Mittwoch, 16. November 2016

Eindimensionale Sichtweise

Doch selbst ein Handelskrieg mit Mexiko wäre für die USA riskant, vor allem die Verbraucher würden leiden.

Diese Aussage fasst vortrefflich die eindimensionale Sichtweise vieler Wirtschaftsjournalisten und auch genug medial präsentierenden Ökonomen zusammen. Diese Aussage gibt vor, dass Verbraucher leiden. Haben Produzenten denn einen Vorteil? Das weiß man nicht. Da Verbraucher auch Produzenten sind, ist die Aussagen sinnfrei. Man muss beide Seiten betrachten. Nehmen wir an die Verbraucher müssen 10% mehr bezahlen, weil Handelshemnisse aufgebaut werden, gleichzeitig steigen die Löhne um 20%, dann leiden die Verbraucher. Die Menschen profitieren eventuell durch das höhere Einkommen. Genau das muss man analysieren. Dazu sind Wirtschaftsjournalisten nicht in der Lage, da sie Staaten, Arbeitnehmer, Konsumenten und Arbeitgeber in ihrer eindimensionalen Sichtweise auf die Welt diese Dinge komplett entkoppeln können. In der Realität sind diese Dinge aber nicht entkoppelt. Genau deshalb scheitern die Aussagen dieser Publizisten auch regelmäßig. Darum verstehen sie viele Zusammenhänge nicht.

Chris

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