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Montag, 26. März 2018

Privat ist besser?

Am Wochenende habe ich einen Beitrag über die Flixbahn gelesen. Dort wird dann auch gleich von einem Ökonomen behauptet, dass mehr Privatbahnen besser für den Kunden wären. Der Kommentar bezog sich im wesentlichen auch den Fernverkehr, der von der DB dominiert wird. Meine Erfahrung zeigen da in eine andere Richtung. Die Privatbahnen sind nicht wirklich besser und warten beispielsweise nicht auf leicht verspätete Züge. Der Anschluss wird dann also verpasst. Auch stelle ich mir die ganzheitliche Fahrplanplanung schwierig vor. Auch das Vorhalten von Ersatzzügen und Ersatzpersonal ist bei der Bahn schon schwierig. Bei kleineren Anbietern wird es ein echtes Problem. D.h. betrachtet man das gesamte Bild ist die Behauptung der Ökonomen schwer haltbar.
Ich wäre im Übrigen mal für eine Privatisierung der Ökonomieprofessuren. Sollen sich die abstrusen Ideen mal dem Wettbewerb stellen. Die Bewertung von Forschungsgeldern sollte durch logisch denkende Personen außerhalb der eigenen sozialwissenschaftlichen Zunft durchgeführt werden. Diese verstehen vielleicht die Fragestellung nicht vollständig. Die Widersprüche erkennt jeder Wissenschaftler aber sofort.

Chris

Mittwoch, 20. Mai 2015

Konsens statt Konfrontation


meint der Spiegel und vergisst dabei, dass die Löhne seit ca. 10 Jahren stagnieren. Ein Erfolgsmodell auf das man gerne verzichten kann.

Diesen Konsens hat Weselsky längst aufgekündigt. 

Erstaunlich, dass der Bahnvorstand nicht kritisiert wird. Es ist der böse Gewerkschafter. Er soll bitte den Kopf einziehen und glücklich sein, dass er überhaupt etwas bekommt. Die Frage ob der Konsens überhaupt vorteilhaft war stellt sich bei SPON niemand. Prekär bezahlte Journalisten scheuen scheuen die Konfrontation.
So kommen solche stumpfen Aussagen zustande

Weselsky pocht auf das Grundrecht, für die Belange seiner Klientel kämpfen zu dürfen. Die Frage ist nur: Ist es gerechtfertigt, dafür die gesamte Republik auszubremsen? Der Eindruck, dass hier etwas aus der Balance gerät, drängt sich jedenfalls immer mehr auf. 

Es gerät nichts außer Balance. Wenn Weselsky nachgibt und das Tarifeinheitsgesetz nicht vor dem Bundesverfassungsgericht kippen sollte, darf er niemals wieder streiken. Er vertritt seine Mitglieder. Die Bahn könnte nachgeben, tut es aber nicht. Komischerweise fehlt hierzu jegliche Kritik von Seiten des Autors.

Chris

Montag, 4. Mai 2015

Unsere lieben Politiker

Gabriel kritisiert Lokführer-Streik scharf lautet eine SPON Überschrift. Man möchte einfach schreien "DANN BEENDET ES!!!" Beendet das unsägliche Tarifeinheitsgesetz, welches der Bahn erst die Motivation gibt die Tarifverhandlungen herauszuzögern. Beendet die Nichteinmischung als Hauptaktionär. Der Bund (einziger Aktionär) in Form des Verkehrsministers kann sicher Einfluss auf die Bahn nehmen. Weiterhin sind die lieben Politiker selbst Schuld. Erst wird der Beamtenstatus der Lokführer abgeschafft. Wenn diese dann ihre Rechte nutzen und in den Arbeitskampf für sich und ihre Mitarbeiter gehen, dann kritisiert sie ein Sozialdemokrat.
Im Übrigen, wenn die Bahn nur einen Tarifvertrag möchte, warum nimmt sie nicht den der GDL für den ganzen Konzern an? Dafür wird der Vorstand nicht kritisiert. Komisch.


Eine Frage noch: Herr Gabriel wissen sie was Sozial in SPD eigentlich meint?
Gabriel sollte einfach mal die Schnauze halten. Wer sich fragt warum die SPD Mitglieder und Stimmen verliert, hier ist ein Beipiel durch Herrn Gabriel gegeben.
Also liebe Bahner, streikt weiter. Streikt für uns alle und zeigt, dass man die Welt ein Stück weit verändern kann.

Chris

Montag, 12. August 2013

Bahn-Aufsichtsrat und FDP-Generalsekretär Patrick Döring fordert

Bahn-Aufsichtsrat und FDP-Generalsekretär Patrick Döring fordert, dass Fahrdienstleiter aus dem Urlaub geholt werden sollten, um am Mainzer Hauptbahnhof auch in den Abend- und Nachtstunden wieder Züge fahren zu lassen. 

Wird privatisiert, werden Stellen abgebaut um die Rendite zu erhöhen, dann ist das ein Problem für die Mitarbeiter und wird von der FDP begrüßt. Wenn dieses System nicht funktioniert und es resultieren Probleme daraus, dann ist es ebenfalls ein Problem der Mitarbeiter. Döring sollte sich überlegen wofür die Führung der Bahn Geld bekommt, wenn sie solche Probleme wie in Mainz zulässt. Er sollte sich ebenfalls überlegen, ob er als Aufsichtsrat seine Arbeit gut gemacht hat. Jetzt zu schreien, dass Bahnmitarbeiter die ihren Jahresurlaub haben zurückzuholen sind, ist kein Beweis dafür. Vor allem fordert er es, anstatt die Mitarbeiter zu bitten. Der Ton macht die Musik. 
Werden Stellen abgebaut, so war es der Markt. Entstehen daraus Probleme, dann soll der Markt fern bleiben. Markt würde in diesem Zusammenhang bedeuten, dass die Mitarbeiter an sich selbst denken und ihrem Urlaub weiter nachgehen oder sich fürstlich entlohnen lassen, dafür das wie wieder nach Hause kommen. Beides ist nicht zu erwarten, da mit Kündigung oder ähnlichem zu rechnen ist.

Chris