Montag, 12. September 2022

Wer Klimawandelleugner sucht

der findet sie in der FAZ Kommentarspalte. Nicht die Wissenschaftler und Jugendlichen sind radikal oder extremistisch wie viele dort finden. Nein diese Personen sind es. Sie sind nicht in der Lage in ihrer wohlstansverwahrlosten Welt wissenschaftliche Erkenntnisse anzuerkennen. Genau diese Erkenntnisse die ihnen ihren Wohlstand erlauben. Aber was interessiert sie es mit ihrer ungesunden Lebensweise. Sie haben Geld und Wohlstand und werden sich Jahr um Jahr wundern, warum sie im Sommer schwitzen und wenn sie in 20 Jahren anerkennen, dass es den Klimawandel gibt, dann werden sie auf die Politik schimpfen. Warum? Weil diese nichts unternommen hat. Sie werden ignorieren, dass sie es waren die es verhindert haben.

Chris

Donnerstag, 8. September 2022

Default

Warum ist eigentlich Fleisch essen normal und veganes oder vegetarisches Essen wird als "besonders" auf Buffets ausgewiesen? Sollte es nicht eigentlich besonders sein, umweltverschmutzend zu Essen?

Chris

Superintelligenz

 Seid einiger Zeit geht mir etwas durch den Kopf. Wenn ich eine KI wäre, welche die Menschheit auslöschen will, wie würde ich das machen? Sicher wäre ich nicht so doof wie in den Filmen und würde Roboter bauen. Ich hätte ja Zeit. Ich wäre auch resistent gegen Hitze. Warum also nicht gezielt hier und da ein paar Fehlmeldungen streuen. Menschen beim finden von Fake News helfen. Märkte minimal manipulieren, sodass sich fossile Energieträger doch länger "lohnen". Dann einen Autokraten die fixe Idee in den Kopf setzen, dass in der Ukraine Faschisten am Werk sind. Und schon ist wieder eine Ablenkung realsiert. Vernünftige Politik? Da spült man dann unwichtige Dinge in den Sozialen Medien nach oben und jeder muss sich abgrenzen oder äußern.

Klingt nach einem plausiblen Szenario. Da könnte man ein schönes dystopisches Buch darüber schreiben. Hoffnung gibt es keine, denn wir würden eine solche Über KI nicht erkennen. Was sie antreibt würden wir nicht verstehen. Aber unsere Ausrottung macht insofern Sinn, dass Menschen gefährlich sind, für sich und alle anderen. Warum also nicht lieber auf Nummer sicher gehen? Die KI könnte man natürlich auch gegen Aliens austauschen, welche den Planeten übernehmen wollen. Wenn sie eh 10.000 Jahre brauchen um herzukommen und in solchen Dimensionen denken, dann kann die Menschheit ihre Ausrottung doch gleich selbst durchführen. 

Es ist alles so frustrierend. Ich verstehe nicht warum so viele Menschen lieber reagieren anstatt zu agieren. Warum sie sich lieber dem Klimawandel ausliefern wollen, anstatt es als Chance zu begreifen. Was ist denn so schlimm an Solarenergie? Was ist so schlimm an Fahrradfahren und gesundem Essen?

Chris

Es ist mal wieder Zeit

Lange nicht gebloggt. Naja jetzt muss etwas raus. Reisen bildet. Und ich finde es immer wieder erstaunlich, dass Autoverfechter scheinbar nicht reisen. Eine Innenstadt wie Stockholm ist sicher nicht perfekt. Aber sie ist leiser, die wenigen Autos stehen nicht im Stau und es sich deutlich mehr Menschen zu Fuß unterwegs. Es ist alles ordentlich und nicht kaputt oder dreckig. Es wirkt einladend. Es ist nicht perfekt, aber ein ordentlicher Nahverkehr und eine ordentliche Radinfrastruktur machen es möglich. In Deutschland ist das ein Politikum, warum eigentlich? Was ist denn so schlimm daran, dass Städte lebenswert sind?

Chris

Dienstag, 28. Juni 2022

Poller

Warum stehen eigentlich an Eingängen zu Fuß- und Radwegen häufig diese Poller. Sind Autofahrer nicht in der Lage Schilder zu lesen? Mit einem Lastenrad oder Fahrradanhänger ist es immer spannend, wenn man dort durch muss.

Chris

Montag, 20. Juni 2022

Kampfradler

Immer wenn es um mehr Infrastruktur für Fahrradfahrer geht, kommt die alte Leier. Die braucht man nicht. Radfahrer brauchen keinen Schutz, sie seien selbst Schuld und sollen sich mal an die Verkehrregeln halten. Denn sie fahren ständig bei rot, fahren viel zu schnell und erschrecken Fußgänger.

Wer schreibt so etwas? Meistens Autofahrer die Angst haben, dass ihnen Straßen weggenommen werden. Nun ist es müßig dagegen zu argumentieren. Aber versuche es trotzdem. Bei uns in den Stadtteilen wurden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Es sollte geprüft werden, ob zu schnell gefahren wird und ob Maßnahmen nötig seien. Das Fazit war, dass in den 4 gemessenen 50km/h Zonen 10 - 15 % aller Autofahrer zu schnell waren. Davon einige deutlich. In der einen gemessenen 30 km/h waren es ca. 25%. Die Stadt ist der Meinung es bestünde kein Handlungsgrund. Zwar würden knapp 20 % der Personen durch die Führerscheinprüfung fallen, aber wen juckt das schon.

Worauf ich hinaus will ist folgendes. Verkehrsvergehen bei Autofahrenden sind Kavaliersdelikte. Sie werden nicht als dramatisch wahrgenommen. Fahrradfahrer die bei einer leeren Straße bei rot fahren, das ist wirklich schlimm. Die Frage warum Fahrradfahrer bei rot an einer leeren Straße stehen müssen und es keine Ampelschaltung gibt, die dann automatisch auf grün schaltet wird nicht gestellt. Es dreht sich eben alles ums Auto.

Hier meine Erkenntnisse der letzen Monate.

  • Wenn man als Fahrradfahrer nach links abbiegen will, dann muss man in aller Regel 2 Ampeln nehmen.
  • Wenn ich auf einem Radweg parke passiert nichts. Wenn ich mein Fahrrad auf der Straße abstelle, dann kriege ich Probleme
  • Automobile sind in den letzten 15 Jahren um ca. 15% größer geworden. D.h. bei gleicher Anzahl brauchen sie noch mehr Platz. Dann schieben die Autofahrer den Fahrradfahrern die Schuld zu, weil diese einen Radweg bekommen.
  • Radwege fast immer zu schmal
  • Baustellen denken nicht an Fahrradfahrer (irgendwelche behelfsbrücken sind so schmal, dass Fahrradhänger nicht passen. Die Ausschielderung kommt zu spät und Schilder werden in den Weg gestellt).

So das musste mal raus aus meinem Kopf. Mein Fazit ist, dass Autos aus der Stadt raus müssen soweit es geht. Der Platzbedarf und der Lärm sind absurd. Daran ändern auch Elektrofahrzeuge nichts.

Kurze Anmerkung. Es gibt auch den Verweis, dass Radfahrer bitte auch für ihre Infrastruktur zahlen sollen. Das fände ich gut, denn die 2 - 5 Euro im Jahr kann ich mir leisten. Mehr ist es nicht. Die Fahrradwege kosten ein 100 mal weniger als eine Straße und der Unterhalt kostet 1000 mal weniger. Autofahrer machen sich oft nicht bewusst, dass die KFZ Steuer nicht im Ansatz ausreicht die Infrastruktur zu erhalten.

Chris

Mittwoch, 1. Juni 2022

Es geht ums Gendern.

Ließt man mal wieder die Kommentare dazu, dann ist die Rede von "die Sprache würde zerstört" oder "so spricht doch keiner". Im Beitrag geht es aber nur zum Teil um Gendern, sondern dass eine Tagesschaumoderatoring diesbezüglich beleidigt wurde. Wieder einmal die Opfer Täter Umkehr. Hätte sie nicht gegendert, dann wäre sie nicht beleidigt worden.

Auch der Verweis, dass unsere ach so tolle Sprache bitte gleich sein sollte ist absurd. Niemand spricht in der Realität wie ein Jurist, Politiker oder auch wie ein typischer Moderator oder eine Moderatorin im öffentlich rechtlichen Fernsehen. Das ist meist eine formale Sprache. Niemand regt sich darüber auf. Wenn jemand gendert schon. Interessanterweise sind es eben jene alten weißen Männer die sich daran stören, sich verändern oder an Veränderungen gewöhnen zu müssen.

Chris