Sonntag, 28. August 2016

Politik gegen die Jüngeren?

Steuern, Rente, Zinsen: Politik gegen die jüngere Generation meint SPON. Dabei wird seit Jahren eine Politik der Eliten gegen den Rest betrieben. Verkauft wird das Ganze als Generationenkonflikt. Das Rentenalter kann nach unten die Rente kann rauf. Solange wir Milliarden an Euros jedes Jahr leistungslos an die Spitze transferieren, weil unser menschgemachtes Verteilungsystem das so fordert, kann mir keiner erzählen, wir könnten uns das nicht leisten. Es ist eine Frage, wer profitiert. Jung gegen Alt ist also nicht die Frage. Die Frage ist wie verteilen wir unseren Wohlstand.

Chris

Freitag, 26. August 2016

Ökonomie wie man sie braucht


Deutschland habe ein drittel der Wettbewerbsfähigkeit eingebüsst. Die Löhne seien zu stark gestiegen. Eben jene Ökonomen leben in einer unlogischen Welt. Wenn man Deutschland vorwirft es hätte als Volkswirtschaft Lohndumping betrieben, wird das geleugnet und auf die tollen Produkte verwiesen. Wenn die Löhne dann steigen, dann büßen wir Wettbewerbsfähigkeit ein?! Finde den Fehler. 

Chris

Was machen wir nur mit dem Überschuss

Es ist so wie ich es vor Jahren schon gedacht und irgendwo kommentiert habe (ich hab keine Lust es rauszusuchen). Erst wird gejammert, dass die Schulden zu groß sind. Wir müssen also konsquenterweise die Ausgaben kürzen, damit wir sie reduzieren. Meine Prognose war, dass bei Überschüssen Steuersenkungen gefordert werden. Das ist Phase 2 und geschieht genau jetzt. Oft genug sind sogar jene, die behaupten wir wären zu hoch verschuldet. 
Dann folgt Phase 3. Die Konjunktur schwächelt und es werden neue Schulden gemacht. Als Konsequenz müssen natürlich die Ausgaben gekürzt werden. Die Begründung wird sein, dass wir über unseren Verhältnissen leben. Die Steuersenkungen werden vergessen sein.
Denkt man diese Logik zu Ende, dann hat man irgendwann keine Steuern und keine Ausgaben mehr. Das nenn ich nachhaltige Politik.

Chris

Donnerstag, 25. August 2016

Wir haben kein Geld

 
Die Renten aufzubessern, Flüchtlinge besser zu versorgen, den Druck auf Arbeitslose zu verringern, Stellen im öffentlichen Dienst schaffen, die Infrastruktur zu modernisieren...
Wovon sollen wir das alles nur bezahlen?

Chris

Montag, 22. August 2016

Gedanken zum Doping

Die Gedanken sind sicher nicht neu, aber auch mir gehen sie durch den Kopf. Russland und China sind böse Doping Nationen. Das wissen wir alle und gerade bei Russland wird uns das durch die Presse wieder und wieder nahe gebracht. Nun ist es bei der gerader vergangene Olympiade aber so, dass die USA auf eins Großbritannien auf drei und Deutschland auf fünf im Medaillenspiegel stehen. Die USA waren besonders dominant. Vielleicht irre ich mich, aber kann daran glauben, dass da keine Hilfsmittel im Spiel sind? Wenn kein Doping im Spiel ist und gedopte Sportler den ungedopten überlegen sind, dann bräuchte man kein Doping und könnte es legalisieren...

Chris

Dienstag, 16. August 2016

Niveaulose CDU Steuerpropaganda

Wer kennt es nicht? Da kommt der Chef zu einem und fragt ob man noch eine Stunde mehr arbeiten könnte. Das alles natürlich voll bezahlt. Man denkt nach und entscheidet sich für einen 450 Euro Job, weil man dann etwas mehr verdient. Dieses deutschlandweit bekannte Problem prangert Carsten Linnemann von der CDU auf den INSM Portal an.


Statt im eigentlichen Job abends noch eine Stunde dranzuhängen, suchten sich viele einen 450-Euro-Job, da von diesem netto mehr übrig bliebe.
Mit Tränen aufgrund der Ungerechtigkeit hat er natürlich schon eine Lösung. Die Steuern müssen runter. Aber die böse Opposition, meint das sei sozial ungerecht.
Zum einen wurde uns vorgeworfen, die Reform sei sozial ungerecht, da sie vor allem Spitzenverdiener entlaste. Das Gegenteil ist der Fall:

Denn sozial ist was Reichtum schafft. Das ist das Ziel der CDU. Indem wir denen die haben mehr geben und die Ausgaben senken, wurden noch nie die niedrigsten Einkommen entlastet. Auch diejenigen denen es angeblich gilt, werden sich umschauen. Sie zahlen dann pro Jahr einige hundert Euro weniger Steuern. Dafür zahlen sie die Kindergärten voll oder die Müllgebühren steigen.
Aber das wird natürlich nicht passieren. Denn der CDUler hat schon einen Plan.
Zentrales Element unseres Konzepts ist die Finanzierung aus den stark ansteigenden Steuern.

Ein Konzept, das bisher vortrefflich funktioniert hat. Die Steuersätze an der Spitze sind gesunken und der Boom blieb aus. Die Unternehmen wurden entlastet und der Effekt blieb ebenfalls aus. Der Trickle Down Effekt funktioniert halt nicht. Das mussten schon deutlich radikalere Politiker in verschiedenen Teilen der Welt erkennen. Die Begründung warum gerade jetzt die Steuern runter müssen ist die folgende
 
Doch noch nie waren die zu erwartenden Steuermehreinnahmen größer als in den kommenden Jahren

In einem System in dem Inflation existiert, ist diese Aussage jedes Jahr bei inflationsbereinigtem Nullwachstum richtig. Eine ähnlich qualifizierte und sinnlose Aussage ist, noch nie war Deutschland so lange existent wie heute. 
Auch die bisherigen Begründungen warum eine Steuersenkung bisher abgelehnt wurde

so war es während der Bankenkrise, der Griechenlandkrise und zuletzt während der Flüchtlingskrise.

scheinen nicht mehr zu existieren. Soweit ich mich erinnere ist die Deutsche Bank aktuell in massiven Problemen. Es gibt immer noch keine Lösung für Griechenland und die Flüchtlinge sind auch nicht weg. Man fragt sich, wie solche Leute in die Politik gehen können.
Anstatt die Steuern zu senken, damit jeder einige hundert Euro im Jahr mehr hat, den mehr ist es nicht, wäre es sinnvoll das Geld in die Infrastruktur zu stecken. Breitbandausbau mit Glasfasern, Sanierung von Schienen, Straßen und Brücken bringt ebenfalls viel mehr. Da bringt man Menschen in Lohn und Brot und sorgt wirklich für zukünftig höhere Steuern.
Das wäre aber eine Vision. Mit Visionen bedient man eben nicht sein Klientel, sondern dient vielleicht der Bevölkerung und nicht nur der Eliten. In einem Text von vielleicht 2000 Zeichen mindestens 10 offensichtliche Widersprüche einzubauen muss man erst einmal schaffen. Das sind also die niveauvollen Schreiber der INSM. Auf dieser Basis sollte es doch hoffentlich bald bergab gehen. Denn glaubwürdiger wird diese Lobbytruppe dadurch nicht.

Chris

Montag, 15. August 2016

Hinter dem Vorhang

Wenn Journalisten ihre Arbeit machen würden, dann würden sie nicht schreiben


Sondern sie würden schreiben, dass es mehr versicherungsfremde Leistungen gibt und diese an die GKV ausgelagert werden. Der Bund kürzt die Zuschüsse und man wundert sich, dass die Beiträge nicht reichen. Die Kosten für das Gesundheitssystem kann man nicht an den Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen festmachen. Vielmehr müsste man die Einnahmen der Gesundheitsindustrie aufsummieren. Ein Teil diese Einnahmen entsprechen den Kosten der gesetzlichen Krankenkassen. Klingt schwierig, ist es aber nicht. Wenn die Kosten gleich bleiben, ein Teil der Finanzierung aber an die GKV ausgelagert wird, dann steigen die Kosten für die Kassen an. Die Gesamtkosten bleiben gleich. Natürlich kann man dann nicht so vortrefflich gegen das gesetzliche Krankenkassensystem wettern. 

Chris