Samstag, 11. Oktober 2014

Überwachung

Der Spiegel definiert Nordkorea, zu Recht wie ich finde folgendermaßen:
 
Ein illegitimer Staat
Unter dem Thema "Ein illegitimer Staat - Lernen von nordkoreanischen Stimmen im Exil" versammelte die Universität Leiden sieben der hochrangigsten Überläufer aus Nordkorea zu einer internationalen Konferenz. Die geflüchteten Geheimdienstoffiziere, Diplomaten, Wirtschaftsleute und der persönliche Hofdichter des verstorbenen Staatschefs Kim Jong Il und trugen zum Inneren der Diktatur vor. Sie nannten Verantwortliche für die Menschenrechtsverletzungen und erklärten, wie der Sicherheitsapparat flächendeckend Kontrolle über das Volk ausübt. 

Die Frage für micht ist, wie weit wir davon entfernt sind. Denn folgendes wissen die guten westlichen Geheimdienste sicherlich auch

Sie wissen alles über jeden, ob jemand seine Frau betrügt oder korrupt ist, ob er mal ein kritisches Wort gesagt hat. So haben sie die Leute in der Hand.

Noch werden die Ergebnisse der Überwachung nur partiell genutzt um Gegner auszuschalten. Man bekommt zumindest wenig mit. Davon das es passiert, von mir aus mit subtilen unauffälligen Methoden, ist auszugehen. Kleinere Beispiele wie die Überwachung des Geheimdienstüberwachungsausschusses in den USA durch die Geheimdienste sind ein kleines Beispiel.
Als Gutmenschen können wir, teilweise zu Recht, mit dem Finger nach Nordkorea zeigen. Wir können sagen das es schlimm ist. Eine Lehre daraus zu ziehen wäre der nächste Schritt. Überwachung kann in ein sehr stabiles Unterdrückungsregime führen und solle aus diesem Grund vermieden werden. So weit wird leider selten gedacht.

Chris

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