Dienstag, 6. August 2013

Mal was zu Rauchern



So kann man es also auch betrachten. Wenn Nichtraucher sich gestört fühlen und sich sorgen um ihre Gesundheit machen, dann ist das alles nicht so schlimm und es erinnert an die Nazizeit. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals gefragt wurde ob es mich stört wenn ein Raucher direkt neben mir eine Zigarette anzündet. Ich kriege selten mit, dass Raucher ihre Kippen von Stränden wegräumen obwohl dort Kinder spielen und die Reste für diese extrem giftig sind. Ich sehe selten Raucher die zum Mülleimer gehen und ihre Reste dort wegwerfen. Wer Rücksicht fordert sollte selbst rücksichtsvoll sein.
Das Problem ist nur, dass Raucher den Gestank nicht mehr wahrnehmen den sie verbreiten. Sie merken nicht, dass sie ihre Umwelt stören. Ein wenig mehr Sensibilität vom Störer und man bräuchte keine Gesetze. Raucher hatten dafür Jahrzehnte Zeit und haben diese Jahrzehnte nicht genutzt. Pech gehabt.

Chris

Kommentare:

  1. Ich fühle mich extremst von Autos belästigt. Der Lärm und der Gestank den sie verbreiten stört mich.
    Bislang hat mich noch kein Autofahrer gefragt, ob ich ein Problem mit deren Emmisionen habe...
    :-)

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    1. Darum gibt es ja Emmissionsverordnungen für Fahrzeuge ;).

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  2. Volle Zustimmung!

    Solange Raucher Rücksicht nehmen und ich nicht den Gestank ins Gesicht bekomme, ist alles in Butter. Wenn nicht, werde ich sauer. Ich bin mit zwei jüngeren Schwestern und einer Mutter aufgewachsen, die alle rauchen! Niemand hat je Rücksicht genommen. Den meisten Süchtigen ist das einfach scheiss egal. Da könnte ich gleich Dutzende Anekdoten erzählen, die das verdeutlichen würden...

    Die üblichen Raucher-Argumente sind dann: Relativierungen, Verharmlosung, Ungleiche Vergleiche, Genussmittel, Freiheitsargument etc.

    Jeder soll sein Leben leben, wie er will, solange er keinen anderen dabei in seiner Lebensqualität beeinträchtigt. Und genau das machen viele Raucher leider.

    Deshalb hält sich mein Mitleid mit den armen Rauchern heute auch arg in Grenzen. Hätten sie von jeher wirklich Rücksicht genommen (freiwillig auf den Balkon, eigene Raucherzonen, Rücksicht auf Kinder, keine Kippen in Spielplatz etc.) gäbe es heute auch keine Rauchverbote. Sie wären dann schlicht unnötig.

    Davon abgesehen ist dieses Thema ein typisches "divide et impera". Auf jeder Party oder Diskussionsrunde ;-)

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    1. "Deshalb hält sich mein Mitleid mit den armen Rauchern heute auch arg in Grenzen. Hätten sie von jeher wirklich Rücksicht genommen (freiwillig auf den Balkon, eigene Raucherzonen, Rücksicht auf Kinder, keine Kippen in Spielplatz etc.) gäbe es heute auch keine Rauchverbote. Sie wären dann schlicht unnötig."

      Sehe ich auch so. Im Übrigen, wenn Rauchen nur Genuß und keine Sucht ist könnte man aufhören. Ich brauch keinen Kaffee oder Alkohol trinken. Ich komme auch sehr gut ohne beides aus. Bei Rauchern sieht das oft anders aus. Wenn sie jederzeit aufhören könnten (wie oft behauptet) sollten sie es einfach mal für eine Weile tun. Dann merken sie vielleicht die Unanehmlichkeiten jener die nicht rauchen.

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