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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Probleme der Wasserstoffwirtschaft

Des Öfteren las ich schon, dass die Wasserstoffwirtschaft eigentlich nur von den großen Konzernen verhindert werden würde. Wasserstoff als Element kennt man schon lange. Verbrennt man diesen entsteht Wärme und Wasser. Nutzt man eine Brennstoffzelle kann man direkt elektrischen Strom gewinnen und es entsteht ebenfalls Wasser. Diese beiden Möglichkeiten haben einen gewissen Charme. Kohlendioxid kommt nicht mehr vor und die Umwelt kann so entlastet werden. Aus diesem Grund ist die These, dass die bösen Großkonzerne (nicht das ich sie leiden könnte) eine auf Wasserstoff basierende Technologie nicht nutzen würde praktikabel. Diese Konzerne wollen lieber ihre umweltverschmutzenden Verfahren beibehalten, da alles andere erst einmal Geld kosten würde. Das Schöne an dieser These ist, dass sie teilweise sogar stimmt. Allerdings werden bei dem Ideal der Wasserstoffwirtschaft einige Probleme komplett ausgeblendet.

Montag, 22. März 2010

Teilchenbeschleuniger

Der Teilchenbeschleuniger des CERN ist endlich nach vielen kleinen Problemen in Betrieb gegangen. Mal sehen was wir über die Welt der Quanten alles Erfahren. Ich bin gespannt.

Chris

Sonntag, 14. März 2010

Mikroebene vs. Makroebene

Es ist schon erstaunlich, wenn man in verschiedenen Blogs und/oder Zeiungen mitliest, wie wenige Leute den Unterschied zwischen Mikro- und Makroebene kennen. In der Ökonomie wäre das der Unterschied zwischen Unternehmen (Einzelpersonen) und Märkten (Volkswirtschaften), in der Physik zwischen Kristallstrukturen und kompletten Materialien, in der Medizin zwischen Zellen und den Körper. Bei zwei dieser drei Beispiele würde jeder vernünftige Mensch sagen, dass man nicht so einfach von der Mikro- auf die Makroebene extrapolieren darf. Im Mikrobereich haben Kristallen ein anisotropes Verhalten, welches sich makroskopisch allerdings nicht zwangsläufig ausprägen muss. Durch die meist willkürliche Orientierung der Einzelkristalle kann die Mischung isotrope Materialeigenschaften besitzen. Ähnlich sieht das in der Medizin aus. Nur weil ein Medikament gut gegen eine Krebszelle funktioniert, verspricht es noch lange keine Heilung. Denn es kann so giftig sein, dass der Mensch daran stirbt. Das heißt einfach eRezepte können zu fatalen Fehleinschätzungen führen.

Sieht man sich nun die Ökonomie an trifft man genau auf solche Effekte. Von der schwäbischen Hausfrau wird geredet, von der Sparsamkeit der Länder, usw. . Dabei wird gerne vergessen, dass Verluste immer Gewinne sind, nur eben nicht bei der gleichen Person. Einnahmen sind auch Ausgaben. Das heißt versucht man mit Methoden der Unternehmen die Staatshaushalte zu sanieren wird man scheitern müssen. Man versucht die Anistropie des Kristalls auszunutzen, obwohl das Material diese Eigenschaft nicht besitzt. Kritik erntet dieses Verhalten wenig. Denn Einzelpersonen vertehen die Vorschläge. Man glaubt zu verstehen, weil man Beispiele aus seiner eigenen persönlichen Erfahrung hat. Aber so einfach ist die Welt eben nicht.

Chris

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Physiknobelpreis 2009

Der Nobelpreis für Physik geht dieses Jahr an die Wissenschaftler Charles Kuen Kao, Willard Boyle und George Smith für die Erfindung von lichtempfindlichen Chips und Glasfaserkabeln. Beide dieser Erfindungen prägen maßgeblich unser heutiges Leben. Lichtsensitive Chips findet man in Digitalkameras, welche heutzutage allgegenwärtig sind und Glasfaserkabel werden für die Bereitstellung schneller Internetverbindungen verwendet.


Artikel:

Dan

Dienstag, 11. August 2009

Der Quasi-Quantenrechner

Physikern in Santa Barbara, Californien, ist es gelungen, einen "Quantenrechner zu simulieren". Dies gelang, indem ein konventioneller elektronischer Schwingkreis auf eine Temperatur nahe es absoluten Nullpunkts gebracht wurde. Der elektrische Strom erhält dadurch quantenmechanische Eigenschaften und erlaubt somit, das Verhalten von Qubits(quantenmechanische Recheneinheiten) anzunhemen.

Dieser Schaltkreis ist fast exakt ein Schwingkreis, wie er in jedem Radio eingebaut ist. Im beschriebenen Experiment wird er allerdings so tief gekühlt (bis zu 25tausendstel Grad über dem absoluten Nullpunkt), dass der Strom beginnt, sich quantenmechanisch zu verhalten. Er kann dann zum Beispiel gleichzeitig rechtsherum und linksherum durch den Schwingkreis fließen. Auch kann man ihn nur in quantisierten Strompaketen vergrößern und verkleinern. Genau dieses Kunststück ist nun gelungen: Mit einer Mikrowellenquelle konnten die Autoren kontrolliert bis zu vier Strompakete in den Kreis einspeisen oder daraus entfernen.

Friedemann Reinhard, Universität Stuttgart


Die so entstehende Recheneinhet heißt Qudit und ist vergleichsweise technisch einfach zu realisieren. Es kann Einstellungen von Qubits annehmen, deren technische Realisierung derzeit noch nicht ausgereift ist.


Arikel:
heise.de 1
heise.de 2

Dan