr Rüstungsausgaben

Darauf haben wir alle lange gewartet. Hartz 4 erhöhen geht gar nicht. Das sind keine Investitionen, sondern nur Konsumausgaben des Staates. Rüstung hingegen, dass ist Investition. Wir investieren in die Invasion, den Raub und die wirtschaftliche Expansion im Ausland. Toll ist das. Hat in Rom auch schon funktioniert. Lasst uns um die Welt ziehen und die Expansion unserer Konzerne mit Waffen unterstützen. Wer braucht da schon TTIP oder CETA? In schwachen Ländern reicht da auch die Bundeswehr oder NATO. Wenn wir Fabriken bombardieren entsteht eine Angebotslücke die wir füllen können. Städte müssen auch wieder aufgebaut werden. Wenn wir vorher die Bildungselite töten oder aus dem fremden Land zu uns vertreiben, können nur wir die benötigte Leistung anbieten. Wir gewinnen dabei. Warum also die Kritik. Das beste ist, wir bauen auch noch Waffen. Auch das schafft Arbeitsplätze. Rüstung ist also etwas tolles. Die doofen Linken haben es nicht begriffen. Nur wenn wir zerstören können wir wieder aufbauen. Das beste ist, wenn wir den Stein zum zerschießen der Scheibe verkaufen und die Scheibe selbst auch noch, verdienen wir doppelt. Wie kann man bei einem solch tollen Modell dagegen sein? Menschenrechte? Egal! Der Markt kennt keine Menschenrechte. Die unsichtbare Hand des Marktes (armer Adam Schmith) kennt das nicht und will das nicht. Ein Mensch ist in neun Monaten ersetzt. Profite halten länger.

Chris

Donnerstag, 5. März 2015

Was hat dir die arme Ironie getan?

Wenn man nicht mehr weiter weiß an der Lobbyfront, dann muss eben die Ironie herhalten. Da 
Mathias Warnecke offensichtlich keine Argumente gegen einen Mindestlohn hat, versucht er ihn lächerlich zu machen. Er meint, dass neue Arbeitsplätze entstehen und bringt Beispiele wie folgendes 
 
1.600 neue Stellen sollen bei der Zollverwaltung entstehen. Damit die Mindestlohneinhaltung landesweit überwacht werden kann. Irgendwann geht da bestimmt noch mehr. Vielleicht 2.500 Jobs, wie die Zollgewerkschaft schon gefordert hat.

Nach dieser Logik brauchen wir z.B. keine Polizei, Umwelt- oder Steuerbehörden mehr. Die Gesetze werden automatisch eingehalten. Erstaunlich ist, dass der Bund der Steuerzahler sich einmischt. Eigentlich müsste dieser froh sein, dass die Ausgaben im Bereich der sozialen Absicherung sinken. Schließlich werden im Moment Millionen Menschen als Aufstocker von Steuergeldern, als Subvention für die Wirtschaft, auf einen Mindestlohn gehoben. Irgendwie hat der gute Herr sein Ziel verfehlt. Seine Lobbyziele sollten doch gerade die Ausgabenreduktion des Staates und Steuersenkungen sein. Löhne sollten dort keine Rolle spielen. Hier zeigt sich dann eben das wahre Gesicht dieses Bundes. Es geht um die Entlastung der Spitze der Gesellschaft. Wehe, wenn die untere Hälfte am Wohlstand teilhaben kann. Das führt nur zu Problemen, z.B. das sich keine Menschen für den Militärdienst begeistern können.

Chris

Freitag, 8. März 2013

Immer diese Neiddebatten

Die Gewerkschaft NGG veröffentlicht das Schwarzbuch Werkverträge. Parallel dazu will die SPD den Missbrauch von Werkverträgen verhindern. Dabei sollen die Menschen doch froh sein, dass sie Arbeit haben. Sie sollen gefälligst stolz sein, dass sie Milliarden zu Menschen schaufeln, die nicht wissen wohin damit. 

Chris

Montag, 14. Mai 2012

Ein Argument gegen den Mindestlohn

Wenn man Mindestlöhne einführt, dann führt dies zu Überbieterwettkämpfe vor Wahlen zwischen den Parteien. Man kennt das von der Rente und den Hartz 4 Leistungen alle 4 Jahre vor der Bundestagswahl. Die Partei mit dem höchsten Gebot stellt die Regierung.

Chris