Sonntag, 25. Januar 2026

Weil es mich beschäftigt

Ungleichheit ist ein großes Problem. Ich sehe es überall und ich kann nicht verstehen, warum so viele Menschen diese Ungleichheit verteidigen. Vor allem, weil so viele Menschen nichts davon haben. Die Erbschaftssteuer darf nicht sein. Weil ja die arme alte Frau aus ihrem Haus muss. Das viele alte Frauen in Altersarmut leben. Das viele Frauen in Angst leben und viele Frauen jedes Jahr sterben, weil sie von einem Mann umgebracht werden. Egal. Das die Finanzierung zum Schutz fehlt mit der Aussage, man könne sich das nicht leisten. Perfide.

Ich verstehe es nicht. Selbst wenn man sehr wohlhabend ist, ist es dumm zu viel Ungleichheit in einem Land oder der Welt zu haben. Ist das Vermögen und die Chancen gleicher, dann braucht man nicht Unsummen und Aufwand in die Ausbildung seiner Kinder stecken. Die kommen dann gut durch. Selbst kann man ohne Angst auf die Straße gehen. Menschen resonieren auch nicht so stark mit Rassisten, die ihnen erklären sie seien etwas besonderes. Der "Ausländer" sei Schuld an allen Problemen und nicht die ungleiche Verteilung. Das alles liegt auf der Hand. Die strukturellen Zusammenhänge sind verstanden. Wie beim Klimawandel wissen wir eigentlich alles und handeln nicht.

Ungleichheit zerstört. Nicht nur die armen Menschen, auch die Reichen. Immer Angst zu haben zu verlieren. Unselbstständig von einem Familiy Office alles zu bekommen was man möchte. Man kommt aus dem Zustand eines Vierjährigen nie raus. Keine Grenzen, keine Herausforderungen, nur umgeben von Menschen die legitimieren, dass genau sie es sind die dort sein dürfen wo sie sind. Am Ende ist Leere. Donald Trump ist ein Paradebeispiel. Er hat nichts erreicht. Gar nichts. Obwohl er formal alles erreicht hat. Niemand nimmt ihn eigentlich Ernst. Alle hassen ihn und wollen nur sein Vermögen, wenn er stirbt. Kriegt er sinnfreie Preise freut er sich über die Anerkennung. Aber wozu. Lieben ihn irgendwelche Menschen dadurch wirklich? Wohl kaum. Wollen Menschen einfach Zeit mit ihm verbringen? Garantiert nicht. Alle versprechen sich etwas, weil er reich ist und die Rolle des Präsidenten der USA ausfüllt. Und wenn er das überlebt, was dann? Entweder sitzt er noch ein paar Jahre in seinem Golfclub oder er klammert an der Macht und stirbt an der Macht. Wozu? Er glaubt, dass er großes vollbringt. Er wird als einer der Schlechtesten in die Geschichte eingehen.

Bei vielen sieht es so aus. Ich verstehe nicht wie man diese Personen Ernst nehmen kann. Sie können eigentlich nichts. Nur weil wir als Gesellschaft ihnen Macht zusprechen, können sie Pyramiden bauen. Warum? Keine Ahnung. Sie können Lügen wie Musk, die Welt zerstören wie die AI Blase es bald tun wird und sie werden gefeiert, während Kinder in Armut aufwachsen in der reichsten Welt die es je gab. Denkt man darüber nach, ist man Ideologe oder Dumm. Dabei sind wir alle dumm, wenn wir auf diese Typen reinfallen uns blenden lassen von ihren Sympionten. Menschen die Macht haben wollen oder deren Macht verkaufen.

So genug. Es beschäftig mich, wie Menschen andere Menschen einfach so erschießen, weil ein alter Mann Unfug redet.

Chris 

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