Freitag, 16. Oktober 2026

Der dumme Fokus auf die AfD

Alle fokussieren sich angeblich auf die AfD und wie schlimm diese doch ist. Dabei ist einiges auffällig. Seit Wochen wird über die Linke berichtet, als ob linke Mobs durch Berlin marodieren und Synagogen anzünden und Menschen töten wollen. Das in Sachsen-Anhalt ein rechtsradikaler AfDler in Halle beim Gedenken in einer Synagoge, wo Menschen erschossen worden sind, beiwohnen wollte, ist eine Seitennotiz. Das er von engagierten Menschen aufgehalten worden ist, ist eine Seitennotiz. Stattdessen in etwa so. Ja der Typ ist Antisemit, aber die Linke in Berlin... Was bedeutet das für die Bundespolitik...

D.h. unsere Hauptstadtmedien relativieren den Antisemitismus und zwar massiv. Juden werden in Deutschland getötet, weil sie Juden sind vs. der Staat Isreal, bzw. Teile der israelischen Regierung wird kritisiert, weil er Genozid an den Palästinensern begeht. WEr das nicht glaubt, sollte der  aktuellen Friedensnobelpreisträgerin zuhören. Sie sagt genau das in eben jenen Medien, welche die Linke für diese Aussagen kritisiert.

Dümmer geht es nicht. Die AfD wird normalisiert und ignoriert. Es wird nichts verstanden. In Podcasts wird überheblich gesagt, die Menschen wählen mit der AfD gegen ihre Interessen. Moment. Die CDU betreibt seit Jahrzehnten mit wechselnder Beteiligung anderer Parteien Politik gegen das Interesse der Mehrheit. So langsam kommt das raus. Im Osten gibt es die Historie mit dem Sozialismus. Da ist rechtsradikal auf einmal sehr attraktiv. Vor allem, wenn eben jene jammernden Medien, welche die "Dummheit" der Menschen nicht versteht, die wenigen Alternativen attakiert. Wer das nicht glaubt, sollte den Schmerz annehmen und einige Talkshows ansehen. Dort werden Halbwahrheiten verbreitet und es wird Propaganda gemacht. Alles was diese Talkformate zu Recht kritisieren, machen sie, um den Status Quo zu erhalten. Beispiel:

Die Vergesellschaftung schafft keinen neuen Wohnraum .... 

War nie das Ziel und im Energiewendediskurs ist es ... Wenn es dunkel ist scheint keine Sonne.

Whataboutism zur Ablenkung.

Die Vergesellschaftung kostet aber viel Geld. Das stimmt, aber das wir Milliarden an Wohngeld zahlen und hinterher keine Immobilien haben, wird verschwiegen. Bewusst oder unbewusst. Das verkürzte Strommannargument also. Im Energiewendediskurs ... Der Umbau des Energiesystems kostet 500 Mrd. Euro bis 2030 ... Aber verschwiegen wird, dass auch fossilen Netze ausgebaut werden müssten und wir diese Summe als Treibstoff in zwei Jahren ausgeben.

Es ist ein Trauerspiel und die Angst den Status Quo zu ändern. Man nimmt also lieber Faschisten in Kauf, mit der Begründung "die werden sich entzaubern", die Brandmauer sei das eigentliche Problem, als eine mögcihe Änderung in Kauf zu nehmen. Was würde denn passieren bei einer Vergesellschaftung. Es wird geklagt, es wird etwas mehr Geld fließen und einige Personen haben weniger Miete. Aber das ist nicht das die Angst. Die Angst ist, dass TINA versagt. Die CDU hat sich jahrelang dahinter versteckt und faschistische Wirtschaftspolitik betrieben. Davor haben sie alle Angst, dass Menschen ihre eigene Wirksamkeit entdecken und ihr Leiden als Fakt in Frage stellen. Am Ende wird es niemand zugeben, weil es keine bewussten Prozesse sind, sondern emotional getriebene. Das Ergebnis ist das Gleiche. Wenn wir den Weg der Medien, irgendwelcher (sogar angeblich linksliberaler) und der CDU weiter gehen, dann kommt die AfD sicher und es wird Tote geben.

Chris