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Samstag, 23. März 2013

Transparenz schaffen beim Reichtum!

Wenn man eine gerechtere Gesellschaft schaffen will, dann braucht man im ersten Schritt keine neuen Steuern. Man muss einen neuen gesellschaftlichen Konsens schaffen. Das erreicht man in meinen Augen durch Transparenz. Die Einkünfte jedes Menschen müssten veröffentlicht werden. Das hätte mehrere Vorteile. Steuerhinterziehung zum Beispiel würde erschwert, Arbeitnehmer könnten nicht so leicht gegeneinander ausgespielt werden, Zuwendungen bei Politiker, Ärzten, etc. würden erschwert.
Der wesentliche Punkt, warum ich meine das die Veröffentlichung sinnvoll wäre, ist, dass die höchsten Einkommensbezieher der Gesellschaft anfangen müssten ihre Einkommen zu begründen. Erst wenn Reichtum im Gespräch ist, kann man es hinterfragen. Im nächsten Schritt könnte man alle paar Jahre eine Vermögensaufstellung machen. Natürlich wäre dies für die reichsten der Reichen sehr aufwändig und teuer. Aber warum müssen die Armen, wenn sie Hilfe von Staat wollen alles preisgeben, die Reichen aber nicht. Ihr Eigentum wird durch die Gesellschaft legitimiert. Somit kann die Gesellschaft auch eine Bestandsaufnahme fordern. Damit ist noch nichts darüber ausgesagt, oder gefordert, wie und ob man die Verteilung der Vermögen ändern sollte. Allerdings würde den Menschen klar werden wie unfair die Gesellschaft ist. Sie würden merken, dass sie im wesentlichen für die Superreichen und nicht für den Staat arbeiten. Dieser Erkenntnisprozess ist notwendig, um Änderungen herbeizuführen.
Ist dieser Zustand erreicht, lassen sich Maßnahmen für eine gesündere Verteilung des Wohlstands durchführen. 

Chris

Dienstag, 5. Juli 2011

Regierung in Österreich beschließt Lobbyregister

Der „Cash-for-law“ Skandal (zum Lobbypedia-Eintrag), in den unter anderem auch der ÖVP-Europaparlamentsabgeordneten Ernst Strasser involviert war, hat in Österreich hohe Wellen geschlagen. Drei Monate nach dem Bekanntwerden der Bestechungsaffäre einigte sich die österreichische Regierung gestern (21.6.11) auf einen Gesetzentwurf zu einem nationalen Lobbyregister. Im Herbst soll das Gesetz vom Nationalrat beschlossen werden.

Quelle: Lobbycontrol
Anmerkung: So etwas kann man sich für Deutschland ebenso nur wünschen. Mehr Transparenz bei der Lobbyarbeit würde etwas den Filz und die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik aufbrechen.

Chris