Mittwoch, 14. September 2011

Die Armut in der USA nimmt zu

Im Spiegel wird dies als direkte Folge der Finanzkrise gesehen. Die Kaufkraft für weite Teile der Gesellschaft nahm in den letzten 30 Jahren dramatisch ab. Die Finanzkrise ist nur ein Beschleuniger des unvermeintlichen gewesen.
Was der Spiegel nicht erwähnt ist, dass 18.3% der Haushalte Lebensmittelmarken beziehen. Diese bekommt man aber nicht in jedem Fall, sondern nur unter bestimmten Bedingungen.

Die Dunkelziffer der Bedürftigen könnte noch weitaus höher liegen. Denn um in den “Genuss” der Kreditkarten für Lebensmittelausgaben zu kommen, müssen arbeitsfähige Erwachsene zwischen 16 und 60 Jahren den Nachweis erbringen, dass sie Arbeit suchen und bereit sind bestimmte Arbeiten zu akzeptieren. Die Millionen entmutigten Arbeitnehmer, die aufgegeben haben einen Job zu suchen, fallen wie in der Arbeitslosenstatistik (U-3 komplett und bei der breiter gefassten Arbeitslosenrate U-6 nach einem Monat) auch bei SNAP durchs Netz. Erwachsene zwischen 18 und 50 Jahren ohne Kinder können generell nur maximal 3 Monate SNAP, innerhalb eines 36 Monatszeitraumes beziehen.

Bei solcher Datenlage frage ich mich, wie man ernsthaft behaupten kann, dass die USA ein überdimensioniertes Sozialsystem hat.
Chris

Kommentare:

  1. Du hast mal wieder keine Ahnung. Dieses Durchschnittseinkommen sind nicht die RealLÖHNE, sondern einschl. Einkommen der Arbeitslosen, bekanntermaßen liegt die AL auf Rekordhoch. Dazu ist dieses Einkommen bereits inflationsbereinigt. Also keine Sorge, du kannst weiterhin die Lüge verbreiten, dass nur in Deutschland Reallöhne sinken.

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  2. "Dieses Durchschnittseinkommen sind nicht die RealLÖHNE,"

    Wo behaupte ich das???

    "Du hast mal wieder keine Ahnung."
    Immerhin lese ich was geschrieben wird und prüfe die Anmerkungen.

    "Dazu ist dieses Einkommen bereits inflationsbereinigt."
    Das stimmt und wurde geändert. Der Spiegel verbreitet offensichtlich falsche Zahlen.

    "Also keine Sorge, du kannst weiterhin die Lüge verbreiten, dass nur in Deutschland Reallöhne sinken."
    Sie haben Statistiken präsentiert, welche ihre Aussagen widerlegen. Sie belügen sich scheinbar selbst. Um ihre "Argumente" schlüssig zu verkaufen haben sie einfach den Bezugswert ihrer Auswertung angepasst. Auf 1970 bezogen sind die Löhne gestiegen. Auf 2010 sind sie gesunken. Wo ist die Lüge?
    Ich erinnere sie an ihre "hartnäckige" Analyse vor einiger Zeit

    http://endlessgoodnews.blogspot.com/2011/04/die-widerlegung-von-mythen-ist-so.html?showComment=1303058516686#c8433172362383630610

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