Samstag, 7. Januar 2012

Mit offenen Auge ins Messer rennen

In Griechenland scheitern die Sparpakete und führen das Land in eine Rezession. Da man in Italien kreativ ist geht man nun den gleichen Weg. Dort wird gekürzt und belastet was das Zeug hält. Allerdings nur beim Mittelstand oder den ärmeren Teilen der Bevölkerung. Gesetze gegen Steuerhinterziehung, Steuerflucht, auf Vermögen, etc. werden nicht eingeführt. Diejenigen die über ihren Verhältnissen lebten und leben werden nicht beteiligt an den Problemen. Dabei drängen sich wie in Griechenland einige offensichtliche Frage auf. Wie soll die Abschwächung des Kündigungsschutzes und die Reduktion der Arbeitnehmerrechte zu einer Reduktion der Schulden führen? Wie soll Europa politisch stabil bleiben, wenn man weite Teile der Bevölkerung in die Armut treibt? Wer trägt am Ende die Verantwortung für diese absurde Politik? Antworten dazu kann man in verschiedenen Ländern der Welt finden in denen diese Politik der Schmerzen durchgeführt wurde. Selten trifft es jene eingebildete Elite die jetzt am Ruder sitzt.

Chris

Kommentare:

  1. Die Reichen und Vermögenden sind vor allem nicht nur reich, sondern sie haben Macht und Einfluss. Mit dem Vermögen kommt die Macht. Letztendlich hat sich das seit dem Mittelalter nicht geändert. Da sind wir keinen Schritt weiter in der Menschheitsgeschichte.

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  2. Stattdessen wird über Postdemokratie geredet. Für eine Postdemokratie hätte es eine Demokratie geben müssen. In meinen Augen kann man den Teufelskreis der Macht nur durchbrechen, indem man Vermögen und Einommen begrenzt. So niemand darüber diskutiert, dass ein Mindestmaß an Absicherung für jeden Menschen gilt, sollte dies auch bei der Maximalleistung gelten. Einkommen oder Vermögen über einen bestimmten Wert werden von der Gesellschaft nicht mehr rechtlich garantiert.

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