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Montag, 4. April 2011

Nun ist er weg...

Passend zu Westerwelles Abgang. Er bringt sich damit etwas aus der Schusslinie. Da die Partei nicht erkannt hat, dass ihre Politik ursächlich dafür ist für den Abwärtstrend nützt es nichts den Vorsitzenden auszuwechseln. Die Deutschen sind nicht auf einmal liberal geworden. Sie wollten keine große Koalition mehr und wählten aus diesem Grund die FDP. Langsam merken sie, dass dies ein Fehler war und nun ist er weg...



Chris

Mittwoch, 30. März 2011

Die FDP sucht den Superstar

Es wird wirklich Christian Lindner als passender Ersatz für Guido Westerwelle vorgeschlagen. Die FDP hat wirklich Maulwürfe innerhalb der Partei die diese endgültig dem Untergang weihen wollen. Sicherlich würde man die radikalen liberalen Marktjünger befriedigen. Die Wähler, welche die Partei in die Regierungsverantwortung gehoben haben allerdings vergraulen. Wer mehr über ihn wissen will findet hier eine schöne Analyse von einem seiner Texte. Besser reden als Guido kann er, auch wirkt er etwas sympathischer. Allerdings ist er auch nur ein Dienstleister der Reichen und der Großkonzerne.

Anmerkung: Da passt es gut, dass Frau Merkel sich mit den Wirtschaftsbossen bekämpft. Die Frage ist ob dies in den Medien nur inszeniert wird. So kann man die unnachgiebige Kanzlerin darstellen und einen sich kleinen Kompromiss abringen. Das Volk ist beruhigt und freut sich über die tapfere Regierungschefin.

Chris


Dienstag, 23. März 2010

Guido Westerwelle ein Anhänger der Linken?

Jetzt fragt sich sicherlich jeder wie kann das sein bei seinen Aussagen und Handlungen. Ich habe mich immer gefragt wie dumm kann dieser Mann sein, dass er freundig immer wieder ins Messer springt. Mir kam die Idee, dass vielleicht die Linken ein trojanisches Pferd in die FDP eingeschläust haben. Er spricht alle Unwahrheiten der Liberalen immer wieder an und lebt das propagierte vor. Klarer kann man den Unsinn den die neoliberalen Dogmatiker predigen nicht bloßstellen. Umgekehrte Psychologie hat schon öfter funktioniert. Bei den Eliten unserer Regierung fällt er damit nicht einmal auf, aber das Volk wird dennoch langsam wach. Statt kriechend leiser, sich nicht festlegender Kanzlerin, ein Vizekanzler der das gleiche macht, aber eben mit Macht und einer Lautstärke wo die Menschen erschrecken. Sicherlich gibt es ettliche die ihm zustimmen. Allerdings sollte man sich auch vor Augen führen, dass viele der eingeschlafenen Medien in den letzten Wochen mehr oder minder kritisch gegen ihre Lieblingskoalition wettern. Auch der Spendenskandal und die Vetternwirtschaft war ein Coup der seinesgleichen sucht. Schon immer von allen Parteien betrieben und jetzt übertrieben bei unserem Außenminister. Er lebt nur öffentlich was eigentlich schon immer klar war. Auch lebt er aus, was viele seiner Kollegen und Standesgenossen schon immer dachten. Lass den Pöbel, Pöbel sein und mir alles euch nichts. Am Anfang habe ich diese Dreistigkeit nicht gutheißen können. Jetzt wird mir so langsam klar, dass es nicht besser laufen könnte. Wenn Guido und Konsorten so weiter machen lässt sich die Frage stellen wie lange das gut geht. Mehr Wählerstimmen werden dem linken Lager zugetrieben. Die Menschen wachen auf und wehren sich. Das trojanische Pferd innerhalb des liberalen Lager hätte funktioniert.

Chris

Sonntag, 14. März 2010

Debatten nach Art des Guido

Hat man keine Argumente kann man immer noch die Angst vor einem Linksruck und dem Kommunismus im eigenen Land verbreiten. Guido Westerwelle hat keine Argumente. Guido Westerwelle braucht keine Argumente. Guido Westerwelle hat einfach Recht. Er verteitigt sich nicht einmal. Die anderen sind es die ihm, dem selbsternannten Retter des Mittelstandes, die Stimmen abgraben wollen. Sie bereiten NRW auf ein Linksbündnis vor. Das tun sie indem sie ihm Schaden. Das ist aber nicht die feine Art. Erinnert sich eigentlich noch jemand an Ulla Schmidt und den Dienstwagen. Waren das nicht ähnlich banale Vorwürfe. Halblegal und irgendwie von den Vertretern des Volkes als Privileg einfach so verwendet? Wurde damals nicht über Rücktritt und weiß nicht was geredet?
So schnell wendet sich das Blatt. Von einer Kampagne gegen ihn wird gesprochen. Demokratie- und Schwulenfeindlich sollen seine Kritiker sein. Man sieht an dem Niveau der Gegenargumentation, dass es offensichtlich keine Gegenargumente gibt. Schnell werden dabei die gezahlten Millionen an die FDP und deren käufliche Politik vergessen. In den Fokus rutscht der Außenminister. Verhält er sich dann ein paar Monate ruhig, besucht ein paar Länder werden die Deutschen seine Sprüche vergessen haben. Er bleibt an der Macht, die FDP behält ihr (Schmier) Spendengeld und alles ist im reinen.
Niemand fragt die Liberalen, was aus den Versprechungen vor der Wahl geworden ist (sparen bei den Staatssekräteren zum Beispiel), warum offensichtliche Falschaussagen zum Thema Finanzierung des Sozialstaates wiederholt, statt richtiggestellt werden, wieso Niebel ein Ministerium führt dessen Abschaffung er gefordert hatte (vor der Wahl). Nein das ist kein Wortbruch. Es zeigt sehr deutlich wem die Presse gehört. Wenn Guido Westerwelle nun in einem schlechten Licht dasteht, dann nur weil er es übertrieben hat und es darauf ankommen lassen wollte. Von einer Kampange gegen ihn kann ich nichts erkennen. Da gab es schon so einige vorher.

Montag, 22. Februar 2010

Held der Deppen

Ein sehr schöner Betrag beim BR. So langsam wird auch den Medien klar, dass Westerwelle und die FDP nicht Heilsbringer sind. Nicht, dass das nicht vorher schon klar war. Wer wie Westerwelle irgendetwas kompensieren muss indem er gegen Arme und Ärmste hetzt sollte sich überlegen, warum er Toleranz fordert bei seinen sexuellen Geflogenheiten und sie selber in anderen Bereichen nicht gewährt. Dort wurde er mit Sicherheit auch diskriminiert. Doch anstatt sich jetzt gegen jede Form von Diskriminierung zu wehren macht er munter mit. Vielleicht in der Hoffnung das er dann selbst nicht mehr angegriffen wird, wer weiß.

Chris

Mittwoch, 17. Februar 2010

Wie viel Wahrheit steckt in Westerwelle?

Ein sehr schöner Artikel vom Stern, über die Aussagen von Herrn Westerwelle. Sehr differenziert betrachetet und mit dem Versuch mit einigen Vorurteilen auszuräumen. Vielleicht sollte Guido diesen Artikel lesen, um dieses Land zu verstehen. Danke an Oeffinger Freidenker für den Hinweis.

Anmerkung: Dekandenz scheint scheinbar ein neu gelerntes Wort unseres Außenministers zu sein. Er kann jetzt also schon drei, welche auch gut auf ihn zugeschnitten sind "geistig-politische-Dekandenz".

Chris

Montag, 15. Februar 2010

Kritikfähigkeit

Der Guido hat zwei Maßstäbe der Welt. Zu einem fordert er, dass seine Kritik akzeptiert wird zu anderen möchte er selbst nicht kritisiert werden:

Kritik an seinen Äußerungen nannte er scheinheilig und sprach von
"sozialistischen Denkverboten".

Da weiß man woran man ist. Denn Variationen gibt es nicht im Weltbild des Guido Westerwelle. Vor dem Sozialismus will er uns schützen und hat dabei vergessen, dass gerade seine jetzige Politik Deutschland in den 30er Jahren fast dort hin führte. Er vergisst dabei, dass man (was Bismark wusste) den Arbeitern mit sozialen Zugeständnissen den Wind aus den Segeln nimmt. Stattdessen redet er von "spätrömischer Dekadenz". Mit solchen Aussprüchen versucht er noch ein wenig besser da zu stehen als diejenigen die sich gar nicht mit Geschichte auskennen. Jeder der so wettert sollte wegen Volksverhetzung ein halbes Jahr auf Hartz 4 bekommen. Danach dürfen sie noch mal ran. Natürlich mit Bewerbungspflicht. Aber wer will denn Guido haben oder den Horst.

Seehofer fordert strengere Regeln für Lanzeitarbeitslose

Politik nach der Methode. Wir haben keine Ahnung, gegen die die wirklich Schuld sind haben wir keine Chance, darum Attacke auf Arbeitslose und Schwache.

Chris

Freitag, 12. Februar 2010

Leistung

Für viele Linke ist Leistung ja beinahe eine Form von Körperverletzung. Dagegen wehre ich mich

, so der Bundesaußenminister.

Wenn dir die Argumente ausgehen konstruierst du dir eine eigene Welt. Was ist eigentlich Leistung? Kann mir das mal jemand erklären. Im Neusprech der neoliberalen Ideologen gibt es ein paar Wörter die nicht näher definiert sind und dennoch regelmäßig zur Untermauerung ihrer Standpunkte herhalten müssen.

1. Leistung

2. Markt

3. Freiheit

Leistung ist im physikalischen Sinne Arbeit/Zeit. Die Frage ist doch aber wie man diese objektiv messen wollte, wenn man doch in einer arbeitsteiligen Gesellschaft lebt. Nimmt man die Arbeitsleistung hat man ebenfalls das Problem der Objektivität. Heißt also die vielgepriesene Leistung ist nicht messbar. Das ist auch gut so, denn hier kommt der Markt ins Spiel. Die zweite große Unbekannte. Da Leistung nicht messbar ist, sich aber lohnen soll und man nach ihr bezahlt werden soll, muss der Markt es regeln.

Der Markt ist scheinbar so etwas wie der unabhängige, objektive Regler (oder Gott) bei Westerwelle und Co. Man braucht nicht viel um zu widerlegen das er nur sehr begrenzt funktioniert. Schon gar nicht optimal. Wenn der Markt alles regeln würde (Leistung, Qualität) und daraus das Optimum selektieren würde, wozu braucht man Werbung? Wieso kriegen einige Spitzenangestellte, obwohl sie Milliardenverluste als Nettobilanz ihrer Tätigkeit auf dem Firmenkonto haben, trotzdem ihr Gehalt? Die Reihe ist endlos. Sie zeigt, dass die Psycholgie und Beeinflussung des Menschen eine wesentliche Rolle auf sein Verhlaten spielt. Wer das Vernachlässigt, vernachlässigt den Menschen im System.

Das letzte Argument der Westerwelles ist die Freiheit. Einfach nur diese Frage: "Was soll das sein?" Menschen können nicht frei sein. Sie sind wenigstens den persönlichen Zwängen unterstellt.


Chris

Dienstag, 6. Oktober 2009

"Stay with us, BCC!"

Freche Oppositionsarbeit über youtube. Grünen Vorsitzender Cem Özdemir entschuldigt sich bei den BBC-Reportern, welche von Westerwelle verganene Woche einen Korb erhalten hatten, weil dieser sich weigerte, eine Frage auf Englisch zu beantworten. Özdemirs Nachricht gibt's in einem Video - natürlich in Englischer Sprache:


Dan

Samstag, 26. September 2009