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Mittwoch, 9. März 2016

Liebe AfD Wähler merkt ihr nicht wie ihr verarscht werdet?

Liebe AfD Wähler merkt ihr nicht wie ihr verarscht werdet? Die Parteiführung erwartet, dass jede Familie drei Kinder hat und das die Frauen sich um die Familie kümmern sollen. Ob das die Parteispitze um Frau Petry weiß? Wahrscheinlich nicht. Dann ist diese Partei neben ihrer Ausländerhetze vor allem gegen den Mindestlohn, eine Aufstockung der Sozialbezüge eine Senkung der Steuern. Zusammenfassend heißt das, diese Partei instrumentalisiert ausländerfeindliche Hetze, um den Armen eine Politik gegen ihr eigenes Interesse zu verkaufen. Das wird gewürzt mit altertümlichen Gesellschaftsansichten. Wer diese Partei für eine Protestpartei hält, dem ist nicht zu helfen.

Chris

Dienstag, 19. April 2011

Folgen der neoliberalen Politik

Ich weiß, dass mir viele liberal widersprechen werden. Ich sehe den Rechtsruck in Europa als Folge der neoliberalen Agenda der letzten Jahren. Die vermeintlich linken Parteien folgen dem Marktdogma und verlieren in den Augen ihrer Wähler die Glaubwürdigkeit. Aus dieser Richtung ist also keine Hilfe zu erwarten. Geht es den Menschen schlechter, weil sie sich von Arbeitslosigkeit und sinkenden sozialen Standards bedroht sehen, suchen viele einen Schuldigen und eine Lösung des Problems. Dabei liefern die aktuellen marktgläubigen Parteien den Nährboden für die Schuldigensuche. Der Wettbewerb mit anderen Ländern und deren Niedriglöhne sind Schuld. Auch der eingewanderte faule und dumme Ausländer hier im Land (siehe Sarrazin) kostet uns zu viel. Ein perfekter Dünger für Fremdenfeindlichkeit und Rechtspopulismus. In meinen Augen ist dies nur die konsequente Fortführung des Wettbewerbsdogmas. Statt Kooperation wird lieber Konfrontation gefordert.

Chris

Montag, 10. Mai 2010

Linksruck

Mir ist aufgefallen, dass im Rahmen der NRW Wahl das Wort Linksruck sehr häufig fiel. Diese Verteufelung finde ich merkwürdig, aber sie zieht sich durch die Parteienlandschaft.

CDU
GRÜNE
FDP
SPD

Diese wenigen Beispiele zeigen die Angst vor diesem Ruck. Das die FDP alles "linke" Gedankengut verteufelt ist im ersten Moment nachvollziehbar. Bei den Grünen, der CDU und SPD kann man nur bedingt folgen, denn sie haben ja einiges von dem "linken" Gedankengut als Inhalt im Parteiprogramm. Dabei stellt sich natürlich die Frage wie denn dieses Gedankengut aussieht. Wenn es die Zulassung der Homo Ehe oder die Abtreibung ist, wie auf der linkstrend-stoppen Seite beschrieben, dann wäre die FDP auch sehr weit links angesiedelt. Ist es die Schuldenpolitik, dann dürften sich die letzten Bundesregierungen, insbesondere die Große Koalition, mit diesem Gedankengut rühmen. Verstaatlichung? Dann wären ebenfalls die Große Koalition und die Unterstützer der Bankenrettung links angehaucht. Wie sieht denn nun aber der Linksruck aus der so oft bemüht wird?
Schlussendlich geht es meist um einem Mindestlohn, einer höheren Spitzensteuer und einer freien Bildung an Hochschulen. Auch vor dem Rückzug aus Afghanistan fürchten sich die Linksruckrufer, oder vor einer Erhöhung der Renten oder der Arbeitslosenhilfe. Das sind natürlich traumatische, politische Entscheidungen für unser Land, wenn es den Menschen besser geht. Die Begründung der Unbezahlbarkeit ist in dieser Beziehung hinfällig. Man braucht sich nur die Griechenlandhilfe, die HRE Hilfe, den Bankenrettungsplan, die reduzierten Steuerprüfungen, den Afghanistaneinsatz, verteuerte Flugzeuge, ... ansehen. Es geht nur darum mit der Linksruckaussage Angst zu machen, Angst vor einer kommunistischen Diktatur. Wobei in meinen Augen diese Gefahr sehr unrealistisch ist. Statt über Inhalte zu debatieren wird jedes Thema, welches einem nicht passt als Links bezeichnet und als Linksruck interpretiert. Sehr kreativ sind diese Aussagen sicher nicht. Hat man aber selber keine Inhalte zum füllen bleibt einem nicht viel mehr übrig, als die Anderen in die Ecke des Bösen zu schieben. Ettliches an der oben genannten Politik zeigt wie schlecht sie für das Volk ist. Dennoch werden die Forderungen von Seiten der Politiker nach mehr Einsparungen und Entlastungen der Reichen laut (nichts anderes ist zum Beispiel eine Einkommenssteuersenkung). Wie sollte man die Notwendigkeit untermauern wenn nicht mit der Argumentation, dass alle anderen Aussagen dem "Teufel" nahe sind. Die NRW Wahl zeigt, dass die Menschen langsam nicht mehr komplett auf die Propagandamaschine reinfallen. Ob es reichen wird die Politik zu ändern, indem man eine andere Partei wählt wird sich erst zeigen müssen. Wichtig ist, dass sich in unserem Land endlich wieder eine politische Debatte entwickelt die den Namen auch verdient. Statt Hetzkampagnen und inhaltslose Worthülsen, will ich Diskussionen mit Inhalten sehen. Reine Kampagnen- und Propagandapolitik sind in Deutschland schon viel zu oft vorgekommen.

Chris

Dienstag, 29. September 2009

Die Partei

Ex-Chefredakteur der Titanic Martin Sonneborn zu seiner neuen Partei:




Dan